Übersicht Schützenjahr 2016

Lfd. Nr. Datum Anlass
01. 10.01.2016 Delegiertenversammlung in Heppingen
02. 06.03.2016 Bezirkseinkehrtag in Königsfeld
03. 13.03.2016 Bundesvertreterversammlung in Leverkusen
04. 17.03.2016 Todestag Dieter Gemein, Löhndorf
05. 31.03.2016 Todestag Manfred Schmickler, Löhndorf
06. 15.04.2016 Sitzung des Diözesanbruderrates in Koblenz-Metternich für die am 25.02.2016 ausgefallene Sitzung des Sitzung des Diözesanbruderrates in Koblenz-Rübenach
07. 17.04.2016 Bezirksjungschützentag in Remagen
08. 06. - 08.05.2016 Bundesköniginnentag in Erkelenz
09. 10.05.2016 Siegerehrung RWK 2015-2016 und BMS 2016 in Löhndorf
10. 21. - 28.05.2016 200 Jahre Kreis Ahrweiler, Jubiläumsfeierlichkeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler, vom 20. – 22.05.2016 mit Infostand BJT 2017
11. 29.05.2016 Diözesanjungschützentag in Kurtscheid, BV Wied
12. 28.06.2016 Todestag Peter Bell, Heppingen
13. 02.07.2016 Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige in Remagen
14. 09. - 11.09.2016 Bundesfest mit Königsschießen in Werlte
15. 13.09.2016 Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung in Löhndorf
16. 09.10.2016 67. Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen in Königsfeld
17. 14. - 16.10.2016 Bundesjungschützentage in Wissen (Sieg)
18. 23.10.2016  Diözesankönigsfest in Kaisersesch (BV Maria Laach)

01. Delegiertentag am 10.01.2016 in Heppingen

 

Schützen informierten sich über Verbandsarbeit
 

Zahlreiche Vertreter aus den dem Bezirksverband Rhein-Ahr angeschlossenen Vereinen nahmen am Sonntag, dem 10.01.2015, die Gelegenheit wahr, um sich im Schützenhaus der St. Sebastianus Bruderschaft Heppingen anlässlich der jährlichen Delegiertenversammlung über die Verbandsarbeit zu informieren. Auf der Agenda fanden sich neben den Berichten der Spartenleiter auch zwei Anträge, über die die Delegierten abzustimmen hatten, sowie eine Information zum Bundesjungschützentag 2017. Der Tagungsleiter Bundesmeister Sigi Belz stellte eine erfreulich gute Beteiligung fest, die damit auch die Beschlussfähigkeit der Versammlung garantierte.

 

Aus den Berichten des Vorstandsgremiums war zu entnehmen, dass das Jahr 2015 überwiegend zufriedenstellend verlaufen ist.
Bundesmeister Sigi Belz berichtete von einem abwechslungs- und ereignisreichen Schützenjahr, das gespickt mit war mit Highlights, u.a. die Ehrenmitgliedschaft des Bezirksverbands überreicht am Einkehrtag an Ehrenbezirksschießmeister Theo Hempel (St. Hubertus Löhndorf), die Verleihung der Ehrenplakette des Landkreises Ahrweiler an den Bezirksverband Rhein-Ahr 1931 e.V. durch Landrat Dr. Jürgen Pföhler und
das Bezirkskönigsschießen, bei dem im Oktober vergangenen Jahres neben der Ermittlung der Bezirksmajestäten, im Rahmen der Festandacht der neue Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath in sein Amt eingeführt wurde. Der Vorstand sei, so Belz damit auf allen Posten besetzt. Dafür, dass beim Vorsitzenden des Schützenverbandes dennoch keine Euphorie ausbrach, sorgte die Tatsache, dass sich die Zahl der Teilnehmer am sog. Hochfest in den letzten Jahren ständig nach unten entwickelte und 2015 einen vorläufigen Tiefstand erreicht hat.
Im schießsportlichen Bereich hingegen hielten sich die Zahlen der Teilnehmer gemäß des Berichts des Bezirksschießmeisters Johann Kappl im Wesentlichen auf dem Vorjahresniveau. In einem Bereich konnte, dank der Öffnung der Disziplin „Luftgewehr aufgelegt“ für die Schützenklasse, ein Zuwachs erreicht werden. Kappl sprach darüber hinaus von zum Teil sehr beachtlichen schießsportlichen Erfolgen der Sportschützen des Bezirksverbandes, die bei den Diözesanmeisterschaften und sogar bei den Bundesmeisterschaften zu Platzierungen auf dem Podium gereicht hatten.
Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig stellte die Jugendarbeit im Bezirk dar und verwies darauf, dass der Bezirksverband den Schüler- und Jungschützen mit der Möglichkeit der Teilnahme an Schießwettbewerben, einem abwechslungsreich gestalteten Jungschützentag, der Möglichkeit zur Teilnahme an Jugendtagen des Diözesanverbandes und auf Bundesebene, einen interessanten Rahmen bietet.
Von einer zwar ausgeglichenen Kassenlage konnten die Schatzmeister Franz Fuchs und dessen Stellvertreter Jörg Lindner berichten. Ein den finanziellen Möglichkeiten der Kassenlage angepasster Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2016 fand die Zustimmung der Delegierten. Dem Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr stimmten alle Stimmberechtigten zu.

 

Zwei Änderungen werden ab 2016 in Kraft treten. Zum einen werden erstmals ab 2016 alle Mitglieder eines Mitgliedsvereins beim Bezirkskönigsschießen startberechtigt sein. Bisher galt eine Quotenregelung, die es den Vereinen ermöglichte, lediglich ein Drittel ihrer Mitglieder zu melden. Man erhofft sich damit einen Anstieg der Beteiligung am Bezirkskönigsschießen.
Zum anderen wird das sog. Ehrenpreisschießen bei den Schützenfesten einheitlich geregelt. Dies geschieht durch eine Straffung der Schießdurchgänge, die es ermöglicht, die Wettbewerbe wesentlich spannender zu gestalten (der jeweilige Wiederholungsdurchgang in den einzelnen Klassen entfällt). Beide Änderungsanträge fanden die deutliche Zustimmung der stimmberechtigten Delegierten.

 

Einstimmung auf den Bundesjungschützentag 2017 in Sinzig
 

Zwar findet das absolute Highlight des Schützenjahres 2017 erst in 21 Monaten statt. Dennoch laufen die planerischen Vorbereitungen bei der gastgebenden Schützenbruderschaft St. Sebastianus Sinzig bereits auf Hochtouren. BBM Belz nutzte die Gelegenheit, um im Rahmen der Versammlung auf die Notwendigkeit hinzuweisen, Unterstützung für die Sinziger Schützen zu leisten, die mit ihrem Mitgliederstand dieses Mammutprogramm allein nicht bewältigen können. Berthold Winkens, Brudermeister des Sinziger Vereins, stellte den Stand der Planungen ausführlich dar, und warb um Solidarität bei seinen Schützenschwestern und Schützenbrüdern.

 

Mit einem Dank an die vielen Helfer aus den Reihen der St. Sebastianus Bruderschaft Heppingen, die für die Tagung nicht nur einen würdigen äußeren Rahmen bereitgestellt hatten, sondern auch eine reibungslose Versorgung aller Tagungsteilnehmer garantierten, beendete Bezirksbundesmeister Belz die Veranstaltung.

 

02.        Einkehrtag am 06.03.2016 in Königsfeld

 

Zum traditionellen Einkehrtag im Schützenjahr 2016 hatte der Bezirksbundesmeister Sigi Belz die Mitglieder aus den 18 Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes nach Königsfeld eingeladen.

Die dortige St. Hubertus Schützengesellschaft Königsfeld 1478 e.V. war Gastgeber des Einkehrtages 2016, einer Veranstaltung der Schützen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr bei dem es einmal nicht um Wettkampf und Schießergebnisse sondern ausschließlich um Besinnung, innere Einkehr und das Bekenntnis zum sozialen Engagement ging.

Traditionell in der Fastenzeit findet dieser Einkehrtag beim dem Mitgliedsverein statt, die den aktuellen Bezirksschützenkönig stellt.

Der Tag beginnt stets mit einem Festgottesdienst, der diesmal von Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath in der Königsfelder Pfarrkirche St. Nikolaus zelebriert wurde.

Die Zugehörigkeit des Schützenverbandes zur Katholischen Kirche wird unter anderem auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass neben der Bezirksstandarte des Bezirksverbandes auch die Fahnen der dem Bezirksverband angeschlossen Bruderschaften während der Messe den Altar umrahmen.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus den Mitgliedsvereinen von Oberwinter, Remagen, Kripp, Bad Bodendorf, Heimersheim, Löhndorf, Westum, Seb. Sinzig, Hub. Sinzig, Franken, Oberbreisig, Rheineck, Brohl am Rhein sowie Königsfeld teil.

Bundesmeister Sigi Belz konnte nach dem Messbesuch rund 90 Schützenbrüder und Schützenschwestern im Schützenhaus der St. Hubertus Schützengesellschaft willkommen heißen, den die Königsfelder Schützen, unter der Leitung ihres Brudermeisters Markus Füllmann mit viel Liebe zum Detail geschmückt hatten.

Nach der Begrüßung aller Majestäten und Ehrengäste, an der Spitze der amtierende Bezirkskönig Roland Wichterich erinnerte er die Schützenschwestern und Schützenbrüder daran, ab und zu einmal auf die Bezirkshomepage unter der Rubrik „Geistlicher Impuls“ zu schauen. Dieser „Geistliche Impuls“ soll zum Nachdenken, zur Findung des inneren Friedens und zum gegenseitigen Verständnis seiner Mitmenschen beitragen. Dazu erzählte er, quasi zum Einstieg in die heutige Veranstaltung, eine Geschichte, die er hoffe, dass die Inspiration, die aus ihr hervorgeht, auch bei den Zuhörern ankommt.

 

Hier nun folgende Geschichte:

Sie nennt sich: „ Unsere kleine Tagesschau “

 

"Mach mal den Fernseher an, jetzt kommen gleich die Nachrichten!" Wer kennt ihn nicht, den markanten Zeitpunkt um 19 oder 20 Uhr. Da scheut man sich, andere Leute anzurufen, denn man könnte sie ja "bei den Nachrichten" stören.

Als Kind saß ich oft gemeinsam mit meinen Eltern vor dem Fernseher und versuchte zu begreifen, warum gerade diese Sendungen einen so immensen Wert besaßen. Ich sah schwarze Limousinen, sorgenvolle Gesichter, Festbankette mit Pomp und Tischreden. Ich hörte von Kriegen, Hungersnöten, Vulkanausbrüchen und Katastrophen. Ich sah Bilder von Verkehrsunfällen, vermissten Kindern und kurz zuvor verstorbenen Schriftstellern. Und dann die Ergebnisse vom Sport und von der Börse. Und immer, wenn dann am Ende die Wetterkarte gezeigt wurde, kam - und kommt mir noch heute - dieses seltsame Gefühl: Das kann doch nicht alles gewesen sein - ein ganzer Tag im Weltgeschehen, da hat man uns doch etwas vorenthalten!

Als ich älter wurde, merkte ich, dass auf dieser Erde alles viel aufregender ist als im Fernsehen - aber auch viel stiller und normaler. Die Welt in ihrer Freude und Verzweiflung ist eines, die Tagesschau ist etwas anderes. In fünfzehn bzw. zwanzig Minuten lässt sich ein weltweiter Tag nicht hineinpressen, also wird ausgewählt: Staatskarossen, emsige Aktentaschenmänner, Blitzinterview usw.

Was wäre unsere Welt eigentlich Wert, wenn sie wirklich so trostlos wäre, wie es die Tagesschau allabendlich vermuten lässt? Sie wäre kaum mehr als eine Krankenge-schichte, die von Tag zu Tag fortgeschrieben wird.

Aber nehmen wir doch mal die Tagesschau als eine von vielen Möglichkeiten, wie man den Tag, der sich neigt, auch sehen kann. Und machen doch auch wir mal eine Sendepause und lassen unsere kleine, private Tagesschau vor unserem inneren Auge ablaufen: unsere kleinen Freuden, unseren großen Ärger, unsere gestrandeten Hoffnungen. Diese private Tagesschau ist vielleicht längst nicht so aufregend wie die Tagesschau im Ersten, aber sie hat einen Vorteil: Sie ist unsere eigene Tagesschau - wir haben sie selbst erlebt! Und: Wir haben einen permanenten und wohlwollenden Zuschauer: Gott, unseren Vater im Himmel. Er schaut nicht nur zu, sondern greift auch ein, selbst, wenn wir gerade "nicht auf Sendung" sind. Und dieses Tages-Rückschau-Viertelstündchen hat einen weiteren, ganz entscheidenden Vorteil: Hier können wir Gottes Handeln und Bewahren an uns selbst sehen. Sind wir uns denn all der Dinge bewusst, die uns erspart blieben? Denen wir - Gott sei Dank - ganz knapp entkommen sind?

Es stimmt: Auch unsere ganz private Tagesschau kann einer der vielen Wege sein, Gott in unserem Leben (neu) zu erkennen.

 

Quelle: Beate Strobel, in: Zeichen der Zeit, Nr. 2/2000, S. 15

 

 

Anschließend leitete der Bezirksbundesmeister zum zweiten Hauptteil des Tages. Er hieß mit Renate Pfeifer und Prof. Dr. Udo Bode zwei Mitglieder des Förderkreises für krebskranke Kinder Bonn e.V. willkommen.

 

Mit einem fesselnden, sehr informativen Vortrag gab Frau Pfeifer Einblicke in die Arbeit des Förderkreises. Eine spannende, tiefgreifende Thematik, die alle Anwesenden sichtlich beeindruckte, da jeder mittel- oder unmittelbar betroffen sein kann. Während Frau Pfeifer die Arbeits- und Betätigungsfelder des Förderkreises erläuterte, beantwortete Prof. Dr. Bode zahlreiche Fragen aus dem Zuhörerkreis zu medizinischen Aspekten.

Eine im Anschluss an die Vorträge spontan gestartete Sammlung unter den Schützinnen und Schützen erbrachte eine Summe von 557 Euro, die der Bundesmeister Sigi Belz dem Förderverein als Spende überreichen konnte.

Im Anschluss an das Referat schloss der Bezirksbundesmeister die Veranstaltung mit einigen aktuellen Hinweisen auf kommende Veranstaltungen, darunter die Bundesvertreterversammlung am 13. März in Leverkusen und an den Bezirksjungschützentag am 17. April bei St. Sebastianus Remagen sowie mit einem dringlichen Appell an alle Schützen, sich bei der Durchführung der Bundesjungschützentage 2017 in Sinzig aktiv als Helfer zur Verfügung zu stellen.

Am Ende bedankte sich Sigi Belz bei den Vortragenden mit einem Blumengebinde für Frau Pfeifer und einem Weinpräsent für Prof. Dr. Bode, aber auch die zahlreichen Helfer der Schützengesellschaft St. Hubertus Königsfeld, die durch ihr Engagement diesen Tag in dieser Form erst ermöglicht hatten und wünschte allen einen guten Heimweg.

03.             Bundesvertreterversammlung am 13.03.2016

             in Leverkusen

 

Der Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm begrüßte besonders zahlreich erschienenen Vertreter der Bruderschaften und Bezirke des Bundes. (Unter den anwesenden Schützen eine Abordnung von 10 Personen aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr).

Den Zelebranten der Messe, Bundespräses Msgr. Robert Kleine und dem neuen Bundesjungschützenpräses Wolfgang Pütz, dankte er für die morgendliche Messe mit Predigt und der Feuerwehrkapelle Leverkusen für die musikalische Begleitung.

Die Kollekte erbrachte einen Betrag von 1.147,00 Euro. Der Hochmeister dankte allen, die hierzu beigetragen haben. Das Geld wird dem karitativen Projekt des Bundes für die Bekämpfung der Pest im Kongo zur Verfügung gestellt.

Er begrüßte ganz herzlich den Bundeskönig Dominik Timmermann, die Bundesschülerprinzessin Celine Hendricks sowie die Diözesankönige aus Aachen und Münster. Einen herzlichen Willkommengruß richtet er an den Ehrenbundes-schützenmeister Heinzgerd Dewies. Der Hochmeister begrüßt ganz herzlich die Vertreter der befreundeten Verbände: Martin Tillmann vom Sauerländer Schützenbund, Schatzmeister Heinz Markert und Brauchtumsreferenten Gustav Hensel vom Rheinischen Schützenbund sowie den Stv. Präsidenten Horst Jaques vom Oberbergischen Schützenbund.

Einen ganz herzlichen Willkommensgruß richtete der Hochmeister an das Präsidiumsmitglied des Malteser Hilfsdienstes, Prinz Albrecht von Croy. Der Bund übergibt den Maltesern eine Spende für das Pest-Projekt des Bundes im Kongo und die Hospizhilfe. Der Betrag ist u.a. bei den Kollekten der Festmessen beim Bundesfest und Bundesköniginnentag sowie aus den Erlösen der Altkleidercontainer zusammengekommen. Prinz von Croy bedankte sich in einer kurzen Ansprache und stellt das geförderte Projekt der Hospizhilfe unter dem Leitwort „Nähe geben, wo Angst und Einsamkeit sind“ vor.

Nach der Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit, wurden die Tagesordnung sowie die Niederschriften von der Bundesvertreterversammlung vom 15.03.2015 und die Niederschrift des Hauptvorstandes vom 14. November 2015 einstimmig genehmigt. Zur Hauptvorstandssitzung sind 281 von 341 (83%) und zur Bundesvertreterversammlung 1.609 von 3.193 (50%) Stimmen anwesend.

Hierauf folgten die Verbandsberichte der Vorsitzenden der Ausschüsse, der Bericht des Bundesschützenmeisters Emil Vogt und des Bundesjungschützenmeisters Stephan Steinert

Der Hochmeister bedankt sich beim Bundesschützenmeister für sein großes Engagement sowie beim Bundesjungschützenmeister, das sie im vergangenen Jahr geleistet haben. Die Delegierten danken mit lang anhaltendem Applaus.

Nach der Mittagspause nehmen die Ausrichter der diesjährigen Bundesveran-staltungen die Gelegenheit wahr, um für ihre Veranstaltungsorte und die dort geplanten Programmpunkte mittels Bild- und Filmvorträgen Werbung zu machen.

Nach den Berichten des Kassierers und der Kassen- und Rechnungsprüfer, beantragten die beiden Kassenprüfer die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und des Präsidiums. Dem Antrag der Kassenprüfer stimmt die Bundesvertreterversammlung diesem bei Enthaltung der Betroffenen zu.

Danach gibt Bundesschützenmeister Emil Vogt einen Überblick zum Stand der Diskussion zum Thema „BHDS Grundausrichtung“.

Zunächst bedankte er sich bei den zahlreichen Bezirksbundesmeistern, die ihn zu den Bezirksversammlungen und Einkehrtagen eingeladen haben, um gemeinsam mit ihm das Thesenpapier zu erörtern und mit ihm intensiv die Lebenswirklichkeit in den Bruderschaften und die weitere Entwicklung zu erörtern. Er habe immer betont, dass ihm das Gespräch mit allen Ebenen unseres Bundes wichtig ist. Das Thesenpapier wurde nach seiner Feststellung in vielen Bruderschaften und in vielen Bezirksversammlungen diskutiert. Der Bund habe viele Zuschriften erhalten, aus denen ersichtlich ist, wie intensiv man sich mit der Thematik beschäftigt. Er dankte allen recht herzlich dafür, macht es doch deutlich, wie sehr eine erneute Profildiskussion erforderlich war. Vielen, so führte e aus, ist immer noch nicht klar, dass der Bund das Thesenpapier nicht beschließen, sondern daraus Beschlüsse für die Bundesvertreterversammlung erarbeiten will. Der Bund denkt auch keinesfalls darüber nach, eine Änderung im Bundesstatut zu beschließen.

Die gewünschte „Nabelschau“, sind wir kirchliche Bruderschaft oder eher nicht, findet in der Zwischenzeit statt und dafür ist er sehr dankbar. Nun beschrieb er den aktuellen Diskussionsstand:

Sehr viele haben Probleme damit, dass aus der Kirche Ausgetretenen der Zugang zur Bruderschaft verwehrt wird, aber Ungetauften einschließlich Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften eine Zugangsmöglichkeit gewährt wird. Die aus der Kirche Ausgetretenen seinen ja schließlich getauft und dies bedeute schließlich auch, dass sie sich zwar von der verfassten Kirche, aber nicht unbedingt von Gott abgewendet hätten. Der Getaufte, auch wenn er aus der Kirche ausgetreten sei, gehöre unwiderruflich zur christlichen Gemeinschaft.

Nach dem Selbstverständnis vieler Bruderschaften kann ein Ausgetretener, der die christlichen Grundsätze vertritt und die Satzung der Bruderschaft anerkennt, auch Mitglied werden!

Die Kirche und damit auch wir als Bund mit unseren Bruderschaften sollten die Möglichkeit bieten, dass auch Nichtglaubende und Suchende ihren Platz bei uns finden. Viele Bruderschaften nehmen aus der Kirche Ausgetretenen in Einzelfällen schon immer auf und werden dies auch weiterhin tun. Wir müssen mit der Einzelfallprüfung für Getaufte (aus der Kirche Ausgetretene) und den Nichtgetauften (auch Angehörige anderer Religionsgemein-schaften) also sehr verantwortlich umgehen. Ich frage daher sehr kritisch: „Sind unsere Bruderschaften also wirklich ein Ort, wo dieser Personenkreis vielleicht ein letztes Mal Kontakt zur Kirche bekommt, der sonst für immer verloren wäre? Gibt es für unsere Bruderschaften hier die Chance der Pastoral?“

Mit Blick auf die Zuwanderung und Migration ist es mir wichtig, dass wir als Christen Integration auch wirklich durchführen und keineswegs ausgrenzen. Als Christen sehen wir in jedem Menschen ein Geschöpf Gottes und begegnen ihm mit Achtung!

Dies bedeutet: Jeder Mensch ist mein Bruder, meine Schwester, mit der gleichen Würde ausgestattet wie ich selbst. Dies erfordert einen entsprechenden Umgang mit ihm, über den ich Gott verantwortlich bin.

Wir dürfen allerdings bei aller Liberalität unser eigenständiges, christliches Profil nicht verlieren. Deshalb fordere ich auch, dass der Kirche Ausgetretene oder Nichtchristen, auch Muslime, nur dann im Einzelfall aufgenommen werden können, wenn sie sich zu den christlichen Zielen der Bruderschaft bekennen und ihr Bekenntnis glaubhaft machen. Daher führt an einem offenen und ehrlichen Aufnahmegespräch mit dem Bewerber kein Weg vorbei.

Es gibt allerdings auch übereifrige Bruderschaften, die nun hingehen und als erstes jeden Bezug auf die kirchliche Bindung aus ihren Satzungen entfernen möchten. Als Bruderschaften eines kirchlichen Verbandes ist es sinnwidrig, jede religiöse Bindung ihrer Mitglieder aus der Satzung zu entfernen. Dann wird diese Bruderschaft ein reiner Brauchtums- und Schießsportverein, der seine kirchliche Bindung öffentlich aufgibt. Solche Satzungsänderungen lehnt der Bund ab und wird die Satzungsänderung auf keinen Fall bestätigen!

Homosexuelle Schützenschwestern und -brüder haben alle Mitgliedsrechte und -pflichten, einschließlich der Möglichkeit, die Königswürde zu erringen. In den Diskussionen wird immer wieder deutlich: Wenn wir auf der einen Seite die Eigenverantwortlichkeit der Bruderschaften stärken und ihre Selbstverpflichtung als kirchliche Bruderschaften auf der anderen Seite fordern, dann müsse dies auch Konsequenzen auf den weiteren Ebenen haben. Daher sei eine einheitliche Regelung für alle Ebenen des Bundes zu erzielen. Hat die Bruderschaft über die Zulassung entschieden, dann müsse eine Durchlässigkeit auf allen Ebenen möglich sein. Mit der Verantwortung der Bruderschaften und Bezirke für die Zulassung Geschiedener und Wiederverheirateter Könige auf allen Ebenen habe der Bund doch auch gute Erfahrungen gemacht. Die berechtigte Frage lautet: Warum sollen die Mitgliedsrechte über die Ortsebene hinaus beschnitten werden? Unstrittig ist die Aufhebung der Nichtzulassung Geschiedener in den Hauptvorstand aus dem Jahre 1997. Diesen Schritt möchten wir heute vornehmen. Diese strenge Zulassungsregel für Führungskräfte empfehlen der Bundesvorstand und das Präsidium aufzuheben. Wir orientieren uns mit dieser Positionierung an der neuen Offenheit der katholischen Kirche, die durch Beschlüsse der Deutschen Bischofskonferenz zum Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten im kirchlichen Arbeitsrecht diese Weichenstellung ermöglicht.

Seine Ausführungen machen deutlich, dass durch die Diskussion in der Mitgliedschaft die Überlegungen im Thesenpapier sich in der Zwischenzeit ein Stück verlagern. Er gab den aktuellen Diskussionsstand wieder und ist froh, dass sich insbesondere unsere Bruderschaften so engagiert einbringen. Unter dem Strich bleibt festzustellen,
wenn wir die Entscheidungsfreiheit der Bruderschaften stärken, dann brauchen wir auf der Bundesebene auch Beschlüsse der Bundesvertreterversammlung, die den Bruderschaften zur Orientierung dienen. Daran arbeiten wir zurzeit. Wir müssen berücksichtigen, dass wir aufgrund "konservativer" und "progressiver" Schützen und damit Bruderschaften und ihrer örtlichen Gegebenheiten eine "gewisse Ungleichzeitigkeit" aushalten müssen. Wer sich öffnen möchte im festzulegenden Rahmen darf dies dann. Wer sich nicht öffnen möchte, bleibt bei seiner bisherigen Regelung. Für die weiteren Entscheidungen brauchen wir ein weiteres Jahr der Diskussion und diese sollte dann auch 2017 abgeschlossen werden.

Hierauf schlug das Präsidium der Bundesvertreterversammlung vor, folgenden Beschluss zu fassen:

"Der Beschluss der Bundesvertreterversammlung vom 13.4.1997 zur Mitgliedschaft im Hauptvorstand, dass seine Mitglieder (also die Verantwortlichen auf Bundes- und Diözesanebene sowie die Bezirksbundesmeister) nicht geschieden sein dürfen, wird aufgehoben." Damit können Geschiedene und wiederverheiratete Geschiedene Mitglied des Hauptvorstandes werden.

Der Bundesvertreterversammlung wird des Weiteren empfohlen: „Die Beschlüsse zu den anderen Themenbereichen des Thesenpapiers werden 2017 gefasst“. Beide vorgenannten Beschlüsse werden bei zehn Gegenstimmen angenommen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Prävention vor sexualisierter Gewalt“ beschließt die Bundesvertreterversammlung auf Antrag des Präsidiums, dass die Präventionsrahmen-ordnung der kath. Kirche für den BHDS als katholischem Verband verbindlich ist. Der Präventionsfahrplan des BdSJ wird auch im BHDS umgesetzt“.

Nach der Wiederwahl von Robert Nitsch zum Kassenprüfer des Bundes, gab der Hochmeister die Ausrichter für folgende Bundesveranstaltungen bekannt: Der Bundesköniginnentag wird 2019 in Köln-Stammheim und das Bundesfest 2020 in Löningen stattfinden.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schließt der Hochmeister die Sitzung um 14.37 Uhr und dankt für die gute Beteiligung.

 

04.           Todestag von Schützenbruder Dieter Gemein

               (St. Hubertus Löhndorf) am 17.03.2016

 

An diesem Tag verstarb völlig überraschend der ehem. Bezirksadjutant (1987-1992) Dieter Gemein im Alter von 69 Jahren.

Er war viele Jahre sehr eng mit dem Schützenwesen verbunden. Jahrzehntelanges Mitglied bei der St. Hubertus Kleinkaliber Schützengilde Löhndorf. Dieter Gemein war viele Jahre im Vorstand des Vereins tätig und hat die KK-Schützengilde ganz wesentlich mit geformt.

Mit ihm verlieren wir einen Schützenbruder, der die Ideale des Historischen
Schützenbrauchtums als wichtig erachtete und gelebt hat.

Wir trauern mit Familie Gemein um einen Mann, der wegen seiner offenen,
oft herzerfrischenden Art, wegen seines Humors und seiner positiven
Lebenseinstellung bekannt und beliebt war.

Die KK-Schützengilde St. Hubertus Löhndorf und der Bezirksverband Rhein-Ahr werden Dieter Gemein stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Nach dem Sterbeamt am 29.03.2016 fand die Beisetzung unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Schützenfamilie auf dem Löhndorfer Friedhof statt.

05.       Todestag von Schützenbruder

            Manfred Schmickler

            (St. Hubertus Löhndorf)

            am 31.03.2016

 

An diesem Tag verstarb nach langer Krankheit, plötzlich der Ehrenvorsitzende der St. Hubertus Kleinkaliber Schützengilde Löhndorf und ehem. Bezirksschießmeister (sportl. von 1977-1987) sowie Bezirkskönig von 1997 im Alter von 81 Jahren.

 

Mehr als 30 Jahre lang führte er den Verein als Erster Vorsitzender. Dabei war er nicht nur Bewahrer der Traditionen sondern gleichzeitig auch Triebfeder für die positive Entwicklung, die der Verein in den letzten Jahrzehnten genommen hat.

Unter seiner Führung wurde die Infrastruktur des Löhndorfer Schützenhauses auf einen Stand gebracht, der auch heute noch den Ansprüchen genügt.

 

Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde er 1978 mit dem Hohen Bruderschaftsorden, 1983 mit dem Sebastianus Ehrenkreuz (SEK) und 1987 mit dem Schulterband zum SEK ausgezeichnet. Seit 1998 war er Träger des Goldenen Sterns zum SEK. In Würdigung seiner Verdienste wurde er 2009 zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die St. Hubertus KK-Schützengilde Löhndorf verliert mit Manfred Schmickler eine Leitfigur. Wir trauern mit den Angehörigen, vor allem mit seiner Ehefrau Mathilde, der wir die Kraft wünschen, den Verlust zu überwinden.

 

Unter riesiger Anteilnahme der Bevölkerung wurde Manfred Schmickler am Donnerstag, dem 07.04.2016 zu Grabe getragen.
Zunächst fand um 14:00 Uhr ein Sterbeamt in der Pfarrkirche St. Georg statt. Im Anschluss gaben ihm eine nicht zu zählende Schützenschar aus nah und fern das letzte Geleit auf den Löhndorfer Friedhof zu seiner letzten Ruhestätte. Die Bürger und seine Schützenkameraden werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

06.             Sitzung des Diözesanbruderrates

             in Koblenz-Rübenach

 

Am 15.04.2016 fand im Schützenhaus in Koblenz-Metternich die Sitzung des Diözesanbruderrates für die am 25.02.2016 ausgefallene Sitzung des Diözesanbruderrates in Koblenz-Rübenach statt.

Im Mittelpunkt der Diözesanbruderratssitzung standen die Berichte, des Diözesanbundesmeisters, des Diözesanschatzmeisters, die Entlastung des Vorstandes sowie die Wahl eines neuen Kassenprüfers. Weitere Tagesordnungspunkte: Sachstandsbericht zum gemeinsamen Projekt des Alt- und Jungschützendiözesanverbandes „Lust auf Zukunft“, eine Info zur Prävention sexueller Gewalt, Beratung und Beschussfassung über die Einführung einer Ehrenordnung sowie der Bericht der Bezirksbundesmeister.

Zunächst begrüßte der Diözesanbundesmeister Hubert Mohr alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt besonders dem neuen Bezirksbundesmeister vom Bezirksverband General Steffen, Andras Bagossy sowie dessen Vorgänger im Amt, dem langjährigen Bezirksbundesmeister Karl-Heinz Rittel. Ein besonderer Gruß und Glückwünsche zum Goldenen Stern gingen an den mehrjährigen ehemaligen Diözesanschatzmeister Manfred Heinz.

Auf Antrag wurden zwei zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung aufgenommen.

1. Beratung und Beschlussfassung über die Anschaffung einer neuen Diözesankönigskette und eventuelle Anpassung der vorhandenen Diözesan-bundesmeisterkette und 2. Beratung und Beschlussfassung über einen Zuschuss für die neue Diözesan – Bambini – Prinzenkette.

In seinem geistlichen Grußwort erinnerte der Diözesanpräses Pastor Erich Jamann an die Konflikte in der Welt, Flüchtlingssituation, unseren Leitspruch zur Glaube, Sitte, Heimat und über die Öffnung der Heiligen Pforte im Trierer Dom.

In seinem Rückblick 2015 und seinem Ausblick 2016 bedankte sich der Diözesanbundesmeister Hubert Mohr für die faire Zusammenarbeit und Unterstützung im letzten Jahr und bat für 2016 um weitere gedeihliche Gemeinschaftsarbeit im Interesse unserer Zielsetzung.

Nach dem Kassenbericht durch Diözesanschatzmeisterin Petra Schmitz bescheinigten ihr die Kassenprüfer Klemens Welling und Norbert Steffens eine einwandfreie und ordentliche Kassenführung und beantragten den Vorstand zu entlasten. Die Abstimmung fiel einstimmig aus.

Bei der Kassenprüferwahl wurde Norbert Steffens wiedergewählt. Hierauf beantragte der Diözesanbundesmeister dem langjährigen Bezirksbundesmeister von General Steffen Karl Heinz Rittel zum Ehrensenator des Diözesanverbandes Trier zu ernennen.

Die Versammlung stimmte einstimmig dafür und Hubert Mohr zeichnet Karl Heinz Rittel mit der Urkunde zur Ernennung als Ehrensenator aus und überreichte das dazugehörige Ärmelband "Ehrensenator DV-Trier".

Diözesanjungschützenmeister Frank Senger berichtete über das gemeinsame Projekt„ Lust auf Zukunft “. Aus Mangel an Teilnehmer mussten auch die zwei Veranstaltungen in 2016 abgesagt werden. Aus diesem Grund wird das Projekt „ Lust auf Zukunft “ für eine gewisse Zeit ausgesetzt.

Monika Backes in ihrer Funktion als Bildungsreferentin des BdSJ Trier trägt über Prävention sexueller Gewalt vor. Ergänzend fügte der Diözesanbundesmeister Hubert Mohr hinzu: Jeder der mit Jugend in Kontakt kommt, muss einen Lehrgang besuchen (jedes Vorstandsmitglied gem. § 26 BGB ist per Gesetz dazu verpflichtet).

Der Diözesanverband gibt rechtzeitig die Schulungstermine bekannt und wird die Kosten dafür übernehmen.

Danach erfolgte die Beratung und Beschlussfassung über die Einführung einer Ehrenordnung: Nach einer kurzen Diskussion wird die Ehrenordnung einstimmig beschlossen. Die darin angegebenen Dienstgrade dienen nur als Hilfestellung bzw. Empfehlung und wurden nicht beschlossen.

Wie in der neuen beschlossenen Ehrenordnung festgelegt, wurden hierauf Karl Heinz Rittel für 23 Jahre und Jürgen Rausch 20 Jahre ehrenhafter Einsatz als Bezirksbundesmeister die Ehrengabe des Diözesanverbandes überreicht.

Anschließend wurde über die Anschaffung einer neuen Diözesankönigskette und eventuelle Anpassung der vorhandenen Diözesanbundesmeisterkette beraten: Die Vorschläge von Peter Goeth für eine neue Kette wurden gezeigt und die eventuell zu erwartenden Kosten wurden mitgeteilt. Nach einer kurzen Diskussion wird einstimmig beschlossen die neue Kette in Auftrag zu geben und eventuelle Anpassungen an der Diözesanbundesmeisterkette vornehmen zu lassen. Dem Vorschlag die alte Königskette in der "Neuen" zu verarbeiten wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt.

Nach den Berichten der Bezirksbundesmeister wurde beschlossen, dass der BHDS einen Zuschuss für die neue Diözesan – Bambini – Prinzenkette gibt.

Unter Punkt „Verschiedenes“ wurde um Anmeldung zum Bundesköniginnentag vom 07. bis 08. Mai 2016 in Erkelenz gebeten.

Weil das Jahr 2016 vom Papst zum Heiligen Jahr erhoben wurde, ist aus diesem Grunde 2016 die Heilige Pforte im Dom zu Trier geöffnet worden, welches selten vorkommt als die Ausstellung des Heiligen Rock. Zu diesem Anlass will der Diözesanverband BHDS und BdSJ gemeinsam eine Pilgerreise nach Trier durchführen.

Am 03.09.2016 oder 17.09.2016 soll dann mit einer Messe in Trier diese Pilgerreise begonnen werden. Der genaue Termin wird von unserem Diözesanpräses in Verbindung mit dem Bistum Trier noch abgestimmt.

Nach dem Thema „Pilgerreise“ bedankte sich der Diözesanbundesmeister für die harmonische Versammlung und beendete die Sitzung.

07.        Bezirksjungschützentag am 17.04.2016 in Remagen

 

Die St. Seb. Schützenbruderschaft Heimersheim und der gleichnamige Verein aus Bad Bodendorf stellen 2016 die Jugendmajestäten im Bezirksverband Rhein-Ahr.

Jaqueline Ockenfels aus Heimersheim ist neue Jungschützenprinzessin. Sie setzte sich mit 26 von 30 möglichen Punkten mit dem Luftgewehr, stehend frei Hand, gegen starke Konkurrenz durch.

Besonderer Hinweis: Jaqueline Ockenfels ist durch diesen Erfolg, dreifache Jungschützenprinzessin. Einmal in ihrem Heimatverein St. Seb. Heimersheim und zweimal auf Bezirksebene im historischen Schießen und nunmehr im sportlichen Schießen.

 

Schülerprinz wurde Kai Hengsberg, der mit 3 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt, das Maximalergebnis von 30 Ringen erzielte. Die beiden Sieger werden, zusammen mit den jeweils Zweitplatzierten, Timo Dräger bei den Jugendlichen und Tom Föhmer (St. Seb. Sinzig) in der Schülerklasse, am 27. Mai 2016 in Kurtscheid (Westerwald) den Bezirksverband Rhein-Ahr beim dortigen Diözesanjungschützentag vertreten.

Bevor die jungen Nachwuchstalente aus den Ortsvereinen von Oberwinter, Bad Bodendorf , Sinzig, Heimersheim und die des ausrichtenden Vereins Remagen an den Start gingen, stimmte, nach der Begrüßung von Bundesmeister Sigi Belz erstmalig Bezirkspräses Pastor Herbert Ritterrath die Teilnehmer mit einem geistlichen Impuls im Rahmen eines Wortgottesdienstes auf die Veranstaltung ein.

 

Die Schützengesellschaft Remagen, als Ausrichter dieses ersten Highlights der Jugendlichen des Bezirksverbands Rhein-Ahr im noch recht jungen Schützenjahr, hatte unter der Regie des Präsidenten der Schützengesellschaft Remagen Wolfgang Strang und des Bezirksjungschützenmeisters Gerd Bollig ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Neben den beiden Prinzenschießen konnten in verschiedenen Wettbewerben alle Anwesenden ihre Treffsicherheit beweisen und in diversen Serienschießen um Sachpreise und Pokale antreten.

 

Das Serienschießen der Schüler entschied Maximilian Dräger (Bad Bodendorf) mit 49 von 50 möglichen Punkten für sich. Im gleichen Wettbewerb siegte in der Jugendklasse Timo Dräger (Bad Bodendorf) mit 48 Punkten.

Beim Mannschaftsserienschießen in dem auch die Betreuer der Jugendlichen in die Teams integriert waren, siegte die Mannschaft von St. Seb. Heimersheim in der Besetzung: Annika Schmieding , Sascha Gerhartz und Marco Schmieding mit 146 von 150 möglichen Punkten mit deutlichem Vorsprung.

 

Ein besonderes Lob von Bezirksbundesmeister Sigi Belz, dem Gesamtverantwortlichen für den BJT 2016, gab es für den Ausrichter der Veranstaltung, die St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen. Der Verein unter Präsident Wolfgang Strang hatte sich sehr viel Mühe gemacht, den Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten und dies in exzellenter Weise umgesetzt.

Die Ergebnisse in der Gesamtübersicht sind auf dieser Homepage unter Rubrik "Jugend - Bezirksjungschützentag" nachzulesen.

Nachdem der Bezirksjungschützentag (BJT) in diesem Jahr in Remagen ausgetragen worden war, wurde im Losverfahren der Austragungsort für die Veranstaltung 2017 unter den teilnehmenden Mitgliedsvereinen, mit Ausnahme der jetzt gastgebenden Schützengesellschaft aus Remagen, neu vergeben. Als Sieger ermittelte man St. Seb. Heimersheim als nächsten Ausrichter.

 

08.        61. Bundesköniginnentag vom 07.05. bis 08.05.2016

             in Erkelenz

 

Mehrere Tausend Schützen sorgten für ein prächtiges Bild: Der große Festzug zum  61. Bundesköniginnentag bildete den Höhepunkt der zweitägigen Feierlichkeiten in Erkelenz. In Feierlaune waren auch die Zuschauer.

Dass Erkelenz, die kleine Stadt am Niederrhein, im Schützenwesen eine Menge zu bieten hat, wurde vielen Schützen, denn sie waren weit angereist. Mehrere Tausend Mitglieder des Grünen Adels, hatten sich am diesem Wochenende in Erkelenz unter dem Leitsatz "Für Glaube, Sitte und Heimat" versammelt. Nach 1966 war Erkelenz zum zweiten Mal Gastgeber des Bundesköniginnentages des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruder-schaften. Der Festzug am Sonntag bildete den strahlenden Höhepunkt der Feierlichkeiten.

Den langen Festzug führte die Standarte des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften an, gefolgt vom Präsidium und den Bundesmajestäten – an der Spitze mit dem Bundeskönigspaar Anika Wilmsen und Dominik Timmermann von der Schützenbruderschaft Lamberti Hansa Münster, bezirksverband Münster-Mauritz. Mit dabei waren auch Bundesprinzessin Katharina Rosenthal (St. Sebastianus- und St. Hubertus-Schützenbruderschaft Rheinbach, Bezirksverband Voreifel) und Bundesschülerprinzessin Celine Hendrix (St. Antonius Schützenbruderschaft Hau, Bezirksverband Kleve).

Die Schützen aus den Diözesanverbänden Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier brachten mehr als 200 Königinnen mit. Ihnen und vor allem der Bundeskönigin galt schließlich das besondere Fest, das in Erkelenz seine nunmehr 61. Auflage fand. Die aufwendigen Roben der Königinnen, Ministerinnen und Ehrendamen zogen vor allem die Blicke auf sich. Auffallend viele Königinnen trugen kostbare Diademe. Das sonnig-schöne Wetter zog eine Menge Zuschauer in die Innenstadt. Sie mussten viel Stehvermögen beweisen, dauerte der Vorbeimarsch aller Schützen doch locker zwei Stunden. In diesem Zusammenhang kam unweigerlich auch der Gedanke an den gastgebenden Bezirksverband Erkelenz, dem mit der Organisation und Durchführung des langen Zuges so etwas wie eine strategische Meisterleistung gelungen war, denn der Zug staute sich nur selten.

Das prächtige Bild komplettierten die zahlreichen Spielmannszüge, Musikvereine und Fanfarencorps. Unter ihnen sogar ein Weltmeister – der Musikverein Amicitia aus dem niederländischen Banholt gab sich zum Bundesköniginnentag in Erkelenz die musikalische Ehre. Sie zogen alle zum Festplatz, wo der Tag seinen festlich fröhlichen Ausklang fand.

09.             Siegerehrung und Rundenwettkämpfe 2015 / 2016

             und Bezirksmeisterschaften 2016

             am 10.05.2016 in Löhndorf

 

Am 10. Mai fand im Löhndorfer Schützenhaus die Siegerehrung zu den Rundenwettkämpfen und Bezirksmeisterschaft statt.

 

Bezirksschießmeister Johann Kappl und sein Stellvertreter Helmut Ockenfels freuten sich über eine rege Teilnahme. Alle Vereine, die an den schießsportlichen Veranstaltungen teilgenommen hatte, hatten Vertreter entsandt.
 

Schießmeister Kappl berichtete, dass sich im Schülerbereich gegenüber dem Vorjahr keine wesentliche Änderung ergeben habe. Erstmals jedoch traten Schüler zweier Vereine in einer Schießsportgemeinschaft zusammen an. Löhndorf und Bad Bodendorf bündelten ihre Kräfte und siegten in der Schülerklasse überzeugend. Insgesamt waren 14 Schüler aus vier Vereinen, Seb. Sinzig, Seb. Franken, sowie Seb. Bad Bodendorf und Hub. Löhndorf aktiv.

In der Schützenklasse konnte man durch die Sonderregelung im Bezirksverband (LG-aufgelegt auch für Jugendliche und Schützen bis 45 Jahre zu öffnen) 33 Schützen die Möglichkeit geben sowohl an den Rundenwettkämpfen als auch an der Bezirksmeisterschaft teilzunehmen.

 

Als herausragende Leistungen bei den Rundenwettkämpfen stellte Kappl den souveränen Sieg der zweiten Remagener Mannschaft dar, die als einzige alle Wettkämpfe gewonnen hatte und mit der Maximalpunktzahl aufsteigen wird.
 

In der Einzelwertung erzielte gemessen über alle Klassen Thomas Pieper, einmal mit 147,2 Ringen in der KK-Runde und mit 299,8 Ringen in der LG-Runde die besten Ergebnisse:

Bei den Bezirksmeisterschaften gab es 2016 insgesamt 181 Starts. Die Ergebnisse sind alle auf der Homepage des Bezirks nachzulesen.

 

Bezirksschießmeister Kappl dankte den Schießsportlern für die fairen Wettkämpfe, den Mannschaftsführern für die meist pünktliche Abgabe der Ergebnisberichte sowie allen Helfern, die dafür gesorgt haben, dass die Bezirksmeisterschaft 2016 reibungslos und ohne Zwischenfälle vonstattenging.

 

Die Auszeichnung der Sieger erfolgte mit Urkunde und einer Siegernadel. Hier dargestellt die Nadel für die Sieger des Rundenwettkampfs

10.        200 Jahre Kreis Ahrweiler

             Jubiläumsfeierlichkeiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler

             vom 20. – 22.05.2016 mit Infostand BJT 2017

 

Dieses Jubiläumswochenende setzte Maßstäbe der besonderen Klasse. Unser Kreis wurde 200 Jahre jung bzw. alt.

Historisch betrachtet, lebten bis 1814 im Gebiet des heutigen Kreises, Menschen nicht mit deutscher, sondern französischer Staatbürgerschaft. Der Kreis ist ein Kind des Wiener Kongresses von 1815, wo das Rheinland dem Königreich Preußen zugeordnet wurde, das seinerseits 1816 die Einteilung in Kreise vollzog. „Als schließlich am 14. Mai 1816 im Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Koblenz die Einteilung des Regierungsbezirkes Koblenz in 16 Kreise abgedruckt wurde, schlug die Geburtsstunde des Landkreises Ahrweiler“.

Kurz nach seiner Gründung im Jahr 1818 zählte der Kreis Ahrweiler rund 26.000 Einwohner. Nach Grenzkorrekturen gehörten auch die Bürgermeisterei Niederbreisig sowie Nieder- und Oberzissen, Heckenbach, Blasweiler, Kreuzberg und Berg dazu. Im damaligen Kreis Adenau, der 1932 dem Kreis Ahrweiler zugeordnet wurde, lebten zu dieser Zeit rund 19.000 Menschen. Insgesamt kamen beide Kreise auf 45.000 Einwohner. „Zum Vergleich: Heute leben hier rund 135.000 Bürgerinnen und Bürger. Die Bevölkerung hat sich in wenigen Generationen verdreifacht“,

 

Den Auftakt des Festes machte ein „Tag der Offenen Tür“ in der Kreisverwaltung am Freitag. Dabei warteten mehr als 40 Aktionen und Präsentationen zum Mitmachen und Mitdenken auf die Besucher in den verschiedenen Bereichen der Verwaltung.

 

Mit einer rundum gelungenen Feier, die aus drei in Erinnerung bleibenden Veranstaltungsteilen bestand, feierte der Kreis Ahrweiler am zweiten Tag, dem Samstagabend seinen 200. Geburtstag. Dieser begann mit einem „wundervollen ökumenischen Gottesdienst“, in der Pfarrkirche St. Laurentius in Ahrweiler. Den vier Zelebranten Dechant Jörg Meyrer vom Dekanat Ahr-Eifel, Dechant Achim Thieser vom Dekanat Remagen-Brohltal, Pater Albert Sieger von der Benediktiner-Abtei Maria Laach und Superintendent Rolf Stahl vom Evangelischen Kirchenkreis Koblenz gelang  gemeinsam ein denkwürdiger Gottesdienst mit vielen erinnernswerten Momenten.

 

Weiter ging es direkt von der Kirchentür auf dem Ahrweiler Marktplatz mit dem Großen Zapfenstreich der Ahrweiler Junggesellen-Schützengesellschaft Sankt Laurentius, dessen Spielmannszug unter Leitung von Tambourmajor Tobias Steffes tatkräftig unterstützt wurde vom Tambourcorps der St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft Ahrweiler unter der Leitung von Tambourmajor Jürgen Schmitz sowie von der Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler unter der Leitung von Richard Knipp, der auch die musikalische Gesamtleitung innehatte. Zu den Kommandos des Ersten Offiziers Fynn Terporten zelebrierten die Musiker eindrucksvoll die verschiedenen Teile des „Großen Zapfenstreiches“ mit Yvonne Knipp an der Kesselpauke und Solotrompeter Norbert Nyikes. Gut und gerne 600 Schaulustige konnten sich gar nicht sattsehen an den Schützen in ihren grünen Röcken, weißen Hosen und grünen Mützen mit rot-weißen Federbüschen sowie den Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft in ihren schwarzen Anzügen. Bei der Nationalhymne zum Schluss stimmten fast alle ein und spendeten im Anschluss reichlich verdienten Applaus.

 

Der dritte Teil des Abends fand ebenfalls in direkter Nachbarschaft statt, nämlich im Saal des Helmut-Gies-Bürgerzentrums. Dort hatten sich fast 500 geladene Gäste, darunter eine limitierte Abordnung aus den Bezirksverbänden Pellenz, Brohltal und Rhein-Ahr, an der Spitze der jeweilige Bezirksbundesmeister, Alfred Degen (Pellenz), Hans Ströter (Brohltal) und Sigi Belz (Rhein-Ahr) zum Festempfang eingefunden, der von der ehemaligen deutschen Weinkönigin Julia Bertram souverän und humorvoll moderiert wurde. Für die musikalische Umrahmung sorgten das Orchester des Erich-Klausener-Gymnasiums Adenau unter der Leitung von Stefan Schleich und das Streichquartett des EKG mit Ilse Schleich.

 

„Warum feiern wir dieses Jubiläum im großen Rahmen?“, fragte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in seiner Festansprache.

Er wusste auch die Antwort: „Wir feiern es zum einen, um uns daran zu erinnern, woher wir kommen und mit Stolz darauf zurückzublicken, was bisher erreicht und geleistet wurde. Zum anderen präsentieren wir mit unserem Jubiläumswochenende die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit unseres Kreises“. Außerdem wolle man sich bewusst machen, dass man sich glücklich schätzen könne, eine so schöne Heimat zu haben. „Dies ist für viele Millionen Menschen - gerade in der heutigen Zeit - nicht selbstverständlich“.

Nach Festansprache und musikalischen Beiträge rundete der Comedian Klaus-Jürgen „Knacki“ den kurzlebigen Festabend ab.

 

Am letzten Tag der Geburtstagsfeierlichkeiten luden die Veranstalter dann zu einer „AW-Erlebnismeile“ ein. Konkret bedeutete das: Am Ahrufer, zwischen Piuswiese und Peter-Joerres-Gymnasium (PJG) Ahrweiler, präsentierten sich rund 150 Vereine, Firmen, Verbände, Gemeinden und Städte.

 

Sie spiegelten mit ihren Präsentationen das bunte Bild des Kreises wieder. Dort konnten die Besucher die ganze Vielfalt des Kreises erleben, so beispielsweise mit einem eindrucksvollen Stand vertreten, durch unseren Mitgliedsverein und Ausrichter der nächsten Bundesjungschützentage 2017, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig, die es sich nicht nehmen ließ, im Schulhof des Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler auf ihre / unsere Veranstaltung aufmerksam bzw. Werbung für diese Jugendevent zu machen.

 

Am Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler, das gleichzeitig sein Sommerfest feierte, boten zwei Bühnen beste Unterhaltung mit Musik und Sport, bevor das Jubiläumskonzert in der Sporthalle des Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler, es hatte leider kurz vorher einen kräftigen Platzregen gegeben, würdig ausklingen ließ.

11.         Diözesanjungschützentag am 29.05.2016

              in Kurtscheid,  Bezirksverband Wied

 

Nach über einem Jahr der Vorbereitungszeit wurde dieser 51. Diözesanjungschützentag (DJT) am 29. Mai in Kurtscheid im Bezirksverband Wied dementsprechend gefeiert.

Petrus meinte es gut mit den Schützen bei diesem Diözesanjungschützentag. Trotz vorheriger Gewitterwarnungen blieb es den ganzen Tag trocken und bescherte den Veranstaltern, Schützen und Besuchern beste Bedingungen für einen schönen Tag im Zeichen des "Füreinander in einer toleranten Zukunft".

Unter den zahlreichen Besucher präsentierte auch eine große Schar von 60 Teilnehmern unseres Bezirksverband Rhein-Ahr bei diesem Diözesanjungschützentag, wo es galt die neuen Schützenmajestäten bei den Schülern und Jungschützen zu ermitteln.

Nach dem gemeinsamen Frühstück derer, die bereits früh am Ort des Geschehens eingetroffen waren, zogen die Schützen und zahlreiche Besucher zur Kirche. Die besonderen Highlights des Gottesdienstes waren der Kinderchor, der unter Leitung von Peter Uhl und in Begleitung einer Band die Messe musikalisch gestaltete. Außerdem wurde die erste Bambiniprinzenkette von Diözesanpräses Patrick Krutten gesegnet.

Im Anschluss begann die Aufstellung für den Festumzug durch den Ort, an dem mehr als 400 Menschen, bestehend aus Abgeordneten der 12 Bezirksverbände der Diözese Trier, sowie den Musikkapellen, die den richtigen Takt angaben, teilnahmen.

Zurück auf dem Festgelände erwartete die Teilnehmer ein buntes Programm bestehend aus den Schießwettbewerben, musikalischer Unterhaltung durch die Band Rote Hosen, Speis und Trank und den abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten, wie T-Shirt-malen, Lebend Kicker oder die Reaktionswand.

Nachdem Hubert Mohr, der an diesem Tag auch seinen Geburtstag feierte und anderen die Wettbewerbe offiziell für eröffnet erklärt hatten, konnten sich die ersten Jungschützen mit ihren Jungschützenmeistern vom Shuttle-Bus, der direkt vor dem Festgelände abfuhr, zur Schießstätte bringen lassen, wo das Prinzenschießen stattfand.

Neben der Ermittlung der neuen Majestäten fand auch das Schießen um den Jungschützenmeisterpokal und den Wanderpokal statt sowie das Ehrengästeschießen und der Bolivien Adler, der für einen guten Zweck ausgeschossen wurde. Dabei erfreuten sich alle Wettbewerbe zahlreicher Teilnehmer.

Im Laufe des Tages wurde eine Leinwand von vielen der Teilnehmer und Gäste gestaltet. Der Baum mit den bunten Fingerabdrücken als Zeichen der Vielfältigkeit und Offenheit gegenüber Flüchtlingen wurde später vor der Siegerehrung für einen guten Zweck versteigert. Für ganze 65 Euro ging das Kunstwerk in den Besitz von Marcus Grothaus über, dem Esten Vorsitzenden des Karnevalsclubs Kurtscheid.

Außerdem verlieh der Förderverein des BdSJ den Sozialpreis für eine ganz besonders außergewöhnliche und originelle ehrenamtliche Aktion. Die Schützenjugend Pellenz hatten ein Action Painting veranstaltet und gestalteten dabei mit unterschiedlichen Hilfsmittel und Farben ein Gemälde. Dieses wurde versteigert und der Erlös der Kinderkrebsstation in Koblenz gespendet. Mit dieser tollen Aktion haben sie sich gegen andere ebenfalls außergewöhnliche Ideen durchgesetzt und die Auszeichnung wirklich verdient. Der Förderverein plant die jährliche Verleihung dieses Sozialpreises, der mit 150 Euro dotiert ist und ruft alle Jungschützengruppen mit einer kreativen Idee zur Bewerbung für das nächste Jahr auf.

Zur Siegerehrung versammelten sich schließlich alle Schützen und Gäste in der Wiedhöhenhalle und verfolgten gespannt das Geschehen. Auch in diesem Jahr wurde wieder der Jungschützenmeisterpokal ausgeschossen. Dabei konnte sich Joachim Pees (St. Hubertus Niederbreitbach) gegen die anderen durchsetzen und damit den amtierenden Stephan Becker (St. Hubertus Brachtendorf) ablösen. Der BdSJ-Wanderpokal ging an David Gottlob von der St. Sebastianus Bruderschaft Rübenach. Tagesbeste Einzelschützin wurde Ina Rot aus dem Bezirk Trier und bester Einzelschütze Nico Simons, beide mit jeweils 5O Ringen. Beim Blattl-Schießender Schüler konnte sich Max Müller aus Keldung gegen seine zahlreichen Konkurrenten durchsetzen, bei den Jugendlichen hatte David Gottlob aus Rübenach die Nase vorn.

Das Bambiniprinzenschießen war mit 26 jungen Schützen ebenfalls gut besucht. Julian Rahms aus der Bruderschaft Bad Hönningen konnte den Titel erringen und vertrat sein Amt bereits während der Siegerehrung gebührend. Sichtlich stolz trug er die Bambiniprinzenkette und gratulierte jedem weiteren Schützen auf der Bühne zum jeweiligen Ergebnis.

Nun kam Spannung auf, es folgte die Bekanntgabe der Prinzen bzw. Prinzessinnen. Die jeweils ersten vier Sieger haben sich für das Schießen am Bundesjungschützentag vom 14.10. – 16.10.2016 in Wissen / Sieg qualifiziert.

Zu einem Titel reichten die Schießleistungen der startberechtigten Schüler und Jugendlichen des Bezirksverbandes dieses Mal jedoch nicht. Zwei von ihnen erwarben sich dennoch, durch eine gute Platzierung, die Berechtigung, Mitte Oktober, bei den Bundesjungschützentagen in Wissen/Sieg im Bezirksverband Marienstatt zu starten. Mit seinem 2. und 4. Platz, den sie sich mit 30 (von 30 möglichen) Punkten erreichten, gehören die beiden Schülerschützen Tom Föhmer (2. Platz) von der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig und Kai Hengsberg (4. Platz) von der St. Sebastianaus Schützengesellschaft Bad Bodendorf dazu.

 

Hier die Ergebnisse und Platzierungen auch aus Sicht des Bezirksverbandes Rhein-Ahr.

 

Diözesanprinz

Alexander Walkenbach          28 Ringen

Bezirksverband Linz-Neuwied

2.         Anna Wollenweber                 27 Ringen

Bezirksverband Maria Laach

3.         Marcel Niquet                         26 Ringen / Teiler 999

Bezirksverband Burg Altenwied

4.         Kevin Hardt                             26 Ringen / Teiler 565

            Bezirksverband Wied

 

5.         Jaqueline Ockenfels   25 Ringen

            Bezirksverband Rhein-Ahr

12.       Timo Dräger               13 Ringen

            Bezirksverband Rhein-Ahr

 

Diözesanschülerprinz

Tobias Lorig                            30 Ringen / Teiler 88

Bezirksverband Pellenz

2.         Tom Föhmer                           30 Ringen / Teiler 216

Bezirksverband Rhein-Ahr

3.         Anna-Lena Degen                  30 Ringen / Teiler 233

Bezirksverband Pellenz

4.         Kai Hengsberg                       30 Ringen / Teiler 234

Bezirksverband Rhein-Ahr

 

Beim Mannschaftsschießen nahmen alle zwölf Bezirke der Diözese teil. Dabei setzte sich der Bezirk Wied (größter Teiler 657) knapp gegen den Bezirksverband Rhein-Ahr (größter Teiler 549) durch, beide mit einer Ringzahl von 239.

 

Zum Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung bedankte sich DJM Frank Senger bei der Bruderschaft Kurtscheid und dem Bezirksverband Wied für einen tollen Diözesanjungschützentag und wünschte den neuen Majestäten viel Erfolg und „Gut Schuss“ bei den Bundesjungschützentagen in Wissen/Sieg.

12.     Todestag  von               Schützenbruder             Peter Bell

          (St. Sebastianus

          Heppingen)

          am 28.06.2016

 

An diesem Tag verstarb völlig überraschend der 1. Brudermeister und Vorsitzende Peter Bell im Alter von 80 Jahren. Er war viele Jahre sehr eng mit dem Schützenwesen verbunden. Seit 1974 Mitglied bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heppingen und führte den Verein seit 2005 als 1. Brudermeister und Vorsitzender.

 

Wer Peter Bell gekannt hat, weiß, er war ein Mann voller Ideen und Zukunftsplänen. Die Leitfigur der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heppingen ist plötzlich und leise für immer von uns gegangen. Durch sein Engagement für den Verein und für unser Schützenbrauchtum hat er Meilensteine gesetzt und hinterlässt dadurch eine große Lücke, die schwer zu schließen sein wird. Die Bruderschaft hat ihm besonders viel zu verdanken.

 

Wir trauern mit der Familie Bell und ihren Angehörigen um einen Mann, der wegen seiner offenen, oft herzerfrischenden Art, wegen seines Humors und seiner positiven Lebenseinstellung bekannt und beliebt war.

 

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heppingen und der Bezirksverband Rhein-Ahr werden Peter Bell stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Nach dem Sterbeamt am 07.07.2016 fand die Beisetzung unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Schützenfamilie aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr auf dem Kirchdauner Friedhof statt.

13.         Qualifikationsschießen der silbertragenden

              Könige zur Teilnahme am Bundesfest

              vom 09. - 11.09.2016 in Werlte, DV Münster,

              BV Hümmling-Friesoythe-Löningen,

              am 02.07.2016 in Remagen

 

Zum Qualifikationsschießen für das 73. Bundeskönigsschießen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im September in Werlte hatte der Bezirksverband Rhein-Ahr am vergangenem Samstag, 02. Juli nach Remagen eingeladen.

Auf der Schießanlage der St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen e.V. von 1478 stellten sich die derzeit amtierenden Schützenmajestäten aus den Mitgliedsvereinen im Bezirksverband Rhein-Ahr dem fairen Wettstreit.
 

v.l.n.r.: Kurt Ockenfels (Remagen); Helmut Ockenfels (Bad Bodendorf) BBM Sigi Belz (Heimersheim), Johann Kappl (Löhndorf); Hans-Oskar Degen (Rheineck) und Christian Wagner (Königsfeld)

Der Schützenbruder Hans-Oskar Degen von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheineck von 1877 e.V. erzielte dabei das beste Ergebnis und wird als Vertreter des Bezirksverbandes Rhein-Ahr am Bundeskönigsschießen 2016 teilnehmen.

Sollte er vom 09. bis 11. September 2016 verhindert sein, wird Christian Wagner von der St. Hubertus Schützengesellschaft Königsfeld 1478 e.V. als Ersatzschütze an seine Stelle treten. Zu diesem jährlich stattfindenden Qualifikationsschießen hatte der Bezirksverband die „Silbertragenden Könige“ eingeladen, von den zwölf möglichen Kandidaten folgten viele der Einladung.

Im gemütlichen Schützenhaus der St. Sebastianus Schützengesellschaft von Remagen, in diesem Jahr Ausrichter dieser Bezirksveranstaltung, wurden die Gäste und die Kandidaten vom Bezirksbundesmeister Sigi Belz aus Heimersheim herzlich begrüßt.

In seiner Eröffnungsansprache begrüßte der Bezirksbundesmeister neben den anwesenden Majestäten und ihrer jeweiligen Begleitungen aus den einzelnen Mitgliedsvereinen, ganz besonders die zwei Hauptverantwortlichen Bezirksschieß-meister für das sportliche Schießen, Johann Kappl (St. Hub. Löhndorf) und Helmut Ockenfels (St. Seb. Bad Bodendorf).

Damit war der Weg frei, für die Majestäten aus den Mitgliedsvereinen, sich fürs Bundesschießen zu qualifizieren.

Anschließend wies der Bezirksbundesmeister als Gesamtverantwortlicher nochmals auf die besonderen Regularien hin. Es liegt nun an den amtierenden Majestäten ihre Treffsicherheit nochmals durch gute Ergebnisse unter Beweis zu stellen, damit ihre Ambitionen auf den Bundes- bzw. Diözesanthron (Bundeskönig bzw. Diözesankönig) gerechtfertigt ist, so der Bundesmeister.

Die zur Qualifikation angetretenen Schützenkönige hatten die Reihenfolge im Wettbewerb unter einander ausgelost und traten in Zweiergruppen an. Geschossen wurde auf 10er-Scheibe, 50 Meter, stehend, angestrichen. Jedem Schützen standen zunächst einige Probeschüsse innerhalb einer Zeit von 5 Minuten zu, bevor es in der Wertung galt, mit drei Schüssen eine möglichst hohe Ringzahl, maximal 30 Ringe, zu erzielen.

Erster in der Qualifikation wurde Hans-Oskar Degen mit 26 von 30 Ringen, auf dem zweiten Platz und damit auf der „Reservebank“ Christian Wagner mit 25 Ringen.

Zum Wettstreit selbst waren die Schützen auf dem Schießstand abgeschirmt. Die Spannung, wer bester Schütze werden würde, stieg natürlich während des Wettbewerbs immer weiter, und erst am Ende des Wettbewerbs gaben die Bezirksschießmeister, Verantwortlich für die Auswertung nach der Sportordnung des Bundes, das Ergebnis bekannt.

Nach der Siegerehrung bedankte sich der Bezirksbundesmeister Sigi Belz bei der gastgebenden Schützengesellschaft von Remagen um ihren Vorsitzenden und Präsidenten Wolfgang Strang, bei Oberschießmeister und Bezirksschießmeister (hist.) Kurt Ockenfels und bei den vielen fleißigen Helfern besonders für die Gastfreundschaft und das Zur-Verfügung-Stellen ihrer Schießanlage.

Wer auch im September in der Schützenhochburg nach Werlte im nördlichen Emsland fahren wird, eines ist sicher: Die besten Wünsche der Schützenschwestern und -brüder von Rhein, Ahr und Eifel werden Sie begleiten.

14.         Bundesfest bei der St. Sebastianus

              Schützenbruderschaft Werlte,

              Diözesanverband Münster, Bezirksverband

              Hümmling-Friesoythe-Löningen vom 09.-11.09.2016

 

Bundesfest bei der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Werlte, Diözesanverband Münster, Bezirksverband Hümmling-Friesoythe-Löningen, Teilnahme von Qualifikant Hans Oskar Degen, St. Hubertus Rheineck.


Bundeskönig Nikolas Rosenstock von der St. Laurentius Schützenbruderschaft Aachen-Laurensberg e.V., Bezirksverband Aachen-Stadt, Diözesanverband Aachen. Der 28-jährige Nikolas Rosenstock ist ledig, von Beruf Stahlbauschlosser und eroberte den Titel mit 29 Ringen unter insgesamt 87 Bewerbern (73 Männer, 14 Frauen). Erste Gratulanten waren der Bundesschützenmeister Emil Vogt und Bundesschießmeister Walter Finke.

Diözesankönig von Trier wurde der 48-jährige Angestellte Stefan Tullius von St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaisersesch e.V. im Bezirksverband Maria Laach.

15.      Schießmeistertagung und Sportausschuss-

           sitzung  am 13.09.2016 im Schützenhaus

           in Löhndorf

 

Am 13.09.2016 führte Bezirksschießmeister Johann Kappl die jährliche Schießmeistertagung im Schützenhaus in Löhndorf durch.

Hauptzweck der Veranstaltung war die Verifikation der Einteilung der Rundenwettkämpfe für die bevorstehende Saison 2016 / 17 unter Beteiligung der Verantwortlichen aus den Vereinen.
Im Rahmen der Veranstaltung wies Kappl auf einige Neuerungen der Sportordnung des BHDS hin und nutzte die Gelegenheit, um auch in diesem Kreis, auf die geänderten Formalitäten beim diesjährigen Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen hinzuweisen.

16.   Hochfest des Bezirksverbandes zum Abschluss

        des Schützenjahres 2016

        Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen

        am 09.10.2016 in Königsfeld

 

Peter Nonn von den St. Matthias Schützen aus Brohl am Rhein ist der neue Bezirkskönig im Bezirksverband Rhein-Ahr. Mit dem 124. Schuss holte er um 19:11 Uhr den letzten Rest des Königsvogels von der Stange. Er setzte sich gegen 81 Mitbewerber aus insgesamt 11 Vereinen durch.

Zuvor waren bereits in der Schüler- und Jugendklasse die Entscheidungen gefallen.

Maximilian Pogacar, Schülerschütze bei St. Seb. Bad Bodendorf zielte am Ende des Wettbewerbs am sichersten. Er wurde Schülerprinz 2016. Sage und schreibe 176 Schuss benötigten die Schüler zur Ermittlung ihrer Majestät. In dieser Klasse traten insgesamt 13 Teilnehmer an den Schießstand, die mit dem Luftgewehr auf ihren Adler zielten.
In der Jugendklasse konnte wie im vergangenen Jahr die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heimersheim einen Erfolg bejubeln. Mit René Schmieding setzte sich ein Jungschütze mit dem Kleinkalibergewehr gegen 9 Konkurrentinnen und Konkurrenten durch und erzielte mit dem 52. Schuss den entscheidenden Treffer.
Den Wettbewerb der ehemaligen Bezirkskönige entschied der Brudermeister der St. Sebastianer aus Bad Bodendorf, Daniel Dräger, für sich.

Die organisatorische Leitung des Wettkampftages lag in den Händen des Bezirksschießmeisters Johann Kappl. Für den reibungslosen Ablauf auf dem Schießstand zeichnete Bezirksschießmeister(historisch) Kurt Ockenfels verantwortlich.

Die Einstimmung auf das Hochfest des Rhein-Ahr Bezirkes begann mit einer Andacht in der Königsfelder Pfarrkirche St. Nikolaus, die von Bezirkspräses, Pfarrer Herbert Ritterrath zelebriert wurde.

Anschließend nahmen die Schützen vor der Pfarrkirche Aufstellung zur Totenehrung. Am Ehrenkreuz legte Bezirksbundesmeister Belz eine Gedenkschale nieder. Bezirkspräses Ritterrath gedachte in einem kurzen Gebet den Opfern aller Kriege. Unter den Klängen des Tambourcorps Schalkenbach-Vinxt marschierten dann die Schützen durchs malerische Königsfeld zum idyllisch gelegenen Schützenhaus, das von den gastgebenden Hubertusschützen mit hohem Aufwand festlich geschmückt worden war.

Als besonders erfreulich bezeichnete Sigi Belz in seiner Begrüßungsansprache den Besuch des frisch gebackenen Diözesankönigs Stefan Tullius aus Kaisersesch, der zusammen mit Gattin Nicole den mehr als 140 Teilnehmern am Hochfest des Bezirksverbandes die Ehre gaben.

Die zahlreichen Besucher im Königsfelder Schützenhaus konnten, sofern sie nicht selbst unmittelbar am Schießen teilnahmen, spannende Wettkämpfe verfolgen. Neben den Wettbewerben in denen die neuen Majestäten ermittelt wurden, boten die Hausherren einen mit wertvollen Sachpreisen dotierten Preisadler an, an dem sich auch nicht- oder weniger geübte Schützen beteiligen konnten. Positiv zu werten, so die Verantwortlichen des Bezirksverbands sei, dass die Teilnehmerzahlen bei den Schüler- und Jungschützen im Vergleich zum vergangenen Jahr konstant geblieben seien. Ein leicht steigendes Interesse im Erwachsenenbereich konnten die Organisatoren verzeichnen. Mit 82 Teilnehmern traten 14 Schützen mehr als 2015 an den Stand.  

Bezirkspräses Ritterrath war es vorbehalten, die Sieger der einzelnen Klassen mit den Insignien ihrer Würde auszuzeichnen. Er übergab die Königs- und Prinzenketten an die strahlenden Sieger. Mit Peter Nonn, Tischlermeister aus Brohl, der erst Anfang dieses Jahres die Führung des Brohler Schützenvereins übernommen hat, konnte er einen sehr engagierten Schützen zur Majestät küren. Als Brudermeister, und nun auch als Bezirkskönig, bereitet Peter Nonn derzeit die Feierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen der St. Matthias Schützen vor, die 2017 in Brohl stattfinden werden.

Bundesmeister Sigmund Belz dankte in seinen Schlussworten der gastgebenden Schützenbruderschaft St. Hub. Königsfeld an deren Spitze Brudermeister Markus Füllmann  für die geleistete Arbeit und die Schaffung der ausgezeichneten Bedingungen auf dem Schützenplatz.

Ein Dank galt auch den Mitgliedern des Bezirksvorstands, ohne die, so Belz, ein Vorhaben dieser Größenordnung nicht möglich sei.

 

 

 

 

 

 

Die erfolgreichen Schützen:

 

67. Bezirkskönig - historisch –

Peter Nonn -                        St. Matthias Brohl

 

Bezirksjungschützenprinz - historisch –

Renè Schmieding -            St. Sebastianus Heimersheim

 

Bezirksschülerprinz - historisch –

Maximilian Pogacar -           St. Sebastianus Bad Bodendorf

17.    Bundesjungschützentag vom 14. - 16.10.2016 in

         Wissen (Sieg), Diözese Köln, Bezirksverband              

         Marienstatt

 

Schon „Lust auf BJT“? so lautet das Motto, der Bundesjungschützentage 2016 in Wissen. Organisiert wurden die Bundesjungschützentage vom gastgebenden Bezirksverband Marienstatt und den sieben Mitgliedsvereinen, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1402 vom Heister zu Schönstein, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Friesenhagen 1660, die St. Hubertus Schützenbruderschaft 1870 Niederfischbach, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Mudersbach, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Gebhardshain, die St. Hubertus Schützenbruderschaft Selbach und die St. Hubertus Schützenbruderschaft Birken-Honigsessen.

Obwohl Wissen im Erzbistum Köln liegt, gehört das rund 8500 Einwohner große Städtchen zu Rheinland-Pfalz.

 

Für die kleine Gemeinde war es das erste Ereignis in einer solchen Größenordnung. An drei Tagen wurden über 10.000 Besucher gezählt, allein 4.500 fanden sich am Sonntag zum Festzug ein. Insgesamt konnte das Städtchen 1500 Übernachtungsgäste verzeichnen.

Eine größere Abordnung von 15 Schützen aus der Schützenjugend unseres Bezirksverbandes unter Federführung des Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig (St. Seb. Heimersheim) und den Verantwortlichen aus der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig und St. Sebastianus Schützengesellschaft Bad Bodendorf, erlebten ein sehr informatives und erlebnisreiches Wochenende bei diesen Bundesjungschützentagen in Wissen.

 

Gemeinsam mit dem Bezirksschülerprinz Kai Hengsberg von St. Sebastianus Schützengesellschaft Bad Bodendorf und dem 2. Bezirksschülerprinz Tom Föhmer von St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig machten sich die Abordnung mit ihren Betreuern auf die kurze Anreise, um Kai und Tom bei ihrem Wettkampf um die Würde des Bundesschülerprinzen zu unterstützen.

 

Bereits im Mai hatte sich die Qualifikanten auf Diözesanebene, anlässlich des Diözesanjungschützentages in Kurtscheid qualifiziert und die Bezirksfarben auf Diözesan-Ebene vertreten.

 

Neben der Abordnung aus unserem Bezirksverband machten sich per Pkw aus den anderen Bezirksverbänden unseres Diözesanverbandes Trier viele Jungschützen und Betreuer auf den Weg nach Wissen.

 

Dort angekommen und auf die Schulen verteilt, freute man sich auf die Party im Festzelt mit der Cover-Band Sidewalk. Zuvor hieß es allerdings erst mal was essen, damit man den Abend auch genießen konnte. Die Verpflegung übernahm die Schützen aus den einzelnen Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes Marienstatt. Fazit nach drei Tagen, es gab reichlich zu essen, man konnte jederzeit einen Nachschlag holen und die Qualität war ebenfalls ausgezeichnet.

 

Gut gestärkt konnte die Party endlich losgehen. Die Cover-Band Sidewalk bot ein buntes Programm, für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Es wurde viel getanzt, gelacht und neue Kontakte geknüpft.

 

Auch wenn es für manche spät wurde, der nächste Morgen kam. Und dieser Samstag war der Tag der Entscheidung. Die Schießwettbewerbe würden die neuen Bundesmajestäten ermitteln. Viele startberechtigte Teilnehmer aus allen Diözesanverbänden versuchten, die Würde des Bundesschülerprinzen oder des Bundesprinzen zu erlangen.

Nicht nur für diese rund 68 jungen Schützen war die Spannung groß. Denn die meisten hatten ihren Fanclub dabei, der gespannt auf Meldung ihres Sportkammeraden oder ihrer Sportkameradin warteten. Zum Glück gab es mit den Tagesausflügen und dem Rahmenprogramm vor Ort genügend Ablenkung.

 

Neben einem selbst gestalteten Parcours, gab es unter anderem einen Segway-Übungsplatz und eine an einem Kran hängende Kletterwand. Auf dem Segway-Parcours vergnügten sich nur die Jungschützen, auch die Erwachsenen wagten sich an die wackelige Angelegenheit, wie auch der amtierende Bundeskönig Nikolas Rosenstock.

 

Am Abend war es endlich soweit. Voller Spannung wurde die Proklamation der neuen Bundesmajestäten erwartet, diese wurde im nahgelegenen Kulturwerk abgehalten. Als der Bundesjungschützenmeister Stephan Steinert seine Stimme erhob, wurde es augenblicklich leise. Zuerst dankte er den scheidenden Majestäten für ihr tolles Engagement. Nun war genug Spannung aufgebaut. Stefan Steinert bat den Stv. Bundesschützenmeister und Bundesschießmeister Walter Finke auf die Bühne. Dieser hatte die beiden Urkunden der neuen Bundesmajestäten mit im Gepäck. Bevor er dann aber zu der Bekanntgabe der neuen Majestäten 2016 gelangte, lobte Walter Finke die ausgezeichneten Ergebnisse der Jung- und Schülerschützen. Es wurde mit viel Ehrgeiz und Disziplin geschossen. Die Jung- und Schülerschützen haben lange trainiert und ihr Bestes gegeben. Auch die Diözese Trier hatte insgesamt acht Starter ins Rennen geschickt, leider ohne Erfolg.

 

Hier die Ergebnisse und Platzierungen auch aus Sicht des Bezirksverbandes Rhein-Ahr.

 

Bundesprinzessin

Svenja Dobbelstein, 18 Jahre,  mit 27 Ringen, von der St. Sebastianus Bruderschaft Zweifall, Diözese Aachen, Bezirksverband Stollberg

 

Kein Teilnehmer aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr.

Bester aus der Diözese Trier wurde mit Platz 4 Kevin Hardt von St. Hub. Kurtscheid mit 26 von 30 möglichen Ringen

 

Bundesschülerprinzessin

Celin Bosque, 14 Jahre, mit 30 Ringen, von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Reichswalde, Diözese Münster, Bezirksverband Kleve,

 

10.     und damit Bester aus dem Diözesanverband Trier wurde Kai Hengsberg, St.             Sebastianus Bad Bodendorf, mit 28 von 30 möglichen Ringen

20.       wurde Tom Föhmer, St. Sebastianus Sinzig, mit 27 von 30 möglichen Ringen

 

Die Siegerinnen standen fest, jetzt durften sie gefeiert werden. Daher konnte an diesem Samstagsabend das musikalische Programm Jung und Alt begeistern. So starten einige sicher nach einer kurzen Nacht am Sonntag in den Tag. Im Rahmen des Gottesdienstes fand die feierliche Übergabe der Majestätenwürden an die beiden jungen Damen statt.

Beide Majestäten repräsentieren fortan bis zu den Bundesjungschützentagen 2017 den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend.

Nach der Messe ging es zum Aufstellen für den Festumzug auf den Schützenplatz am Ortsrand. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, marschierten die rund 4500 Teilnehmer mit 19 Musikkapellen durch die Stadt.

Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende und alle hoffen auf viele weitere schöne Bundesjungschützentage.

18.   Diözesankönigsfest in Kaisersesch am 23.10.2016 in

        Kaisersesch im Bezirksverband Maria Laach

 

Teilnahme des Bezirksverbandes Rhein-Ahr am Diözesankönigsfest in Kaisersesch. Ausrichter war die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaisersesch e.V. im Bezirksverband Maria Laach, weil aus ihren Reihen der neue Diözesankönig Stefan Tullius mit seiner Gattin Nicole kommt.

 

Mit einer Abordnung von 26 Mitgliedern unseres Bezirksverbandes darunter Bezirkskönig Peter Nonn (hist.), Bezirkskönig Hans-Oskar Degen (sportl.), Bundesmeister Sigi Belz mit Begleitung, Bezirksadjutanten Ludwig Nett, Johann Kappl, Bezirksschießmeister (sportl.) und Stv. Diözesanschießmeister (Löhndorf), der Stv. Bundesmeister Josef Fleischer und Bezirksjung-schützenmeister Gerd Bollig mit Gattin Helena, Schützenkönig von St. Seb. Sinzig Peter Mooldijk und Brudermeister Günther Berlin von St. Hubertus Rheineck sowie je eine größere Abordnung aus den Mitgliedsvereinen von St. Matthias Brohl und St. Sebastianus Sinzig nahmen am Diözesankönigsfest aus Anlass der Inthronisierung des neuen Diözesankönig Stefan Tullius teil.

 

Besonderheit: Der Diözesankönig Stefan Tullius erhielt aus den Händen von Diözesanpräses Erich Jamann und Diözesanbundesmeister Hubert Mohr die neu angefertigte Diözesankönigskette.