Übersicht Schützenjahr 2026
| Lfd. Nr. | Datum | Anlass |
| 01. |
11.01.2026 |
Delegiertenversammlung in Sinzig bei St. Seb. Sinzig |
| 02. | 21. / 22.02.+ 28.02. 2026 | Bezirksmeisterschaften im sportlichen Schießen |
| 03. | 28.02.2026 | 3. Bambinimeisterschaft in Remagen |
| 04. | 01.03.2026 | Bezirkseinkehrtag in Sinzig (Pfarrheim) |
| 05. | 22.03.2026 | Bundesvertreterversammlung mt Neuwahl des Hochmeisters in Langenfeld/Richrath |
| 06. | 28.03.2026 | Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratssitzung in Kruft (BV Pellenz) |
| 07. | 19.04.2026 | Bezirksjungschützentag in Brohl / Lützing |
| 08. | 31.05.2026 | Diözesanjungschützentag in Kurtscheid (BV Wied) |
| 09. | 19.07.2026 | 725 Jahre Schützen Seb. Sinzig |
| 10. | 11.-13.09.2026 | Bundesfest mit Königsschießen in Damme, Diözesanverband Münster, Bezirksverband Vechta, |
| 11. | 00.09.2026 | Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung in Ort?? |
| 12. | 03.10.2026 | Bundesjungschützentag in Bedburg, DV Köln, BV Bergheim-Nord |
| 13. | 11.10.2026 | 75. Bezirkskönigs- und prinzenvogelschießen mit Qualifikationsschießen für Bundesfest 2027 (Ort??) in Heimersheim |
| 14. | 25.10.2026 | Diözesankönigsfest in Ort?? |
01. Delegiertenversammlung in Sinzig am 11.01.2026
Ausrichter die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig
Zum Delegiertentag des Bezirksverbandes Rhein-Ahr kamen am 11. Januar 2026 die Vertreter der Mitgliedsvereine im Pfarrheim Sinzig zusammen. Gastgeber der Veranstaltung waren die St. Sebastianus Schützen Sinzig.
Im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung standen die Rechenschaftsberichte über die Verbandsarbeit des abgelaufenen Jahres, aktuelle Informationen aus erster Hand für die Mitgliedsvereine sowie der offene Austausch unter den Delegierten. Von den insgesamt 16 geladenen Vereinen folgten 13 Vereine der Einladung des Bezirksbundesmeisters Sigi Belz und entsandten ihre Vertreter.
Neben den Delegierten begrüßte Bezirksbundesmeister Belz auch die amtierende Bezirkskönigin (Historisch) Patricia Busa sowie den Bezirkskönig (Sportlich) Josef Laux zur Versammlung. In ihren Berichten informierten der Bezirksbundesmeister, der Bezirksschießmeister und der Bezirksjungschützenmeister über die Aktivitäten und Entwicklungen im vergangenen Schützenjahr.
Der Bezirksbundesmeister blickte auf das Schützenjahr 2025 zurück und dankte allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern, den Vorständen der 16 Mitgliedsvereine sowie dem Bezirksvorstand für ihr ehrenamtliches Engagement. Die Bedeutung des Ehrenamts wurde ausdrücklich hervorgehoben.
Ein Schwerpunkt des Jahres waren die turnusmäßigen Neuwahlen auf Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene. Beim Delegiertentag am 12.01.2025 in Sinzig konnten alle Vorstandsämter erfolgreich besetzt werden. Besonders hervorgehoben wurde die einstimmige Einführung des Bambinischießens ab 2025 inklusive der Anschaffung einer Bambini-Prinzenkette. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur Nachwuchsförderung gemacht.
Die sportlichen Veranstaltungen, insbesondere die Bezirksmeisterschaften, verliefen reibungslos. Das sportliche Schießen bleibt eine tragende Säule des Bezirksverbandes. Beim Bezirksjungschützentag am 04.05.2025 wurde erstmals eine Bambiniprinzessin inthronisiert.
Auf Diözesan- und Bundesebene fanden ebenfalls Wahlen statt, bei denen überwiegend Kontinuität herrschte. Besonders gewürdigt wurde das langjährige Engagement von Emil Vogt, der kurz vor der Bundesvertreterversammlung verstarb. Sein Tod wurde mit großer Trauer aufgenommen; ein Gedenkgottesdienst fand im Kölner Dom statt.
Der Bericht ging auch auf kirchliche Ereignisse ein, darunter den Einkehrtag des Bezirks sowie den Tod von Papst Franziskus und die Wahl seines Nachfolgers Papst Leo XIV.
Ein Einschnitt für den Bezirksverband war der Ausschluss der St. Marien-Schützenbruderschaft Bad Breisig durch den Bund. Der Bezirksverband besteht seitdem aus 16 Mitgliedsvereinen. Als zentrale Herausforderungen wurden Überalterung, fehlender Nachwuchs und mangelnde Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung benannt.
Positiv hervorgehoben wurden die starke Beteiligung an überregionalen Veranstaltungen, das erfolgreiche Bezirkskönigs- und Prinzenschießen 2025 – erstmals seit 21 Jahren mit einer Bezirksschützenkönigin – sowie die etablierten Brudermeisterstammtische als Instrument guter Kommunikation.
Zum Abschluss richtete der Bezirksbundesmeister einen mahnenden Appell an die Vereine: Mehr Transparenz, offene Kommunikation, Beteiligung der Mitglieder und moderne Führungsstrukturen seien entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Vereine. Stillstand bedeute Rückschritt – gemeinsam bestehe jedoch weiterhin die Chance, die Zukunft des Bezirks aktiv zu gestalten.
Bezirksschießmeister Kappl resümierte, dass die schießsportliche Komponente sich durchaus einer nahezu konstanten Beliebtheit erfreut. Die Teilnehmerzahlen am Schießsport in vergleichenden Wettkämpfen der Vereine untereinander, bzw. bei den angebotenen Meisterschaften sind auf einem angemessenen Niveau ziemlich gleichgeblieben. Was den Schießsport anbelangt, hat der Bezirksverband Rhein-Ahr alle Vorgaben erfüllt. Er ging abschließend nochmals auf die Diskussion über die falsche Handhabung der Regeln beim Vorschießen ein. Als Fazit wurde festgehalten, die Wettkampfergebnisse beim Vorschießen soll Ausnahme bleiben; eine neue Regelung wird mit der Ausschreibung ab 2026 erfolgen.
Ferner appellierte er an die Vereine, die gesetzlichen Vorgaben zur Nachweisführung des Waffenbesitzes zu beachten (§14 Waffengesetz). Dazu gehört das führen persönlicher Schießbücher. Schießkladden der Vereine und persönliche Schießbücher müssen Datum, Schießstand, Waffe/Kaliber, Disziplin, Unterschrift des Aufsichtführenden enthalten. Eine korrekte Führung ist wichtig, da von behördlicher Seite jederzeit Nachweise verlangt werden können.
Der Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller unterrichtete die Versammlung von den Aktionen bei der Jugend im vergangenen Jahr. Als Highlight hob er in seinem Bericht, das Bambinischießen in Remagen sowie der Bezirksjungschützentag in Kripp hervor. Beide Veranstaltungen fanden unter großen Teilnehmerzahlen statt. Abschließend bedankte er sich bei allen Helferinnen und Helfern, Betreuern, Vereine und natürlich bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement und ihre Begeisterung.
Erfreuliche Nachrichten konnte der stellv. Bezirksschatzmeister Franz Fuchs präsentieren: Die Kassenlage des Bezirksverbandes weist einen zufriedenstellenden Stand auf. Damit ist die Finanzierung aller geplanten Aktivitäten im kommenden Schützenjahr sichergestellt.
Die Kassenprüferinnen bescheinigten dem Schatzmeister und seinem Stellvertreter eine ordentliche und stimmige Kassenführung. Demzufolge stimmten die Delegierten einstimmig für die Entlastung des Vorstandes.
Nachdem keine Anträge zur Versammlung gestellt wurden bzw. nicht eingegangen sind und Informationen zu den Schützenfesten und sonstigen Veranstaltungen auf Bezirksebene sowie auf den Hierarchieebenen des Bundes abgehandelt wurden, erfolgte der Vortrag des Bundesmeisters zum Thema „Ehrenamt bei den Schützen“.
In einem circa halbstündigen Vortrag referierte der Bundesmeister über das Ehrenamt im Schützenwesen, hier im Besonderen im Bezirksverband Rhein-Ahr und hob die existenzielle Bedeutung des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft und für die 16 Mitgliedsvereine hervor. In seinen Ausführungen beschrieb er die unterschiedlichsten Möglichkeiten Mitglieder an ein Ehrenamt heranzuführen und gab hierzu praktische Tipps und Anregungen.
Er appellierte u.a. an die derzeitigen Verantwortlichen in den 16 Mitgliedsvereinen im Bezirksverband dem Nachwuchs, also gerade allen jüngeren Mitgliedern eine Chance zu geben, damit sie die Möglichkeit bekommen in höhere verantwortungsvolle Funktionen innerhalb des Vereins und in den Hierarchieebenen des Bundes aufzusteigen.
Mitgliedergewinnung und Nachwuchsförderung sollte das Gebot der Stunde in den Mitgliedsvereinen sein, so der Bundesmeister in seinem Schlussplädoyer.
Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde nochmals die korrekte Reihenfolge der Schussfolge beim Bezirkskönigsschießen hingewiesen. Danach hat der 1. Schuss die scheidende Majestät, hierauf als 2. Schuss der Bezirkspräses. Die weitere Schussfolge erfolgt nach dem bekannten Losverfahren.
Ferner wurde bekanntgegeben, dass Bezirkskönig 2024/2025 Martin Schnitker von der St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl in seinem Amtsjahr auf Geschenke verzichtete. Stattdessen bat er um Spenden für die Arbeit des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr e.V.. Er konnte Stolz bekanntgeben, dass so 3.000,00 € an Spenden zusammengekommen sind. Unser Bezirksbundesmeister bedankte sich bei Martin Schnitker ganz herzlich für seinen beispielgebenden Einsatz.
Zum Abschluss der Versammlung dankte der Bezirksbundesmeister allen Beteiligten für ihr Engagement, insbesondere den zahlreichen Helferinnen und Helfern des gastgebenden Vereins St. Sebastianus Schützen Sinzig und schloss die harmonisch verlaufene Versammlung.
02. Bezirksmeisterschaften 2026 im sportlichen Schießen mit Lang- und Kurzwaffen am 21./22.02. in Oberbreisig, Faustfeuerwaffen sowie Lichtschießen für Kinder
am 28.02.2026 in Löhndorf und Remagen.
Die Bezirksmeisterschaften im sportlichen Schießen fanden an drei Schießtagen im Februar auf den Schießanlagen des SSV Bad Breisig, in
Löhndorf und Remagen statt.
Am 21. Februar wetteiferten die Sportschützen in den Disziplinen KK-aufgelegt und LG-aufgelegt sowie die Freihandschützen mit dem LG um
die Bezirksmeistertitel.
In der Disziplin LG-aufgelegt traten die Schülerschützen (Alter zwischen 10 und 12) und die Teilnehmer in zwei Sonderklassen an (SdKl. 1:
Alter zwischen 13 und 16, sowie SdKl. 2: Alter zwischen 17 und 39 Jahren) parallel mit den Schützen der Disziplin LuPi an den Schießstand.
Die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegene Meldezahl bei den Faustfeuerwaffendisziplinen machte es erforderlich, neben dem 24.02. (Großkaliber-Pistolendisziplinen in Löhndorf) mit dem
28.02. einen weiteren Schießtag auf der Löhndorfer Pistolenbahn einzuplanen. Für die neue Disziplin "Lichtschießen" (siehe unten), die ebenfalls am 28.02. ausgetragen wurde, stellte die St. Seb.
Schützengesellschaft Remagen ihre Schießstätte zur Verfügung.
Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Disziplin „Lichtschießen“ im Sportjahr 2026 erstmals in das sportliche Programm aufgenommen wurde, somit also Teil der Meisterschaften im
BHDS auf allen Ebenen bis hin zur Bundesmeisterschaft wurde.
Beim Lichtschießen können Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren mit Sportgeräten, die Druckluftwaffen in der Form und Handhabung nachempfunden wurden, „schießen“, wobei die „Schussabgabe“ mit
Laserlicht simuliert wird und die Treffer virtuell auf einem Bildschirm dargestellt werden. Acht Kinder wurden durch deren Erziehungsberechtigte zu diesem Wettbewerb gemeldet.
Leitung und Durchführung lagen in den Händen der Bezirksjungschützenmeister, die durch den Jungschützenmeister des gastgebenden Vereins unterstützt wurden.
Sämtliche Ergebnisse aller Wettbewerbe können auf der entsprechenden Unterseite unter diesem LINK eingesehen werden.
Neben teils herausragenden Spitzenleistungen, die vor allem in den Druckluftwaffen- und KK-Langwaffendisziplinen erzielt wurden, ist besonders hervorzuheben, dass die Anzahl der Teilnehmermeldungen
mit 200 Starts den absoluten Spitzenwert seit Jahren erreicht hat. Ein Beweis dafür, dass der Schießsport auch in einem historisch geprägten Verband eine ganz wesentliche Rolle spielt.
Die Bezirksschießmeister Johann Kappl und sein Stellv. Rüdiger Heuser danken allen Helfern, namentlich: Miriam, Alina und Frank Beu, Monika Kappl, Roman Krahe, Thomas Kappl und dem Team von St.
Viktor Oberbreisig, die es durch ihre tatkräftige Mithilfe ermöglichten diese Veranstaltungen reibungsfrei durchzuführen. Ein Dank geht ebenso an den Jungschützenmeister Karsten Eller und dessen
Stellvertreterin Ivonne Gerhartz und nicht zuletzt an Rene Heck für die Organisation und Durchführung der neuen Disziplin "Lichtschießen" in Remagen.
03. 3. Bambini-Meisterschaft des Bezirksverbandes Rhein-Ahr
am 28.02.2026 in Remagen
Am Samstagvormittag fand im Bezirksverband Rhein-Ahr die 3. Bambini-Meisterschaft statt. Auf dem Gelände der Schützengesellschaft St. Sebastianus Remagen arrangierte die Jungschützenabteilung der St. Seb. Remagen an der Spitze René Heck in Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband Rhein-Ahr eine gelungene Veranstaltung für die jüngsten im Bezirk Rhein-Ahr im Alter von 6-12Jahren.
Geschossen wurde mit Lichtpunktgewehren (Lasergewehren), sodass die Teilnehmer unter sicheren Bedingungen ihr Können unter Beweis stellen konnten. Die Wettkämpfe wurden in 2 Alters-Klassen ausgetragen, wodurch faire Bedingungen unter den Teilnehmern gewährleistet waren.
Die Teilnehmerzahl in diesem Jahr lag bei 8 Teilnehmer(innen). Während den Durchführungen der Wettkämpfe sorgten die Organisatoren für Kurzweile unter den Jugendlichen und Betreuern. Ebenfalls wurde bestens für das leibliche Wohl für die Anwesenden gesorgt. Ein besonderer Dank geht an das Team der beiden Remagener Jungschützenmeister René Heck und Heinz-Dieter Lohmer, die den Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller (St. Hub. Königsfeld) bestmöglich unterstützt haben.
Die Ergebnisse sind unter der Rubrik Bezirksmeisterschaften 2026 (Sport Link siehe Text oben) eingestellt.
04. Bezirkseinkehrtag am 01.03.2026 in Sinzig
Zum traditionellen Einkehrtag als Einstieg in das noch jungenhafte Schützenjahr 2026 hatte der Bezirksbundesmeister Sigi Belz die Mitglieder aus den Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes sowie Gäste nach Sinzig eingeladen. Die dortige St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig 1301 e.V. hatte für die eigentliche ausrichtende St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heimersheim die Ausrichtung dieses Tages übernommen, da die Bezirksschützenkönigin (hist.) 2025/2026, Patricia Busa, Mitglied aus dieser Bruderschaft ist.
Nach der Flut gibt es in Heimersheim keine adäquate Räumlichkeit, um solch eine Veranstaltung durchzuführen.
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Besuch der Messe, zelebriert von Bezirkspräses Pastor Frank Werner, in der Pfarrkirche St. Peter. Die Schützenbruderschaften zogen mit der Bezirksstandarte und den Fahnen der örtlichen Bruderschaften feierlich in die Kirche ein.
Nach dem Messbesuch ging es für die Schützenbrüder und Schützenschwestern ins Pfarrheim von St. Peter in Sinzig. Hier erfolgte die Begrüßung und Einleitung in die Veranstaltung durch Bundesmeister Sigi Belz.
Besondere Gäste konnte der Bundesmeister willkommen heißen. Eine Abordnung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Mayen von 1280 e.V., gab sich die Ehre, den Bezirksverband Rhein-Ahr wieder zu besuchen.
Nach Grußwort und Totenehrung sinnierte der Bundesmeister in seinem Vortrag „wer erinnert sich an uns in hundert Jahren“ und was verschwenden wir Tag für Tag mit Gier, Unersättlichkeit und Intoleranz im alltäglichen Leben. Hierauf erfolgte nach der Einnahme eines gemeinsamen Essens, das mit Spannung erwartete Referat von RA David Schnöger zum Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“. In seinem Vortrag unterstützt durch eine PowerPoint-Präsentation, wurde punktuell und sehr anschaulich von ihm die Wichtigkeit sowie Dringlichkeit dargestellt, denn „Jede und Jeden kann es ganz unvorbereitet treffen“. Resümee zum Vortrag: Beide sind notwendig: Eine Vorsorgevollmacht ist entscheidend, um den in der Patientenverfügung festgelegten Willen gegenüber Ärzten durchzusetzen. Beide Dokumente sollten schriftlich verfasst werden.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung nahm Bezirkspräses Pastor Frank Werner, Stellung zum neuen Bestattungsgesetz in Rheinlad-Pfalz, das seit Ende September 2025 in Kraft ist. Hierbei assistierte ihm der Bundesmeister. Es gab nicht nur Zustimmung, sondern die Lockerungen stoßen in der Bevölkerung zunehmend auf Kritik hinsichtlich der Trauerkultur und der Würde der Verstorbenen.
Abschließend gab der Bundesmeister noch einen Ausblick aufkommende Veranstaltungen: Bundesvertreterversammlung am 22.03.2026 in Langenfeld u.a. Neuwahl des Hochmeisters, Diözesanvertreterversammlung am 28.03.2026 in Kruft und Bezirksjungschützentag am 19.04.2026 in Brohl-Lützing. Hierzu bat er um rege Teilnahme. Abschließend bedankte er sich bei den gastgebenden Vereinen für die großartige Organisation und den anwesenden Schützenschwestern und Schützenbrüdern für ihre Teilnahme und wünschte allen einen guten Heimweg, verbunden mit dem Wunsch auf ein harmonisches und erfolgreiches Schützenjahr 2026.
05. Bundesvertreterversammlung mit Neuwahl des
Hochmeisters am 22.03.2026 in Langenfeld-Richrath
Der Hochmeister Fürst Salm begrüßt um 11.53 Uhr die Vertreter der Bruderschaften und die Mitglieder des Hauptvorstands. Vor Beginn der Versammlung hatte Bundespräses Msgr. Robert Kleine in Konzelebration mit dem Diözesanpräses aus Essen, Pfarrer Heinrich Weyers und Pfarrer René Mertens mit den Versammlungsteilnehmern die Eucharistiefeier unter musikalischer Begleitung der Kirchen-Combo Leverkusen gefeiert.
Während der Messfeier wurden drei Anno-Santo-Kreuze verliehen:
St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kelberg 1629 e.V., Träger Dr. Jürgen Schäfer St. Hubertus Schützenbruderschaft Weißenthurm, Träger Frank Nowak,
Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V., Träger Wolfgang Genenger;
Zum Ende der Messfeier wurde Bundespräses Msgr. Robert Kleine mit dem St. Sebastianus Ehrenschild, Sonderstufe am Band für Präsides von Hochmeister Fürst Salm und Bundesschützenmeister Robert Hoppe ausgezeichnet. Robert Kleine wurde 2001 in das Amt des Bundesjungschützenpräses und 2014 in das Amt des Bundespräses eingeführt und ist demnach seit 25 Jahren als Präses an der Spitze des BHDS tätig. Die Kollekte erbrachte einen Betrag von 1.359,59 €. Der Hochmeister dankt allen, die hierzu beigetragen haben. Das Geld wird dem Katholischen Blindenwerk für die Blindenschule in Burkina Faso zur Verfügung gestellt.
Der Hochmeister begrüßt besonders Bundeskönig Ralf Lipperheide nebst Gattin, Bundesprinzessin Jacqueline Gach, Bundesbambiniprinzessin Sophie Gerkens, die Diözesankönige Julian Hardt (Aachen), Willi Barbe (Essen), Michael Monschau (Köln), Michael Raß (Münster) und Luca Reufels (Trier), den Kandidaten für das Amt des Hochmeisters Max Freiherr Spies von Büllesheim, den neuen Diözesanbundesmeister Essen, Oliver Kreische, die ehemaligen Bundesvorstandsmitglieder Walter Finke und Peter-Olaf Hoffmann, sowie vom Sauerländer Schützenbund den Bundesoberst Stefan Tremmel und den Bundesgeschäftsführer Thomas Buchmann, vom Oberbergischen Schützenbund den Präsidenten Thomas Ufer sowie Bundesgeschäftsführer Joachim Tump, von der EGS den Vizepräsidenten Horst Thoren, von der EGS Region 1 den Regionalpräsidenten Friedhelm Pauen sowie Regionalsekretär Sven Wottrich, den ehemaligen Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs und vom Malteser Hilfsdienst Diözesanreferent Christian Schlichter.
Weiter unter den anwesenden Schützen war eine Abordnung aus unserem Bezirksverband mit 4 Schützenbrüdern, darunter zwei Mitglieder des geschäftsführenden Bezirksvorstandes (BBM und Vertreter) sowie der stv. Bezirksschießmeister sportl. Rüdiger Heuser und der Brudermeister aus Königsfeld Markus Füllmann.
Im Anschluss übergaben der Hochmeister gemeinsam mit dem Bundesschützenmeister und Karlheinz Kamps, dem Vorsitzenden des Caritativen Ausschusses einen Spendenscheck in Höhe von 17.000 Euro für das Hospizzentrum am Niederrhein an Christian Schlichter aus den Erlösen der Schützen-Altkleider-Container für die Palliativarbeit der Malteser. Christian Schlichter bedankt sich für die Zusammenarbeit und gibt einen Überblick, wofür die Spenden verwendet werden.
Gegen die Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit erhebt sich kein Widerspruch. Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wird vom Hochmeister festgestellt. Zur Hauptvorstandssitzung sind 277 von 354 (78 %) und zur Bundesvertreterversammlung 1.875 von 3.166 (59 %) Stimmen anwesend.
Die Tagesordnung zur gemeinschaftlichen Sitzung von Bundes-vertreterversammlung und Hauptvorstand wurde zunächst in der ersten Ausgabe 2026 des Verbandsorgans „Der Schützenbruder“ veröffentlicht. Anschließend wurde sie ergänzt unter Top 11 mit den drei Unterpunkten zu anstehenden Neuwahlen. Diese Tagesordnungsversion wurde allen Untergliederungen gemeinsam mit dem Versand der Stimmberechtigungen zugesandt. Zu dieser finalen Tagesordnung gibt es keine Ergänzungs- oder Änderungswünsche. Somit wird die Tagesordnung einstimmig in der veröffentlichten Form genehmigt.
Die Niederschrift der Sitzung der Bundesvertreterversammlung am 30. März 2025 Bundesvertreterversammlung 22.03.2026 wurde in der Mai-Ausgabe 2025 des Verbandsorgans „Der Schützenbruder“ veröffentlicht. Sie wird einstimmig angenommen. Ebenfalls die Niederschrift der Sitzung des Hauptvorstands am 22. November 2025 wurde in der ersten Ausgabe 2026 des Verbandsorgans „Der Schützenbruder“ veröffentlicht. Sie wird ebenfalls einstimmig angenommen.
Der Bericht des Bundesschützenmeister (BSM) Robert Hoppe überschrieb seinen ersten Bericht vor der Bundesvertreterversammlung mit den Worten: „Kinder wie die Zeit vergeht…“ Es sei, so der Bundesschützenmeister im wahrsten Sinne des Wortes ein Kaltstart gewesen, mit dem er nach dem plötzlichen Tod von Emil Vogt in sein neues Amt gestartet sei. Das erste Jahr als Bundesschützenmeister beschrieb Hoppe als eine herausfordernde, eine spannende und eine lehrreiche Zeit, die er habe erleben dürfen. Er habe quasi mit jeder Woche im neuen Amt ein neues Thema vorgestellt bekommen habe, mit dem es sich befassen durfte. Bei den erhaltenen Einladungen aus allen Diözesen habe es schnell feststellen müssen, dass es nicht möglich sei, jeder Einladung zu folgen. Was ihn gestärkt habe, waren die vielen Begegnungen. Es war und es sei eine Freude, so der Bundesschützenmeister, so viele engagierte Menschen kennenzulernen, die allesamt mit Begeisterung ihr ehrenamtliches Engagement leben. Im Rahmen der monatlich stattgefundenen Bundesvorstandsitzungen standen hier u.a. Themen im
Fokus wie beispielsweise die Vor- und Nachbereitung des Treffens mit den Vorsitzenden der Bundesausschüsse am 29.11.2025 in Korschenbroich, die Orga, Durchführung und die Verleihung der Anno-Santo-Kreuze in bestmöglich zentralen Verleihungsveranstaltungen in den einzelnen Diözesen, sowie der Jahresabschluss 2025, der einherging mit dem Beschluss des Bundesvorstandes zum kurzfristigen Wechsel des Steuerberaters. Ausführlich ging er auf die Gründe dieses Beschlusses ein. Der Bundesschützenmeister riss kurz das Thema Kauf Friedenberger Hof an, zu dem es aktuell keinen neuen Sachstand gebe. Als weitere Themen nannte Hoppe die geistliche bzw. kirchliche Ausrichtung des BHDS. Hierzu hatte ja insbesondere der DV Paderborn um entsprechende Handreichungen und Handlungsempfehlungen gebeten ebenso in Bezug auf den Umgang mit dem Thema "Wie begegnen wir den links- und rechtsextremen Strömungen in unserer Verbandsstruktur?" In diversen Einzelterminen und Absprachen zwischen Bundesvorstand, Bundesjustitiar und den fragestellenden Verbänden, Bruderschaften und Gremien sei hier noch einmal ganz deutlich geworden, wie umfangreich, zeitraubend und diffizil die Beantwortung bzw. das Begegnen und der Umgang mit diesen Themen sei. Ganz aktuell thematisierte der BSM das Thema Prävention. Am Vortag der BVV habe der Bundesvorstand gemeinsam mit den Mitarbeitenden an einer ganztägigen Präventionsschulung teilgenommen. Als intensiv und zäh bezeichnete Hoppe die Gespräche zu möglichen Ausgestaltungen und mit ggf. potenziellen Ausrichtern von Bundesveranstaltungen in den kommenden Jahren - auch mit Blick auf das im 2028 anstehende 100-jährige Jubiläum unseres Bundes. Aktuell können der Bundesvorstand leider nicht mitteilen, dass es Ausrichter für die Bundesfeste in den Jahren 2027 und 2028 gebe. Wohl aber gebe es Interessenten mit denen aktuell intensive Gespräche geführt würden. Sobald hier Spruchreifes vorläge, versprach der BSM eine entsprechende Infoweitergabe, ggf. auch abseits der normalüblichen Prozeduren. Zum anstehenden Jubiläum des BHDS in 2028 führte der BSM aus, dass in Abstimmung mit dem Bundespräsidium anders als vor 25 Jahren diesmal das BHDS-Jubiläum dezentral ausgestaltet werden soll. Wir denken hier daran, so Hoppe, dass wir in jeder Diözese unseres Bundes eine Bundesveranstaltung aus Anlass unseres Jubiläums durchführen bzw. durchführen lassen. So würde unsere große Bundesschützenfamilie in ganz anderer, aber vielleicht auch besonderer Weise an unserem Bundesjubiläum 2028 teilhaben. Auch hier bin ich / sind wir dankbar für jedwede Unterstützung und insbesondere auch für den Input unseres Brauchtumsausschusses, der sich in Kürze wieder neu aktivieren wird.
Mit Blick auf das Jahr 2026 formulierte der BSM den Slogan Engagiertheit wertschätzen, Freundschaften knüpfen, gemeinsam Ziele erreichen in Frieden und Freundschaft. Damit wolle sehr gerne vermitteln, wie toll das ehrenamtliche Engagement eines jeden Einzelnen ist. Wenn er als Bundesschützenmeister diese Freude am gemeinsamen Miteinander forcieren und unterstützen könne, dann tue er das sehr gerne. Hierzu freue sich Hoppe mich auf den Input vieler Menschen aus unseren Bruderschaften und Bezirks- und Diözesanverbänden. Hoppe beendete seinen Bericht mit dem Wunsch, er wolle nicht der „unnahbare“ Bundesschützenmeister sein. Vielmehr wolle er Ansprechpartner, Schützenbruder und damit nahbar sein für jeden Mann und jede Frau.
Der Bericht des Bundesjungschützenmeisters Torsten Bogedain berichtete im Wortlaut: „Immer wieder versuchen wir unsere Mitglieder in der heutigen Zeit über die sozialen Medien einzufangen. Unsere Kurzvideos werden immer wieder aufgerufen. Dieses Medium bietet uns eine ideale Plattform zur Weitergabe von Informationen. Hohe Auszeichnung für Andre Gormanns. Beim Schützenfest in Oberbeberich konnten wir Andre Gormanns mit dem JVO in Gold, der höchsten Auszeichnung des BdSJ überraschen. Am 17. September durfte der BdSJ Landtagsluft schnuppern. Ausrichter war hier der BDKJ NRW sowie die Jugendverbände aus NRW. Beim Lagerfeuer am Landtag in Düsseldorf konnten wir gute Gespräche mit unseren Politikern führen. Nach einer kleinen Stärkung durch Bratwurst und Getränken konnten die Politiker gestärkt ihre Arbeit wieder aufnehmen. Beim Bundesfest in Mönchengladbach konnten wir wieder mit einem Infostand vor Ort sein. In diesem Jahr haben wir kleine Kurzvideos zum Thema „Kinderjugendarbeit im Verband“ drehen können. Bundesjungschützentag in Übach-Palenberg. Mit einer vollbesetzten Kirche konnten wir bei einem gemeinsamen Gottesdienst den Bundesjungschützentag beginnen. Pünktlich um 11 Uhr konnten wir mit dem Festumzug durch die Straßen von Übach-Palenberg anschließen. Bei kühlem Wetter haben wir einen gut vorbereiteten Bundesjungschützentag feiern dürfen. Mein Dank gilt den beiden Ausrichtenden Bruderschaften mit all ihren Helfern. Neben den Wettbewerben der Majestäten des BdSJ sowie der Fahnenschwenker wurde auch eine Spielstraße für Jung und Alt aufgebaut. Vor der Bekanntgabe der neuen Majestäten konnten wir noch Dominik Zilgens mit dem JVO in Silber überraschen. Neue Bundesbambiniprinzessin wurde Sophie Gerkens, DV Paderborn, Bruderschaft St. Achatius Stukenbrock-Senne mit 30 Ringen. Bei den Schülerprinzen/-essinnen war es ganz eng. Platz 22-19 hatten 28 Ringe. Platz 18-8 hatten 29 Ringe. Platz 7 bis 1 ganze 30 Ringe. Hier konnte sich Melissa Wilbert durchsetzen. Sie kommt aus dem DV Münster aus der Bruderschaft St. Helena Xanten. Neue Bundesprinzessin ist Jacqueline Gach und kommt aus dem DV Köln. Ihre Bruderschaft ist die St. Hubertus Kierdorf. Sie schoss 26 Ringe. Ende des Jahres 2025 haben sich zwei Interessenten zur Mitarbeit auf Bundesebene gemeldet. Anfang Dezember und Anfang Februar wurden beide Personen zu einem Gespräch in die Bundesgeschäftsstelle eingeladen. Nach guten und intensiven Gesprächen können sich beide Personen und der BdSJ-Bundesverband eine Zusammenarbeit vorstellen. Mitte Januar hat unser Bundesjungschützenmeister Torsten Bogedain an einer Fachtagung in Berlin teilgenommen. Thema war: „Die Jugendverbandsarbeit in Zeiten der Normalisierung rechter Haltungen und Weltbilder“. Ausrichter dieser Fachtagung war das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) in Düsseldorf. Neben guten Gesprächen, Workshops sowie Fallbeispielen einiger Jugendverbände sind wir im BdSJ-Bundesverband gut aufgestellt in diesem
Thema. Ende Februar kam der Bundesvorstand zur Klausur in Nettetal zusammen. Der Termin für diese Klausur wurde schon sehr früh über ein Jahr im Voraus bekannt gegeben. Leider waren nur zwei Diözesanjungschützenmeister vor Ort. Zwei Diözesen haben jeweils einen Stellvertreter gesendet, sowie zwei Diözesanverbände waren gar nicht vertreten. Sehr gefreut haben wir uns über die Teilnahme des BHDS-Bundesvorstandes, vertreten durch Wolfgang Genenger. Es gab einen offenen Austausch über aktuelle Themen und Anliegen des BHDS. Außerdem wurden die aktuellen Starterzahlen der Diözesanverbände für die Wettbewerbe beim BJT 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden je Klasse 36 Personen eingeladen. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Aachen 8, Essen 2, Köln 7, Münster 8, Paderborn 8 und Trier 3. Diese 36 Teilnehmer setzen sich aus zwei Sockel-Teilnehmern je DV zusammen und der Rest wird prozentual jedes Jahr neu berechnet und zeitnah an die Diözesanverbände weitergeleitet. Die Ausschreibungen der Prinzenwettbewerbe sowie die Einladungstexte der Teilnehmer*innen für den BJT wurden überarbeitet. Hauptthema der Klausur war der künftige Umgang bezüglich der Bundesjungschützentage. Es wird immer schwieriger Ausrichter für eine Großveranstaltung auf Bundesebene zu finden. Hierzu wird es eine Beschlussvorlage für den Bundesjungschützenrat zur zukünftigen Ausgestaltung der Wettbewerbe und der Proklamation und Krönung der BdSJ-Bundesmajestäten geben. Diese tritt dann in Kraft, wenn es keinen Ausrichter für die Bundesjungschützentage gibt. Dieses wird beim Bundesjungschützenrat besprochen. Anfang März erhielt ich dann die Information von zwei Bruderschaften, dass sie einen BJT ausrichten wollen. Für 2027 hat sich die Bruderschaft aus Köln-Stammheim gemeldet und für 2029 die Bruderschaft aus Schloss Neuhaus. Mit beiden Bruderschaften wurde schon Kontakt aufgenommen. Auch für 2028 gibt es eine Bruderschaft, die sich vorstellen kann, einen BJT auszurichten. Auch hier laufen die ersten Gespräche. Mitte April findet die nächste Bundesjungschützenratssitzung in Arnsberg statt. Eigentlich hätten wir im DV Münster getagt, aber aufgrund von zu hohen Tagungskosten der Tagungshäuser im DV Münster haben wir uns für Arnsberg entschieden. Neben Vorstandswahlen (stellv. BJM und BdSJ-Vertreter beim BDKJ) und einen Studienteil zum Thema Demokratie werden wir den aktuellen Stand des BJT´s 2026 in Bedburg erfahren sowie aktuelle Themen des BDKJ.
Der Ausrichter des Bundesjungschützentages 2027 Köln-Stammheim wird sich vorstellen und über den aktuellen Sachstand und den Planungen berichten. Auch um unsere Finanzlage werden wir diskutieren müssen und gegebenen Falls über eine Beitragsanpassung beim BdSJ diskutieren. Wir als BdSJ-Bundesverband bedanken uns beim Hochmeister Dr. Emanuel Fürst zu Salm für die gute und konstruktive Zusammenarbeit der letzten Jahre. Als kleine Wertschätzung darf Ich ihnen eine Kleinigkeit überreichen. Weiterhin freuen wir uns auf Freiherr Max Spies von Büllesheim, der sich ja gleich zur Wahl des Hochmeisters der Historischen deutschen Schützenbruderschaften stellen wird. Ich wünsche Ihnen im Namen des BdSJ einen guten Start in unserer großen Schützenfamilie. Gratulieren werde Ich Ihnen aber erst nach ihrer Wahl zum Hochmeister.
Die Berichte der Ausschüsse wurden in der zweiten Ausgabe 2026 des Verbandsorgans „Der Schützenbruder“ veröffentlicht! Es gibt keine weiteren Anfragen zu den Berichten.
Nach der Mittgaspause stellte Brudermeister Andreas Kramer anhand des Flyers für die St. Viktor Schützenbruderschaft Rottinghausen das Bundesfest vom 11. bis 13. September 2026 in Damme vor. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bedburg wird den Bundesjungschützentag am 3. Oktober 2026 in Bedburg ausrichten. Klaus Mödder stellt anhand einer Präsentation das Programm vor.
Hiernach erläuterte Bundesschatzmeister Josef Cremer Hoffmann die Bilanz, die Gewinn- und Verlust-Rechnung sowie die Gewinnverwendung für 2025, die den Mitgliedern von Hauptvorstand und Bundesvertreterversammlung zusammen mit dem Etat 2026 bei der Anmeldung zur Verfügung gestellt wurden. Fragen zum Kassenstand und zu Abschreibungen konnten von Josef Cremer beantwortet werden.
Die Kassen- und Rechnungsprüfer Christoph Cruse und Robert Nitsch hatten am 20. Februar 2026 die Prüfung auf der Bundesgeschäftsstelle für das Geschäftsjahr 2025 durchgeführt. In dem von Robert Nitsch vorgetragen Bericht stellen beide keine Beanstandungen fest und bescheinigen dem Verband eine einwandfreie Kassen- und Rechnungsführung. Die Prüfer beantragen die Entlastung des geschäftsführenden Vorstands und des Präsidiums.
Die Bundesvertreterversammlung folgt den Beschlussempfehlungen aus Finanzausschuss und Präsidium und beschließt ohne Enthaltungen einstimmig den vorgelegten Jahresabschluss und die Mittelverwendung für das Jahr 2025.
Dem Antrag durch den Kassenprüfer Robert Nitsch, dem Präsidium und dem geschäftsführenden Vorstand Entlastung zu erteilen, stimmt die Bundesvertreterversammlung einstimmig zu.
Hierauf erfolgten Neu- und Ergänzungswahlen. Satzungsgemäß übernahm Bundesschützenmeister Robert Hoppe die Leitung der Wahl eines neuen Hochmeisters. Vor Einstieg in das formelle Vorstellungs- und Wahlprozedere richtete der Bundesschützenmeister auch vor dem Auditorium der BVV noch einmal das persönliche Wort an Fürst Salm. Er führte hierzu im Wortlaut aus: „Als Fürst Salm mich in einem persönlich, vertrauten Telefonat Mitte Januar diesen Jahres informierte, dass er sein Amt als Hochmeister unseres Bundes abgeben möchte, da hat mich diese Nachricht, das gebe ich sehr ehrlich zu, sehr traurig gemacht. Diese Traurigkeit entsprang aus dem Gefühl heraus, dass eine seit 15 Jahren dauernde freundschaftliche Verbundenheit die in dieser Zeit stetig gewachsen ist, nun zunächst einmal ein offizielles Ende findet wird. Begonnen hat dieses Zusammenwirken am 05.03.2011, wo Sie lieber Fürst Salm sich damals dem Bundespräsidium in einer Sondersitzung in Korschenbroich-Liedberg offiziell als Nachfolger von Hubertus Prinz zu Sayn Wittgenstein-Berleburg vorgestellt haben.
Am 27. März 2011 erfolgte alsdann im Rahmen der damaligen Bundesvertreterversammlung im Forum in Leverkusen Ihre Wahl zum 5. Hochmeister unseres Bundes nach Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1928 bis 1958), Christoph Bernhard Graf von Galen (1959 bis 1970), Dr. Maximilian Graf von Spee (1970 bis 1990), und Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1990 bis 2011), Spätestens mit meinem Wechsel in das Amt des Bundesschützenmeisters einhergehend mit dem plötzlichen Tod meines Vorgängers Emil Vogt, waren Sie lieber Fürst Salm für mich einer der stärksten Ankerpunkte und - ich nenn es mal umgangssprachlich - erfahrener Sparringspartner in der Leitung und Begleitung unserer Bundesschützenfamilie. Dieser Umstand hat mir persönlich sehr geholfen in den letzten Monaten und daher war - so glaube ich - die persönliche Betroffenheit auch entsprechend wahrnehmbar, als wir uns zum ersten Mal in diese Thematik ausgetauscht haben. Auf der anderen Seite sind die Gründe, die Sie mir, die sie aber auch uns allen heute hier und Ende Januar dann auf Schloss Anholt benannt haben, mehr als nachvollziehbar. Deshalb möchte ich Ihnen an dieser Stelle im Namen unserer großen Bundesschützenfamilie ein ganz großes und herzliches Dankeschön aussprechen, für eine über 15 Jahre steig gewachsene und immer gute und konstruktive Zusammenarbeit im gemeinsamen Miteinander, im Bundespräsidium, im Bundesvorstand und auch im persönlichen Austausch mit mir und uns als Schützenfamilie, ich sage Dankeschön für Ihre Bereitschaft, auf bislang einmalige Art aus ihrem Amt zu scheiden, indem Sie ihren Nachfolger im Amt noch zumindest bis zum diesjährigen Bundesschützenfest in Damme mit Rat und Tat und auch physisch begleiten werden bis wir dann in Damme beim Ökumenischen Gottesdienst am Freitagabend des Bundesschützenfestes die Amtskette des Hochmeisters neu segnen und Ihren Nachfolger im Amt dann mit den offiziellen Amtsinsignien ausstatten und wir Sie dann tatsächlich am späten Nachmittag des Samstag, den 10. Oktober mit der Darbietung des Großen Zapfenstreiches auf Schloss Anholt dann in würdigem Rahmen aus dem Hochmeisteramt verabschieden.
Lieber Fürst Salm, mit dem großen Dank von uns allen, der sich nicht in Worte fassen lässt und den besten Wünschen ihrer Bundesschützenfamilie für ihren weiteren Lebensweg ein von Herzen kommendes vergelts Gott, und Gottes reichen Segen für Sie uns Ihre liebe Frau. In seiner anschließenden Abschiedsrede betont Fürst Salm, der heutige Tag sei für ihn ein besonderer Tag, erfüllt mit Dankbarkeit und Wehmut. Dieses Amt war ihm eine Ehre und Herzensangelegenheit.
Er habe den Bund als eine Gemeinschaft erlebt, in der die Menschen einander helfen. Er durfte sich immer auf Rat und offene Worte aus der Schützenfamilie verlassen. Es gab auch Zeiten, die schwer gefordert haben. Aber er habe immer gespürt, wie tragend das christliche Fundament des Bundes sei.
Sein besonderer Dank gilt dem Vorstand und Präsidium. Auch den Bundes- und Diözesanmajestäten. „Wir haben immer zusammen gerungen und auch Lösungen gefunden. Wir haben immer einander zugehört.“ Sein Dank gilt auch von Herzen seiner Familie, die ihm den Rückhalt gegeben hat. Im Rückblick erfüllt ihn die Amtszeit mit tiefer Dankbarkeit. Seinem Nachfolger wünscht Fürst Salm dieselbe Unterstützung und das Vertrauen, dass er immer erfahren durften. Mit dem Satz „Ich gehe nicht fort, ich bleibe Schütze und dem Bund treu“ verabschiedet er sich aus dem Amt des Hochmeisters. Die Versammlung spendet ihm stehenden Applaus.
Fürst Salm hat Max Freiherr Spies von Büllesheim für die Kandidatur zum Amt des Hochmeisters gewonnen. Baron Spies stellt sich vor und bittet den Hauptvorstand um sein Vertrauen und seine Zustimmung. Es gibt keine weiteren Vorschläge. Der Hauptvorstand wählt Max Freiherr Spies von Büllesheim einstimmig ohne Enthaltungen zum sechsten Hochmeister. Er nimmt die Wahl an. Fürst Salm führt auf Bitten von Baron Spies weiterhin durch die Sitzung.
Der Vorsitzender des Ausschusses für Schützenbrauchtum, -geschichte und -musik Michael Pavlicic hat aus gesundheitlichen Gründen um Entlassung aus dem Amt gebeten. Der Bundesvorstand hat mit Heiko Kleusch von der St. Kunibertus Schützengesellschaft Gymnich, Bezirksverband Erftstadt, Diözesanverband Köln einen Kandidaten gefunden. Heiko Kleusch, stellvertretender Diözesanbundesmeister Köln, stellt sich vor. Es gibt keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung. Der Hauptvorstand wählt Heiko Kleusch einstimmig ohne Enthaltungen zum Vorsitzenden des Ausschusses für Schützenbrauchtum, -geschichte und -musik. Er nimmt die Wahl an und kündigt ein erstes Treffen des Ausschusses im Mai in Leverkusen-Bürrig an.
-Wahl eines stellv. Bundesjustiziar-
Das Amt ist, seitdem der bisherige Amtsinhaber Hans-Josef Busch im April 2024 verstorben ist, vakant. Es wird ein Rechtsanwalt gesucht, der sich schwerpunktmäßig um das Thema Satzungen kümmert. Es gibt keinen Kandidaten seitens des Bundesvorstands und auch keine Vorschläge aus der Versammlung.
Anschließend erfolgte die Beschlussfassung über den Etat 2026. Der Bundesschatzmeister Josef Cremer stellt den Etat für das Jahr 2026 vor. Präsidium und Finanzausschuss haben in ihren Sitzungen beschlossen, der Bundesvertreterversammlung die Zustimmung zu empfehlen. Die Bundesvertreterversammlung genehmigt den Etat für das laufende Jahr ohne Enthaltungen mit einstimmigem Beschluss.
Die Amtszeit von Kassenprüfer Christoph Cruse endet nach zwei Jahren. Da er auf der kürzlich stattgefundenen Diözesanvertreterversammlung in Essen zum neuen stellv. Diözesanbundesmeister gewählt wurde, kann er für das Amt des Kassenprüfers nicht mehr kandidieren. Aus der Versammlung meldet Ansgar Böhmer aus dem Bezirksverband Marienstatt seine Kandidatur an. Es gibt keine weiteren Vorschläge aus der Versammlung. Die Bundesvertreterversammlung wählt Ansgar Böhmer einstimmig für zwei Jahre zum Kassenprüfer. Er nimmt die Wahl an.
Unter dem Top „Eingegangene Anträge“ zum Hauptvorstand wurden keine Anträge gestellt. Fürst Salm informiert über einen Antrag aus Schwaney zur Erweiterung der Verleihungsbefugnis zu der höchsten Auszeichnung für Verdienste auf Ortsebene, dem Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz. Hier soll der Bezirksbundesmeister grundsätzlich eine Verleihungsbefugnis erhalten. Der Antrag war an das Präsidium gerichtet worden und wurde dort abgelehnt. Den Ablehnungsbescheid verliest der Hochmeister im Wortlaut.
Zur Bundesvertreterversammlung stellten aus Korschenbroich die beiden Bruderschaften den Antrag, die Ermittlung des Bundeskönigs auf Vogelschuss umzustellen. Das Bundespräsidium hat in seiner Sitzung am 14.03.2026 beschlossen, diesen Antrag zunächst an die Fachausschüsse Schießsport, Brauchtum und Bundesorganisation mit der Bitte und Maßgabe der Erarbeitung einer belastbaren, aussagekräftige und fundierte Entscheidungsgrundlage des benannten Antrages für eine spätere Vorstellung und Diskussion in der Bundesvertreterversammlung.
Beim Top „Mitteilungen und Anregungen“ verweist der Bundesschützenmeister Robert Hoppe auf die ausgelegten Flyer des caritativen Ausschusses zur Meldung caritativer Aktivitäten und bittet die Verbandsebenen, hierfür den abgedruckten QR-Code zu nutzen.
Ebenso gibt er einen Hinweis auf den Flyer zum Bundesfest 2026 in Damme, auf dem ebenfalls ein QR-Code für weitere Informationen aufgedruckt ist. Eine Flyer-Beilage im Verbandsorgan „Der Schützenbruder“ erfolgt aus Kostengründen nicht mehr.
Es liegen keine weiteren Wortmeldungen mehr vor. Fürst Salm schließt die Sitzung um 15.00 Uhr und dankt für die gute Beteiligung.
06. Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratssitzung
am 28.03.2026 im Schützenhaus in Kruft, BV Pellenz,
Anlässlich der am 28.03.2026 stattgefundenen Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratssitzung im Schützenhaus in Kruft, standen im Mittelpunkt der Tagung die Berichte, des Diözesanbundesmeisters, des Diözesanschießmeisters, der Diözesanschatzmeisterin, der Diözesanjungschützenmeisterin, die Berichte der Bezirksbundesmeister, Lagebericht über die Situation BHDS und BdSJ Trier sowie die Bekanntgabe der Termine und Jubiläen in 2026.
Zunächst begrüßte der Diözesanbundesmeister Hubert Mohr alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt dem Diözesankönig Luca Reufels und dem Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg sowie den Ehrensenatoren Irene Rausch, Lothar Zingen und Karl Häfner. Hierauf dankte er der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kruft für ihren Einsatz in der Vorbereitung der Veranstaltung und für die Sicherstellung der Versorgung der Sitzungsteilnehmer. Weitere Anträge zur Änderung / Ergänzung der Tagesordnung wurden nicht gestellt.
Ferner wurde die fristgerechte Einladung festgestellt und von der Versammlung ohne Einwände sowie das Protokoll der Bruderratssitzung vom 04.11.2025 in Kalt einstimmig genehmigt.
In seiner religiösen Ansprache sprach der Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg, über die Zeit vor Ostern sowie die Ereignisse an Karfreitag und Ostern. Er stellte einen Vergleich zwischen der damaligen Zeit und der heutigen an.
Hierauf gab der Diözesanbundesmeister einen ausführlichen Bericht über seine Aktivitäten im Zeitraum zwischen März 2024, der letzten Tagung der Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderrates in Miesenheim bis März 2026 sowie einen Ausblick auf das Schützenjahr 2026. Zum Schluss seines Berichtes bat er für 2026 um eine weitere gedeihliche Gemeinschaftsarbeit im Interesse unserer Zielsetzung.
Danach erstattete der Diözesanschießmeister Lars Alflen einen kurzen Bericht über die Diözesanmeisterschaften 2025 an denen 811 Teilnehmer gemeldet waren aber über 300 Teilnehmer nicht angetreten sind. Was natürlich sehr traurig ist, denn es werden Schießstände angemietet, Personal wird in größerem Umfang vorgehalten. Im Jahr 2024 wurden 75 Teilnehmer bei den Sachkundelehrgängen gemeldet und 2025 waren es 95 Teilnehmer und bis auf wenige Ausnahmen sind auch alle angetreten. Die Termine für 2026 stehen, wie immer, auf der Website des Diözesanverbandes.
Anschließend präsentierte er in einer Power-Point Präsentation das Thema „Anträge auf Bedürfnisse im BHDS-Ersterwerb“ und zeigte, wie man die Bedürfnisse und die Bedürfniserklärung korrekt ausfüllt. Dazu führte er praktische Beispiele an und erklärte jeden einzelnen Schritt im Bearbeitungsprozess sowie die Konsequenzen bei falschen Angaben.
Hierauf gab in Vertretung der erkrankten Diözesanjungschützenmeisterin Carina Kesselheim ihr Vertreter Christian Scheid für den BdSJ DV-Trier einen kurzen Bericht ab. Er berichtete u.a. über die Heilig Rock Tage in Trier, von den Bambini-Meisterschaften und vom kommenden Diözesanjungschützentag am 31.05.2026 in Kurtscheid. Auch wurde kurz über die Info-Veranstaltung am 25. Januar 2026 in der Schützenhalle in Kaisersesch informiert.
In ihrem Finanzbericht teilte die Diözesanschatzmeisterin Beate Kerres der Versammlung mit, dass die finanzielle Situation sehr positiv sei. Zudem erteilte sie Informationen über Einnahmen und Ausgaben verschiedener Geschäftsbereiche und Veranstaltungen.
Daraufhin bescheinigten die Kassenprüfer Eric Stumm und Sigi Belz der Schatzmeisterin eine saubere und nachvollziehbare Kassenführung, die keine Beanstandungen aufwies. Eric Stumm, einer der Kassenprüfer, stellte den Antrag, die Schatzmeisterin sowie den gesamten Vorstand zu entlasten. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.
Im Rahmen der regulären Wahl eines Kassenprüfers wurde Eric Stumm von der Versammlung erneut einstimmig gewählt. Er nahm die Wahl an.
Nach den Berichten der Bezirksbundesmeister sprach der Diözesanbundesmeister in seinem aktuellen Lagebericht über die Situation BHDS DV-Trier und BdSJ DV-Trier. Er stellte die gesamte Thematik und die dazu geführten Diskussionen seit Beginn noch einmal dar. Mit seinen Ausführungen beabsichtigte er, die Gelegenheit zu nutzen, um die Gespräche zu versachlichen und eine Lösung zu finden, die von beiden Seiten als angemessen erachtet werden.
Zu Beginn seiner Ausführungen bekräftigte er unmissverständlich seine Unterstützung für den BdSJ im Diözesanverband Trier, der die Verantwortung für die Jugendarbeit im historischen Schützenwesen trägt. In diesem Zusammenhang erklärte er die rechtliche Lage zwischen BHDS DV-Trier und BdSJ-DV-Trier anhand der entsprechenden Satzung. Der Diözesanbundesmeister konsultierte hierzu einen neutralen Juristen. Nach der Überprüfung der Satzungen und Geschäftsordnungen empfahl dieser, einen bestimmten Paragraphen in der Satzung des BDHS DV-Trier in einem Paragraphen zu ändern. Dieser Vorschlag zur Satzungsänderung wurde in einer Sitzung des geschäftsführenden Diözesanvorstandes diskutiert und in der darauf folgenden Gesamtdiözesanvorstandsitzung als Tagesordnung genehmigt. Leider konnte jedoch aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Auffassungen im BdSJ-Vorstand keine endgültige Entscheidung getroffen werden. Die wirtschaftliche Trennung und Unabhängigkeit wurde von allen Mitgliedern abgelehnt.
Bei den anschließenden intensiven Arbeiten zur Satzung des BHDS DV-Trier traten weitere Unstimmigkeiten zutage, die behoben werden müssen.
Aus diesem Grund regte der Diözesanbundesmeister an, zur gemeinsamen Lösung des Problems einen Satzungsausschuss zu bilden, der unter anderem aus Vorstandsmitgliedern des BHDS DV-Trier und BdSJ-DV-Trier bestehen sollte.
Dieser Satzungsausschuss wurde gegründet und durch die Versammlung mit einer Enthaltung einstimmig gewählt.
Unter Punkt „Verschiedenes und Aussprache“ informierte der Diözesanbundesmeister die Versammlung über erste Planungen und Ablauf der 100 Jahr-Feier des DV-Trier im Jahre 2028. Derzeitige Terminplanung sieht den 21.05.2028 als Veranstaltungstermin in Maria-Laach vor.
Danach gab er verschiedene Termine und Jubiläen in 2026 bekannt. Nachdem keine weiteren Punkte angesprochen wurden, sprach der Diözesanbundesmeister seinen Dank für die rege Teilnahme an der Versammlung aus und beendete die Sitzung.
07. Bezirksjungschützentag am 19.04.2026 bei St. Matthias Brohl in Brohl / Lützing
Auf dem Gelände des Schützenplatzes St. Matthias Brohl organisierte Brudermeister Peter Nonn zusammen mit dem Bezirksverband Rhein-Ahr eine erstklassige Veranstaltung für Schützen zwischen 6 bis 21 Jahren. Wie im Vorjahr fand auf Einladung des Bezirksjungschützenmeisters Karsten Eller ein Qualifikationsschießen statt. Dieses gab den Prinzen und Prinzessinnen der Mitgliedsvereine die Chance, sich die Prinzenwürde auf Bezirksebene zu sichern und qualifizierte sie somit für den Wettbewerb um die Würde eines Diözesanprinzen oder einer Diözesanprinzessin. Teilnehmen durften alle Prinzen und Prinzessinnen der Schüler- und Jugendklassen aus den Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes, die bis zum Veranstaltungstag im Jahre 2025 die Würde eines Prinzen oder einer Prinzessin erreicht hatten. Das Bambiniprinzenschießen, welches im Vorjahr erstmals stattfand, wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltet und fand parallel zum Schüler- und Jungschützenprinzenschießen statt.
Nach der Begrüßung durch den Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller, der in Zusammenarbeit mit dem Bezirksvorstand und dem ausrichtenden Verein St. Matthias Brohl das Qualifikationsschießen vorbereitet hatte, begannen die anwesenden Bambini-, Jung- und Schülerschützen mit dem Prinzenschießen.
Vor der Siegerehrung dankte der Bezirksjungschützenmeister den scheidenden Majestäten mit einer kleinen Aufmerksamkeit herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz im Bezirksverband in unserem gemeinsamen Interesse:
Bambini: Emilia Bottek (St. Seb. Remagen),
Schüler: Marlon Drüke (St. Seb. Bad Bodendorf),
Jungschützen: Alexander Schrade (St. Matth. Brohl).
Die Ehrung der Sieger fand zusammen mit dem Bezirksbundesmeister Sigi Belz, dem Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller und der stellvertretenden Bezirksjungschützen-meisterin Ivonne Gerhartz statt. Leider konnte die Diözesanjungschützenmeisterin Carina Keßelheim oder ein Vertreter aus terminlichen Gründen in diesem Jahr nicht anwesend sein.
Nach einem störungsfreien Wettkampf gratulierten die anwesenden Verantwortlichen folgenden Teilnehmern zu ihren Siegen:
Ben Buchholz (St. Seb. Remagen) ist der neue Bezirksbambiniprinz. Angelina Dreßen (St. Seb. Heimersheim) wurde neue Schülerprinzessin. Nico Schmitz (St. Matth. Brohl) ist der neue Jungschützenprinz. Die drei Gewinner werden den Bezirksverband Rhein-Ahr am 31.05.2026 beim Diözesanjungschützentag in Kurtscheid vertreten.
Beim Serienschießen gab es folgende Erfolge:
Bambini Klasse 1:
1.Platz Markus Heck (St. Seb. Remagen)
2. Platz Samuel Eller (St. Hub. Königsfeld)
3.Platz Sophie Alberg (St. Seb. Sinzig)
Bambini Klasse 2:
1.Platz Lena Buchholz (St. Seb. Remagen)
2.Platz Leonie Schömel (St. Seb. Sinzig)
3.Platz Ben Buchholz (St. Seb. Remagen)
Schülerklasse:
1.Platz Marlon Drüke (St. Seb. Bad Bodendorf)
2.Platz Luca Schrade (St. Matth. Brohl)
3.Platz Ben Schmitz (St. Matth. Brohl)
Jungschützenklasse:
1.Platz Emely Schrade (St. Matth. Brohl),
2.Platz Lara Hengsberg (St. Seb. Remagen)
3.Platz Mike Drüke (St. Seb. Heimersheim)
Die Teilnehmenden erlebten abwechslungsreiche Unterhaltung, die von der Bruderschaft durch verschiedene Spiele im Innen- und Außenbereich geboten wurde. Auch die Verpflegung ließ keine Wünsche offen. Diese erfolgreiche und bestens organisierte Veranstaltung erfreute sich großer Beliebtheit und schürte die Vorfreude auf kommende Events.
Nach Beendigung der Schießwettbewerbe beim Bezirksjungschützentag (BJT) in diesem Jahr einigte man sich darauf, den Austragungsort für die Veranstaltung im Jahr 2027 zu einem späteren Zeitpunkt unter den teilnehmenden Mitgliedsvereinen im Losverfahren neu zu vergeben.
08. Diözesanjungschützentag am 31.05.2026 in Kutscheid
Bezirksverband Wied
Text nach Veranstaltung