Übersicht Schützenjahr 2022

Lfd. Nr. Datum Anlass
01. 06.03.2022 Bezirkseinkehrtag in Heppingen wegen der Corona-Pandemie abgesagt
02. 13.03.2022 Amtseinführung Diözesanjungschützenpräses Kevin Schirra in Koblenz-Rauental
03. 27.03.2022 Laetare Sonntag, Aufnahme BBM Belz als Ritter des roten Löwen zu Limburg geschlagen und in den Orden des hl. Sebastian aufgenommen
04. 03.04.2022 Delegiertenversammlung wurde vom 09.01.2022 in Oberwinter auf den 03.04.2022 in Löhndorf verschoben
05. 14.05.2022 Bundesvertreterversammlung in Langenfeld vom 20.03.2022 auf 14.05.2022 verschoben
06. 15.05.2022 Bezirksschützentag im Rahmen des Schützenfestes in Bad Bodendorf abgesagt, nur Qualifikationsschießen für den Diözesanjungschützentag am 29.05.2022 in Koblenz-Güls
07. 21.-22.05.2022 Bundesköniginnentage in Grevenbroich-Gindorf wie 2021 abgesagt
08. 29.05.2022 Diözesanjungschützentag in Koblenz-Güls
09. 16.07.2022 Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige in Königsfeld
10. 09.-11.09.2022 Bundesfest mit Königsschießen in Ostenland; Diözesanverband Paderborn 
11. 14.09.2022 Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung mit Siegerehrung in Löhndorf
12. 09.10.2022 71. Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen in Heimersheim
13. 16.10.2022 Diözesankönigsfest in (Ort: Verein Diözesankönig/in 2022)
14. 21.-22.10.2022 Bundesjungschützentage in Emstek; Diözesanverband Münster, Bezirksverband Cloppenburg;
15. 29.10.2022 Diözesanvertreterversammlung in Leutersdorf am Rhein vom 12.03.2022 auf den 29.10.2022 verschoben

 

01.       Einkehrtag am 06.03.2022 in Heppingen

 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wegen der Corona-Pandemie und des verlängerten Lockdowns hatte der Vorstand in Abstimmung mit den ausrichtenden Mitgliedsvereinen Heimersheim und Heppingen beschlossen, den Einkehrtag auch aus Fürsorgegründen gegenüber unseren Mitgliedsvereinen und deren Mitglieder in diesem Jahr ersatzlos abzusagen.

02.         Amtseinführung von Diözesanjungschützenpräses

          Kevin Schirra in Koblenz-Rauental am 13.03.2022

 

An diesem Sonntagnachmittag, dem 13. März 2022 wurde der Kaplan Kevin Schirra in sein neues Amt als Diözesanjungschützenpräses eingeführt. Hierzu lud der BdSJ-Trier die Schützen, im Besonderen die Schützenjugend zum Gottesdienst in die Kirche der Jugend St. Elisabeth in Koblenz-Rauental ein.

 

Corona zum Trotz folgten zahlreiche Schützen der Einladung mit Fahnen und Standarten, neben den Diözesanmajestäten viele gekrönte Häupter aus den Mitgliedsvereinen sowie eine Abordnung aus unserm Bezirksverband.

 

Die St. Elisabeth-Kirche in Koblenz-Rauental ist die Kirche der Jugend, somit war es naheliegend, dass der BdSJ-Trier dort seinen neuen Diözesanjungschützenpräses feierte. Gemeinsam mit Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth, Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg und Jugendpfarrer Dominic Lück zelebrierte unser neuer Diözesanjung-schützenpräses die heilige Messe. Als äußeres Zeichen trug Kevin Schirra die BdSJ-Stola, welche er kurz zuvor vom Vorstand überreicht bekam.

 

Die Begrüßung und Einführung erfolgte durch Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth, welcher ihm nicht nur gute Wünsche für seine Aufgabe aussprach, sondern auch kurz erzählte wie es zur Ernennung Kevin Schirras kam und dass dieser nach anfänglicher kurzer Zurückhaltung (da Schützen ihm bis dato noch nicht so vertraut waren) freudig zugestimmt hat.

 

Auch hat Kevin Schirra in seiner Ansprache und Predigt seine Freude, die Schützenjugend geistlich zu begleiten, zum Ausdruck gebracht. Er freue sich auf seine Aufgabe sowie die Schützen und sei, wie einige „Insider“ wissen, mit einem starken „Rums“ in seine neue Aufgabe gestartet.

Die schön gestaltete und durchgeführte Messe endete mit dem passenden Lied „Segne du Maria, uns’re Schützenschar“.

 

Im Anschluss an die Messe folgten einige Grußworte von Diözesanjungschützenmeisterin Carina Keßelheim, Björn Oberhausen im Namen des Fördervereins sowie eine sehr humorvolle Ansprache von Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg.

 

Hubert Mohr, Diözesanbundesmeister, freut sich gemeinsam mit dem Jugendverband auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit Kevin Schirra.

 

Hierauf lud der BdSJ-Trier zum Empfang ein. Beim leckeren Imbiss und mit einem Gläschen Sekt wurde auf den neuen Diözesanjungschützenpräses angestoßen. Denn die Freude war groß, dass nach kurzer Zeit der Vakanz Kevin als neuer BdSJ-Präses gefunden war. Ein schöner, festlicher Nachmittag fand mit Gesprächen seinen Ausklang. Die Schützen, besonders die Jungschützen freuen sich auf ihren Präses und der Präses sich auf seine Jungschützen.

03.    Aufnahme BBM Sigi Belz als

           Ritter des roten Löwen zu

           Limburg geschlagen und in

           den Orden des hl. Sebastian

           aufgenommen

 

Am diesem Sonntag, den 27. März 2022 fand in Sankt Sebastian bei Koblenz traditionell die Investitur als Ritter des roten Löwen zu Limburg und des hl. Sebastian statt. Die Aufnahme neuer Mitglieder (nur auf Vorschlag) findet nur einmal im Jahr am Laetare-Sonntag (in der Mitte der Fastenzeit) statt. Was eigentlich im Jahre 2020 vollzogen werden sollte, aber aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, konnte nunmehr in diesem Jahr unser Schützenbruder und Bundesmeister Sigi Belz aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Ritter dieses Ordens geschlagen werden. Er ist der erste aus dem Bereich des Bezirksverbandes Rhein-Ahr, dem diese große Ehre zuteilwurde.

 

Dieser Orden wurde um 825 errichtet und zwar einmal zum Schutz der sich in der Abtei St. Médard bei Soissons befindlichen Reliquie des Märtyrers, dann aber auch zum Schutz der dorthin kommenden Pilger. Am 10. Dezember 1979 wurde in Maaseik (Belgien) der Mutterorden, Edele Eed-Broedcrschap van de Souvereine Orde van de Rode Leeuw van Limburg en de Heiligc Sebastianus gestiftet. Seine kirchliche Anerkennung erhielt er durch die Bischöfe von Hasselt (Belgien) und Roermond (Niederlande). Im Jahre 1982 wurde der Anschluss an den Orden des Heiligen Sebastianus von Frankreich und Navarra aus dem Jahre 825 vollzogen.

 

Das Leitmotiv des Ordens lautet „Für Glaube, Sitte und Heimat“. Die geistigen und geistlichen Werte des christlichen Glaubens zu erhalten und zu vertiefen sind weitere Aufgaben. Durch christliche Bruderschaft und Nächstenliebe in Wort und Tat versucht jedes Ordensmitglied diese Zielsetzung zu erreichen. Persönliche Zuwendung für alte, kranke und Menschen in schwierigen Lebenssituationen sowie die Unterstützung sozialer Einrichtungen steht dabei im Vordergrund.

 

Wir möchten unserem Schützenbruder und Bundesmeister Sigi Belz an dieser Stelle ganz herzlich gratulieren und ihm als Ritter des roten Löwen zu Limburg und des Hl. Sebastian alles Gute und Gottes Segen wünschen.

04.        Delegiertenversammlung wurde vom 09.01.2022              in Oberwinter auf den 03.04.2022 in Löhndorf

               Ausrichter die St. Hubertus Kleinkaliber-Schützengilde Löhndorf

 

Zum Delegiertentag lud der Bezirksverband Rhein-Ahr an diesem Sonntagvormittag den 03.04.2022 in das Schützenhaus der St. Hub. Kleinkaliber-Schützengilde Löhndorf ein. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr aus bekannten Gründen abgesagt, und in diesem Jahr der Pandemie geschuldet, vom 09.01.2022 in Oberwinter auf den 03.04.2022 in Löhndorf verschoben werden musste. Rechenschaft über die Verbandsarbeit der abgelaufenen zwei Jahre abzulegen, Information aus erster Hand für die Mitgliedsvereine und Gelegenheit zur Aussprache sind die Leitmotive der Delegiertenversammlung.

 

17 Vereine waren geladen, elf da von folgten der Einladung des Bundesmeisters Sigi Belz und entsandten ihre Delegierten. Neben dem amtierenden Bezirkskönig Gerd Bollig (historisch) und Bezirkskönig Frank Weiler (sportlich) beide von St. Seb. Heimersheim, konnte Belz den Ehrenschießmeister Theodor Hempel (Löhndorf) zur Versammlung willkommen heißen. Zunächst referierte Bezirkspräses Herbert Ritterrath in seinem geistlichen Grußwort über das Gebet der Vereinten Nationen. Im Anschluss daran gedachten die Anwesenden der Verstorbenen des Bezirksverbandes, besonders den Flutopfern  im vergangenen Jahr. Nachdem die üblichen Tagespunktregularien wie Annahme der Tagesordnung, Feststellung der Stimmliste und Genehmigung der Niederschrift vom Delegiertentag am 12. Januar 2020 in Ahrweiler einstimmig von den Delegierten genehmigt wurden, folgten die jeweiligen Berichte des Bundesmeisters, Bezirksschießmeisters und Bezirksjungschützenmeisters.

 

Bundesmeister Sigi Belz, ließ in seinem Bericht die letzten zwei Jahre Revue passieren und gab zu verschiedenen Punkten eine Stellungnahme ab.

 

Besonders führte er nach der Flut die große Spendenbereitschaft seitens des Diözesanverbandes Paderborn und unseres Diözesanverbandes Trier sowie vieler weiterer unterstützenden Schützenvereine aus dem Bundesgebiet an. Ferner berichtete er von den Versammlungen und Tagungen die 2021 auf Diözesan- bzw. Bundesebene stattgefunden haben. Ohne Namen zu nennen, führte er in seinem Bericht aus, dass ihm die personelle Situation in einigen Vereinen Sorgen bereite. Das Damoklesschwert der Auflösung schwebt auch weiterhin über der einen oder anderen Bruderschaft. Sollte sich nichts Gravierendes ändern, wo von aufgrund der Altersstrukturen und der fehlenden Neuzugänge in einigen Vereinen nicht unbedingt auszugehen ist, wird sich mittelfristig der Abwärtstrend, weiter fortsetzen.

 

Auch notgedrungen ersteckte sich der Bericht des Bezirksschießmeisters (sportl.) Johann Kappl über die letzten zwei Jahre. Nachdem es 2020 gerade noch gelungen ist, die Bezirksmeisterschaften und die Rundenwettkämpfe in gewohnter Form über die Runden zu kriegen, fanden alle Aktivitäten auf sportlicher Ebene aufgrund der allseits bekannten Einschränkungen ein jähes Ende.

 

Sportliche Aktivitäten starteten erst wieder im Herbst des vergangenen Jahres mit der Seniorenrunde im Rundenwettkampf. Allerdings kann von Normalität im schießsportlichen Sinne noch lange nicht gesprochen werden. Deutliche Rückgänge in den Meldezahlen sowohl bei den Rundenwettkämpfen als auch bei der im Februar 2022 durchgeführten Bezirksmeisterschaft sprechen eine deutliche Sprache. Über die Gründe brauchen wir hier nicht zu sprechen, sie sind allgemein so der Bezirksschießmeister bekannt. Abschießend brachte er zum Ausdruck, dass uns die vergangenen zwei Jahre nicht so weit geprägt haben, dass das „Füße-Hochlegen“ zur Normalität wird, sondern dass wir langsam wieder frei in den Köpfen werden und die Ängste, die das öffentliche Leben in den letzten zwei Jahren bestimmt haben, bald wieder positiven Gedanken weichen.

Die Signale sind gesetzt. Dennoch habe er gewisse Restzweifel, ob es jemals wieder so etwas wie „Normalität“ geben wird. Und mit diesen Zweifeln, so seine schließenden Worte, stehe er leider nicht allein.

Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller, konnte seinen Bericht kurzhalten, da wie allen bekannt, bedingt durch die Corona Krise auch die Feste oder Aktivitäten für Schüler und Jungschützen nicht stattfinden konnten. Er hofft aber im Jahr 2022 wieder auf eine Aufnahme der Wettbewerbe.

Positives zu berichten hatte der Schatzmeister Marcus Beyer. Die Kassenlage weist einen zufriedenstellenden Stand auf; somit ist die Finanzierung aller geplanten Aktivitäten des kommenden Schützenjahres sichergestellt. Nach dem Bericht der Kassenprüfer, die dem Kassierer und seinem Vertreter eine ordentliche und stimmige Kassenführung bescheinigten, wurde der Haushaltplan für 2022 einstimmig angenommen und der Vorstand einstimmig entlastet.  

 

Anträge wurden nicht eingereicht, so konnte beim nächsten Tagesordnungspunkt, aufgrund des Rücktritts des im Januar 2020 gewählten Stellv. Bezirksbundesmeisters ein neuer Stellv. Bezirksbundesmeister gewählt werden. Da aus den Reihen der Delegierten keine Vorschläge kamen, schlug der Bundesmeister Helmut Beu vor. Satzungsgemäß wurde Helmut Beu nach einer geheimen Wahl zum neuen Stellv. Bezirksbundesmeister gewählt und nahm die Wahl mit großer Freude an.

 

Hierauf folgte ein Ausblick auf das Schützenjahr 2022 in der Hoffnung, dass die bisherigen Absagen von Veranstaltungen in den Mitgliedsvereinen die Ausnahme bleiben.

Anschließend erfolgte die Auslosung der Austragungsorte für das Qualifikationsschießen von 2024 bis 2031. Danach wurden Verbandsinterne Probleme, wie Möglichkeiten der Jugendarbeit sowie das anstehende Bleiverbot für Munition diskutiert.

 

Unter Punkt Verschiedenes beglückwünschte der Bezirkspräses Herbert Ritterrath den Bundesmeister zur Aufnahme in den Orden des roten Löwen zu Limburg und des hl. Sebastian.

Der Bundesmeister bedanke sich und wies darauf hin, dass die Aufnahme neuer Mitglieder nur auf Vorschlag stattfindet und in diesem Orden nicht nur Schützen aufgenommen werden.

 

In seinem Schlusswort dankte der Bundesmeister den Delegierten für die harmonische Durchführung der Versammlung und der gastgebenden St. Hubertus Schützen Löhndorf für die Bereitstellung und Vorbereitung der Räumlichkeiten sowie die Bewirtung während der Veranstaltung.

05.       Bundesvertreterversammlung vom 20.03.2022 in Leverkusen wurde wegen den noch andauernden Corona-Pandemie auf den 14.05.2022 in Langenfeld-Richrath verschoben

 

 

Der Hochmeister Dr. Salm Salm begrüßte die Vertreter der Bruderschaften und Bezirke des Bundes recht herzlich und dankte für den Besuch in Zeiten der Corona-Pandemie. Er freue sich, wieder im Rahmen einer Präsenzveranstaltung tagen zu können. (Unter den anwesenden Schützen eine Bezirksabordnung von 4 Schützen incl. drei Mitgliedern des geschäftsführenden Bezirksvorstandes).

 

Vor Beginn der Versammlung erfolgte die morgendliche Eucharistiefeier mit Bundespräses Msgr. Robert Kleine unter musikalischer Begleitung der Kirchen-Combo Leverkusen.

 

Die Kollekte erbrachte einen Betrag von 850,00 €. Der Hochmeister dankte allen, die hierzu beigetragen haben. Das Geld wird der Ukrainehilfe der EGS zur Verfügung gestellt.

 

Der Hochmeister begrüßte ganz herzlich die Diözesankönige, Andreas Zündorf (Köln) und Jan Croonenberg (Aachen).

 

Danach folgte die Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit. Gegen die Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit erhob sich kein Widerspruch. Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wurde festgestellt. Zur Hauptvorstandssitzung sind 224 von 350 (64%) und zur Bundesvertreterversammlung 1369 von 3124 (44%) Stimmen anwesend.

 

In der Aprilausgabe 2022 unserer Verbandszeitschrift „Der Schützenbruder“ wurde die Tagesordnung zur gemeinschaftlichen Sitzung von Bundesvertreterversammlung und Hauptvorstand abgedruckt. Der Antrag der St. Dionysius und St. Vitus Bruderschaft Albaxen, den Punkt 13 „Beschlussfassung zur Beitragsanpassung zum 01.01.2023“ von der Tagesordnung abzusetzen, wird durch die Bundesvertreterversammlung einstimmig abgelehnt.

Die Tagesordnung wird mit großer Mehrheit in der veröffentlichten Form genehmigt.

 

Die Niederschrift der Bundesvertreterversammlung vom 10. Oktober 2021 wurde in der Dezember-Ausgabe 2021 der Verbandszeitschrift „Der Schützenbruder“ veröffentlicht.

Der Widerspruch der St. Seb. Schützenbruderschaft Obermendig gegen den Beschluss auf Änderung der Königsorden wird bei vier Gegenstimmen abgelehnt.

Nach Aufforderung des Amtsgerichts Köln wird vorgeschlagen, in der Niederschrift unter Punkt 13 den dritten Satz in „Die Bundesvertreterversammlung beschließt einstimmig eine Neufassung des Statuts….“ zu ändern. Die Bundesvertreterversammlung stimmt dieser Änderung einstimmig zu.

 

Die Verbandsberichte der Vorsitzenden der Ausschüsse wurden in der Juni-Ausgabe 2022 der Verbandszeitschrift "Der Schützenbruder" abgedruckt.

Der Bericht des Anfang April 2022 neu gewählten Bundesjungschützenmeisters Daniel Heising wurde in der Juni-Ausgabe 2022 des Verbandsorgans „Der Schützenbruder“ abgedruckt. Der Hochmeister dankte ihm  und wünscht ihm viel Erfolg für seine Amtsführung.

Es gab keine Anfragen zu den Berichten.

 

Dem ausgeschiedenen Bundesjungschützenmeister Stephan Steinert dankte der Hochmeister für seine Tätigkeit im Präsidium und verlieh ihm die Hochmeisterplakette. Aus der Hand des Bundesschützenmeisters erhält Stephan Steinert für sein großes Engagement im BHDS-Bundesvorstand den Hohen Bruderschaftsorden.

 

Nach der Mittagspause stellt die St. Paulus Schützenbruderschaft Emstek sich in einem kurzen Film vor und lädt herzlich zu den Bundesjungschützentagen vom 21. bis 23.10.2022 nach Emstek ein.

Schützenoberst Markus Sandbothe als Ausrichter des Bundesfestes  2022 in Ostenland (DV Paderborn) stellt die Veranstaltungsorte und die dort geplanten Programmpunkte vor und lädt  die Schützenfamilie herzlich vom 09. – 11.09. 2022 nach Ostenland ein.

 

Den Mitgliedern von Hauptvorstand und Bundesvertreterversammlung wurden die Bilanz, die Gewinn- und Verlust-Rechnung, die Gewinnverwendung für 2021 und der Etat 2022 bei der Anmeldung ausgehändigt. Der zugehörige Bericht des Bundesschatzmeisters zur Jahresrechnung 2021 wurde in der Juni-Ausgabe 2022 des Verbandsorgans "Der Schützenbruder" veröffentlicht.

 

Da beide Kassenprüfer verhindert sind, wird der schriftliche Bericht für das Wirtschaftsjahr 2021 der Kassen- und Rechnungsprüfer durch den Bundesschatzmeister verlesen.

 

Die Bundesvertreterversammlung beschließt einstimmig, den vorgelegten Jahresabschluss und die Mittelverwendung für das Jahr 2021.

 

Auf Antrag dem Präsidium und dem geschäftsführenden Vorstand Entlastung zu erteilen, stimmt die Bundesvertreterversammlung bei Enthaltungen der Betroffenen zu.

 

Bundesschatzmeister Peter-Olaf Hoffmann stellte die Eckdaten des Etats für das Jahr 2022 vor. Die Bundesvertreterversammlung genehmigte den Etat für das laufende Jahr mit einstimmigem Beschluss.

 

Die Amtszeit von Kassenprüfer Wilfried Bordelius endet nach zwei Jahren. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Bundesvertreterversammlung wählte Wilfried Bordelius in offener Abstimmung einstimmig für zwei weitere Jahre als Kassenprüfer. Er hat vorab erklärt, dass er die Wahl annehme.

 

Der Bundesschützenmeister erläutert noch einmal den bereits bei der Bundesvertreterversammlung  2021 vorgestellten gemeinsamen Antrag Von Bundesvorstand und Präsidium, zum 1.1.2023 eine Beitragsanpassung als dingenden Maßnahme zur Konsolidierung des Haushaltes durchzuführen.

Es liegen drei weitere ergänzende Anträge der Bezirksverbände Krefeld-Willich-Meerbusch, Bergheim-Nord und Maria Laach vor. Alle Anträge wurden den Vertretern bei der Anmeldung ausgehändigt. Die Beitragsanpassung soll nur übergangsweise für die Jahre 2023 und 2024 gelten. Im Jahr 2024 soll der „Arbeitskreis Beitrag“ des Präsidiums ein neues Beitragsmodell zur Beschlussfassung vorlegen, das ab 2025 einen einheitlichen Beitrag für alle Schützen vorsieht. Der Antrag von Bundesvorstand und Präsidium ist der weitestgehende Antrag und wird zur Abstimmung gestellt.

 

Die Bundesvertreterversammlung beschließt nach eingehender Diskussion in schriftlicher Abstimmung: Von den abgegebenen 1.288 Stimmen waren 5 Stimmen ungültig. Von den 1283 gültigen Stimmen gab es 851 Ja-Stimmen für den Antrag, bei 380 Nein-Stimmen und 52 Enthaltungen. Zum 1.1.2023 gilt folgende Beitragsregelung gemäß Antrag des Präsidiums: Bis zum 75. Mitglied wird ein Beitrag von 2,40 € und ab dem 76. Mitglied ein Beitrag von 0,80 € je Jahr und Mitglied beschlossen. Der Jugendbeitrag bleibt unverändert. Die Beitragsregelung gilt auch für das Jahr 2024.

Die anderen Anträge werden in den Arbeitskreis Beitrag verwiesen und sollen bei der Erarbeitung des neuen Beitragsmodells zu Rate gezogen werden.

 

Beim Tagesordnungspunkt eingegangener Anträge zum Hauptvorstand und zur Bundesvertreter-versammlung lagen keine Anträge vor.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Anregungen weist der Stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke auf die Meldeformalitäten zum Europakönigschießen hin: Die Formulare sind im Original einzureichen und der Pass oder Personalausweis, dessen Ausweisnummer auf dem Formular angegeben ist, muss bei der Anmeldung in Deinze zwingend vorgelegt werden. Zum Abschluss gibt der Hochmeister den Ausrichter des Bundesfestes 2026 bekannt.

Die Ausrichtung des Bundesfestes 2026 wurde auf Beschluss des Präsidiums der St. Viktor Bruderschaft Rottinghausen mit dem Veranstaltungsort Damme übertragen.

 

             Termine:

           19. – 21.08.2022       Europafest in Deinze (Belgien)

           09. – 11.09.2022       Bundesfest in Ostenland

           21. – 23.10.2022       Bundesjungschützentage Emstek

           19.11.2022                Hauptvorstand

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schloss der Hochmeister die Versammlung um 14.30 Uhr und dankte für die gute Beteiligung. Ein besonderer Dank gilt der gastgebenden St. Sebastianus Schützenbruderschaft Langenfeld-Richrath, deren Gast wir sein durften.

 

06.

 

In Bearbeitung

07.        66.  Bundesköniginnentag vom 21.05. bis 22.05.2022 in

               Grevenbroich-Gindorf (abgesagt)

 

Der aufgrund der Corona-Pandemie bereits um ein Jahr verschobene Bundesköniginnentag in Gindorf fand auch im Mai dieses Jahres nicht statt. Dies ist das Ergebnis eines intensiven Meinungsaustausches zwischen dem BHDS-Vorstand als Veranstalter und der „St. Sebastianus“-Schützen-Bruderschaft Gindorf als Ausrichter des 66. Bundesköniginnentages.

 

„Wir haben uns die Entscheidung zur Absage dieses alljährlichen Treffens unserer Schützenköniginnen und deren Hofstaate mit zahlreichen Schützenabordnungen aus den sechs Diözesanverbänden unseres großen Bundes nicht einfach gemacht“, erklärt Bundes-Schützenmeister Emil Vogt vom veranstaltenden „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“. „Aber bei der Entscheidungsfindung galt es, das wirtschaftliche Risiko, das aktuell immer noch hohe gesundheitliche Risiko und das daraus abzuleitende Risiko der Teilnehmer-Akzeptanz abzuwägen.“

Brudermeister Robert Hoppe von den Gindorfer „Sebastianus“-Schützen ist traurig über diese nun endgültige Entscheidung. „Ich trage als Vorsitzender der ausrichtenden Bruderschaft diese Entscheidung vollumfänglich mit“, erklärt Hoppe. „Wir stehen als Ausrichter des Bundesköniginnentages letztlich in der Verpflichtung, für die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung den Ablauf dieses zweitägigen Schützentreffens in Freude und Freundschaft zu organisieren. Dies wiederum bedarf hoher finanzieller Aufwendungen, unter anderem für Sicherheitsmaßnahmen, Hilfs- und Ordnungsdienste, Musikbands, Verpflegungs- und Zeltequipment, den großen Open-Air-Gottesdienst und den Festumzug. Alle diese Ausgaben summieren sich zu einem hohen fünfstelligen Betrag auf. Damit war der Punkt erreicht, an dem wir gemeinsam mit dem ,Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften‘ die Entscheidung treffen mussten, ob wir für dieses wirtschaftliche Risiko zur Gänze eintreten oder aber die Reißleine ziehen.“

 

Der solide erstellte Haushaltsplan beinhaltet neben den dezidiert aufgeschlüsselten Ausgaben eine ebenso klare Einnahmenseite, auf der sich Sponsor-Leistungen ebenso wiederfinden, wie Einnahmen aus dem Verkauf von Festabzeichen oder Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten für die Zeltveranstaltung. Allein schon der im Vorfeld aufgrund der Corona-Pandemie leider komplett weggebrochene Verkauf der bereits erstellten Festabzeichen beschert dem Ausrichter aktuell ein hohes vierstelliges Risiko.

 

Dazu kommt die verständliche Überlegung vieler älterer Schützenfreunde, die aufgrund des nach wie vor von Experten unterschiedlich bewerteten Gesundheitsrisikos, doch eher von einem Besuch absehen werden. „Auch hier fehlen dann plötzlich Einnahmen“, kalkuliert Robert Hoppe, „die das finanzielle Risiko eines Festhaltens an der Durchführung des Bundesköniginnentages massiv erhöhen. Diese Verantwortung kann der geschäftsführende Vorstand für unsere Bruderschaft nicht übernehmen.“

Diese Einschätzung teilen auch Bundesschützenmeister Emil Vogt, der komplette Vorstand des „Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ und die ebenfalls in die Entscheidungsfindung mit einbezogenen sechs Diözesanbundesmeistern.

 

Emil Vogt betont: „Natürlich sind wir uns alle bewusst, dass eine solche Entscheidung für viele sehr unpopulär ist. Doch es ist ein sehr großer Unterschied“, ob professionelle Unternehmer mit ihrem Unternehmensvermögen ein wirtschaftliches Risiko eingehen, oder ob das finanzielle Risiko allein bei ehrenamtlich tätigen Menschen liegt.“  

 „Das Stillschweigen insbesondere der Landes- und Bundespolitik in dieser Thematik“, ergänzt Robert Hoppe, „verstärkt natürlich unsere aktuelle Sorge in der von uns nun getroffenen Entscheidung nicht unerheblich. Die gesamtwirtschaftliche Situation auch unserer Schützenvereinigungen in unserem Bund ist nicht minderschwer wie die unserer karnevalistischen Brauchtumsfreunde. Wir alle können aber mit bloßen Absichtserklärungen der Politik und der Benennung von eventuellen Fördermitteln, die eigentlich eher dem Wiederaufleben des Vereinslebens dienen sollten, als der finanziellen Entschädigung von Veranstaltungsausfällen und die dann auch noch in der Entschädigungssumme gedeckelt sind, wenig anfangen.“

 

Bürgermeister Klaus Krützen betont: „Die Enttäuschung bei allen Beteiligten und Gästen ist groß. Wir hätten uns sehr gefreut, wenn die ,St. Sebastianus‘-Schützen-Bruderschaft Gindorf am 21./22. Mai den 66. Bundesköniginnentag hätte ausrichten können. 2021 feierte die Bruderschaft Gindorf ihr 350-jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum hätten wir mit der Ausrichtung des Bundesköniginnentags, wenn auch etwas verspätet, krönen können. Aber die vom ,Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften‘ als Veranstalter und der ,St. Sebastianus‘-Schützen-Bruderschaft Gindorf als Ausrichter gemeinsam getroffene Entscheidung, den Königinnentag unter den gegebenen Umständen nicht durchzuführen, hat meine vollste Unterstützung.

 

Das gesundheitliche Risiko ist nach wie vor groß. Hinzu kommt die Gefahr eines wirtschaftlichen Totalausfalls, das niemandem zugemutet werden kann. Dem gemeinsamen Appell von Emil Vogt und Robert Hoppe, eines der vielen Impfangebote wahrzunehmen, schließe ich mich gern an. Denn um die Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen und zukünftige Veranstaltungen und Festivitäten wieder in vollen Zügen genießen zu können ist es notwendig, dass sich alle vollständig impfen lassen.“

08.

 

In Bearbeitung

09.      Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige zur

         Teilnahme am Bundesfest vom 09. - 11.09.2022 in Ostenland,

         DV Paderborn, BV Paderborn-Land, am 16.07.2022 in

         Königsfeld

 

Zum dritten Mal in Folge stellt Heimersheim den Bezirkskönig/in (sportl.)

 

Die Schießanlage der St. Hubertus-Schützengesellschaft Königsfeld war nach dreijähriger Abstinenz an diesem Samstag, dem 16.07.2022 Austragungsort eines Wettkampfes auf Ebene des Bezirksverbands Rhein-Ahr, bei dem es um die Ermittlung des „Königs der Könige“ ging. Und wie schon 2019 mit Frank Weiler, nutzte auch 2022 die Schützenmajestät von der St. Sebastianus Heimersheim, diesmal Schützenschwester Katalin Belz die Chance, und setzte sich gegen ihre beiden männlichen Mitbewerber um den Titel des „Bezirkskönigs (sportl.)“ durch. 

v.l.n.r.:  Adjutant Rüdiger Heuser von St. Seb. Heimersheim, Bezirksbundesmeister Sigi Belz, Siegerin und neue Bezirkskönigin (sportl.) Katalin Belz St. Seb. Heimersheim und Bezirksschießmeister (hist.) Klaus Kautschor von St. Seb. Sinzig

Insgesamt drei amtierende Schützenkönige aus den Bezirksvereinen St. Matthias Brohl, St. Seb. Heimersheim und St. Seb. Sinzig konnte Bezirksbundesmeister Sigi Belz in Königsfeld willkommen heißen. Die amtierenden Majestäten aus den genannten Vereinen traten an, um im sportlichen Schießen ihren König der Könige zu ermitteln. Der Gewinner des Wettkampfes ist neben dem historischen Bezirkskönig als Bezirkskönig(sportl.) die zweite Bezirksmajestät und hat darüber hinaus die Startberechtigung für das 80. Bundeskönigsschießen, das dieses Jahr vom 09.09.2022 bis 11.09.2022 in Delbrück-Ostenland (Diözesanverband Paderborn) ausgetragen wird.

 

Bezirksbundesmeister Belz betonte in seiner kurzen Begrüßungsansprache die Notwendigkeit, schützenswerte Traditionen zu pflegen, sie weiter zu tragen und auch für künftige Generationen zu erhalten. Dass dies gerade in der heutigen Zeit und besonders nach der Pandemie nicht ganz einfach ist, dessen sei man sich bewusst. Daher sei es besonders erfreulich, dass wenigstens ein Drittel aller möglichen Kandidaten – es gibt aktuell in 10 dem Bezirk angeschlossenen Bruderschaften Schützenkönige- sich dieser Verantwortung stellten.

 

Für Organisation und Leitung des Schießens war  der Stellvertretende Bezirksschießmeister (sportl.) Josef Fleischer und der Bezirksschießmeister (hist.) Klaus Kautschor verantwortlich. Der Austragungsmodus wird in der Sportordnung des Bundes der Deutschen Historischen Schützen-bruderschaften vorgegeben, und sieht vor, dass die Schützen fünf  Minuten Zeit haben, Probeschüsse abzugeben, und hernach in weiteren fünf Minuten insgesamt drei Wertungsschüsse auf eine 10er Ringscheibe abzugeben haben. Geschossen wird mit Kleinkalibergewehr auf 50 m Zielentfernung im Anschlag stehend angestrichen. Die Treffer auf der Wertungsscheibe dürfen durch die Schützen nicht beobachtet werden. Dadurch wird die Spannung erhöht, da die Teilnehmer und deren Begleiter erst bei der Siegerehrung die Ergebnisse erfahren.

 

Mit 28 Ringen von 30 Ringen lag am Ende Kati Belz aus Heimersheim um zwei Ringe besser als ihr Konkurrent Manfred Dötsch, König bei den Brohler Matthias-Schützen. Das drittbeste Ergebnis erzielte mit 21 Ringen Piet Molldijk von Sinziger Sebastianusschützen.

 

Die neue Bezirkskönigin (sportl.) Katalin Belz wird nach eigenem Bekunden  vom 09.09.2022 bis 11.09.2022 in Delbrück-Ostenland den Bezirksverband Rhein-Ahr auf Bundesebene vertreten, und versuchen bei der Vergabe des Titels des Bundes- bzw. Diözesankönigs ein Wörtchen mitzureden.