Übersicht Schützenjahr 2019

Lfd. Nr. Datum Anlass
01. 13.01.2019 Delegiertenversammlung in Bad Breisig
02. 10.03.2019 Bundesvertreterversammlung in Leverkusen
03. 30.03.2019 Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratsversammlung in Leutesdorf
04. 31.03.2019 Bezirkseinkehrtag in Heimersheim
05. 06.04.2019 Stiftungsfest 125 Jahre St. Hub. Westum mit Königsball
06. 28.04.2019 Bezirksschützentag im Rahmen des Schützenfestes in                   Bad Bodendorf 

07.

15.05.2019 Siegerehrung RWK 2018-2019 und BMS 2019 in Löhndorf
08. 19.05.2019 Diözesanjungschützentag in Salm, BV Eifel
09. 01.-02.06.2019 Bundesköniginnentage in Köln-Stammheim
10. 13.07.2019 Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige in Löhndorf
11. 06.-08.09.2019

Bundesfest mit Königsschießen in Schloß Neuhaus; Diözesanverband Paderborn

12. 11.09.2019 Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung in Löhndorf
13. 06.10.2019 Schützenfest / Jubiläum 125 Jahre  St. Hubertus Westum
14. 13.10.2019 70. Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen in Heimersheim
15. 19.10.2019 Bundesjungschützentage in Köln-Löwenich
16. 20.10.2019 Diözesankönigsfest, Bruderschaft des Diözesankönig/in 2019
17. 08.11.2019 Diözesanbruderratsversammlung  (Ort offen)

 

01.         Delegiertenversammlung am 13.01.2019

              in Bad Breisig

                Ausrichter

                die St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheineck

 

Schützenbezirksverband Rhein-Ahr tagt in Bad Breisig

Rechenschaft über die Verbandsarbeit des abgelaufenen Jahres abzulegen, Information aus erster Hand für die Mitgliedsvereine und Gelegenheit zur Aussprache sind die Leitmotive der Delegiertenversammlung, die einmal jährlich, jeweils im Januar stattfindet. 17 Vereine waren geladen, 14 davon folgten der Einladung des Bundesmeisters Sigi Belz und entsandten ihre Delegierten. Neben dem amtierenden Bezirkskönig Helmut Beu (Heimersheim) konnte Belz den Ehrenschießmeister Theodor Hempel (Löhndorf) zur Versammlung willkommen heißen. Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Rheineck, an deren Spitze Brudermeister Hans-Oskar Degen stellte mit dem Pfarrsaal der Gemeinde St. Marien in Bad Breisig die Lokalität, und sorgte in beispielhafter Art und Weise für das leibliche Wohl der Tagungsteilnehmer.

 

Führungspersonal gesucht

Ohne Namen zu nennen, führte Bezirksbundesmeister Belz in seinem Bericht aus, dass ihm die personelle Situation in einigen Vereinen Sorgen bereite. Das Damoklesschwert der Auflösung schwebt auch weiterhin über der einen oder anderen Bruderschaft. Sollte sich nichts Gravierendes ändern, wovon aufgrund der Altersstrukturen in einigen Vereinen nicht unbedingt auszugehen ist, wird sich mittelfristig der Abwärtstrend, der nicht erst mit der Auflösung der Schützenbruderschaft Schuld Ende 2018 begonnen hat, weiter fortsetzen. Was für die Vereine gilt lässt sich auch auf die Lage in der „Führungsetage“ des Verbands übertragen. Das Thema Neuwahlen des Bezirksvorstands im Jahr 2020 bereitet weiter Kopfschmerzen. In diesem Punkt will Bundesmeister Belz nichts dem Zufall überlassen und hat für den März eine Klausurtagung des Vorstands angekündigt, die sich ausschließlich mit der Thematik Führung des Verbands in der Zukunft befassen wird. Darüber hinaus wird Belz versuchen weitere Gespräche mit potentiellen Kandidaten für den Bezirksvorstand zu führen.

 

Jungschützenmeister im Amt bestätigt

Bereits im November 2018, anlässlich einer Jungschützenmeistersitzung wurde Karsten Eller (St. Hub. Königsfeld) zum Jungschützenmeister und Christian Flügge (St. Hub. Rheineck) zu dessen Stellvertreter gewählt. Satzungsgemäß müssen die Jungschützenmeister, bevor sie offiziell zum Bezirksvorstand zählen, von den Delegierten im Amt bestätigt werden. Die von Bundesmeister Belz veranlasste Abstimmung erbrachte in beiden Fällen ein einstimmiges Ergebnis. Als erste Amtshandlung berichtete Karsten Eller von den Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit aus dem Jahr 2018. Hierbei wurde klar, dass im Bezirksverband zwar alle, traditionsgemäß vorgesehenen, Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, dass aber gerade im Kinder- und Jugendbereich der Zuspruch deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Daher werde man ab 2019, zumindest den Bezirksjungschützentag betreffend, neue Wege gehen, und diesen zusammen mit dem Schützenfest in Bad Bodendorf am 28.04.2019 begehen.

 

Zufriedenstellende Kassenlage.

Positives zu berichten hatten die beiden Schatzmeister Franz Fuchs und Jörg Lindner. Die Kassenlage weist einen zufriedenstellenden Stand auf; somit ist die Finanzierung aller geplanten Aktivitäten des kommenden Jahres sichergestellt

 

Bezirksverband sorgt sich um geistlichen Beistand

Bezirkspräses Pastor Herbert Ritterrath referierte kurz über die bis dato bekannten Fakten, die weitreichenden strukturellen Veränderungen im Bistum Trier betreffend. Die große Frage, die für die historischen Schützen im Raum steht, ist, ob es auch künftig für jeden Verein einen Präses geben wird. Zu dem Themenkomplex Umstrukturierung des Bistums Trier und deren Auswirkungen auf das historische Schützenwesen hat der Bezirksverband anlässlich des Einkehrtages am 31. März 2019 in Heimersheim einen Vortrag eingeplant, zu dem ein kompetenter Vortragender aus dem direkten Umfeld der verantwortlichen Planer im Bistum Trier bereits zugesagt hat.

 

Vorschriftenlage aktualisiert.

Bezirksschießmeister Johann Kappl konnte in seinem Bericht über zufriedenstellende Teilnehmerzahlen bei den Bezirksmeisterschaften 2018, bei den Rundenwettkämpfen sogar über eine höhere Beteiligung als im Vorjahr berichten. Dies lässt den Schluss zu, dass die beiden Komponenten schießsportliche Betätigung und Pflege der Kameradschaft im Bereich des historischen Schützenwesens nach wie vor untrennbar sind. Schwerpunkt seiner Ausführungen war der Hinweis auf die überarbeitete und aktualisierte Schießordnung des Bezirksverbandes, die aufbauend auf die Sportordnung des BHDS das Regelwerk für sämtliche Schießveranstaltungen im Bezirksverband bis hinunter auf die Vereinsebene bildet. 

 

Kein Konzept gegen nachlassende Beteiligungen.

Eine lebhafte Diskussion unter den Delegierten entspann sich zu der mehrfach angesprochenen Problematik der nachlassenden Bereitschaft der Schützenvereinsmitglieder sich an den Bezirksvorhaben zu beteiligen. Mehrere Vorschläge, wie man den einen oder anderen Wettbewerb umgestalten könnte, sei es aus terminlicher oder organisatorischer Sicht wurden diskutiert. Letztlich obsiegte bei allen die Erkenntnis, dass die Ursache mangelnder Beteiligung vorrangig in der Einstellung der einzelnen Schützen zur Sache zu suchen ist. Diese jedoch durch geänderte Rahmenbedingungen auf Dauer erfolgreich zu beeinflussen ist wenig erfolgversprechend.

Mit einem Dank an alle Beteiligte, insbesondere an die zahlreichen Helfer des gastgebenden Vereins St. Hub. Rheineck beendete Bezirksbundesmeister Belz eine lebhafte Veranstaltung.

02.           Bundesvertreterversammlung

               am 10.03.2019 in Leverkusen

 

Der Herr Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm begrüßt die zahlreich erschienenen Vertreter der Bruderschaften und Bezirke des Bundes. (Unter den anwesenden Schützen eine Abordnung von 3 Personen aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr).

Den Zelebranten der Messe, Bundesjungschützenpräses Pfr. Wolfgang Pütz und Regens Dr. Malburg als Diözesanpräses Trier, dankte er für die morgen Messe mit Predigt und der Feuerwehrkapelle Leverkusen für die musikalische Begleitung.

Die Kollekte erbrachte einen Betrag von 960,50 Euro und fünf Pesetas. Der Hochmeister dankte allen, die hierzu beigetragen haben. Das Geld wird dem caritativen Projekt des Bundes für die Bekämpfung der Pest im Kongo zur Verfügung gestellt.

Der Hochmeister begrüßte ganz herzlich den Bundeskönig Udo Kanter, die Diözesankönigin aus Aachen, Nicole Dick, und den Diözesankönig aus Münster, Michael Borninghoff.

Der Hochmeister begrüßte ganz herzlich die Vertreter der befreundeten Verbände: Den Bundesoberst des Sauerländer Schützenbundes Andreas Tillmann, den stellv. Präsidenten des Oberbergischen Schützenbundes Peter Vogt, von der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) den Regionalpräsidenten Bernhard Adams und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann.

Einen ganz herzlichen Willkommensgruß richtete der Hochmeister an das Mitglied des Diözesanverbandes der Malteser Münster, Christian Schlichter. Der Bund übergab den Maltesern eine Spende über 10.000 Euro für das Pest-Projekt  von Maltesern-International im Kongo und 6.800 Euro für die Hospizarbeit in den Diözesanverbänden. Der Betrag an Malteser International stammt u.a. aus den Kollekten der Festmessen beim Bundesfest und Bundesköniginnentag. Der Betrag für die Hospizarbeit ergab sich aus den Erlösen der Schützen-Altkleider-Container. Herr Schlichter bedankte sich in einer kurzen Ansprache und schilderte die rasante Entwicklung bei den Erlösen aus den Altkleidercontainern zur Unterstützung der Arbeit in der Hospiz- und Palliativarbeit der Malteser.

 

Gegen die Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit erhob sich kein Widerspruch. Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wurde festgestellt. Zur Hauptvorstandssitzung sind 274 von 361 (76 %) und zur Bundesvertreterversammlung 1.253 von 3.211 (39 %) Stimmen anwesend. Die in der Februarausgabe 2019 des Schützenbruders abgedruckte Tagesordnung zur gemeinschaftlichen Sitzung von Bundesvertreterversammlung und Hauptvorstand wird in der veröffentlichte Form genehmigt. Ebenfalls wurden die Niederschrift der Bundesvertreterversammlung vom 11. März 2018 und die Niederschrift des Hauptvorstandes vom 11. November 2018 in der im Schützenbruder veröffentlichten Form einstimmig genehmigt.

 

Die Verbandsberichte der Vorsitzenden der Ausschüsse wurden mit der Einladung in der Februar-Ausgabe 2019 der Verbandszeitschrift "Der Schützenbruder" veröffentlicht.

Der umfangreiche Bericht des Bundesschützenmeisters Emil Vogt wurde in der April-Ausgabe 2019 des Verbandsorgans "Der Schützenbruder" abgedruckt. Der Hochmeister dankte dem Bundesschützenmeister für den Bericht.

Der Bericht des Bundesjungschützenmeisters Stephan Steinert wurde in der April-Ausgabe 2019 des Schützenbruders abgedruckt. Der Hochmeister dankte dem Bundesjungschützenmeister Stephan Steinert für den Bericht.

Bezirksbundesmeister Kurt Bongard (BV Monschau) regt an, den Link zum Vortrag zum Europäischen Schützenwesen – gehalten vom EGS Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann – im Schützenbruder zu veröffentlichen. Es lagen keine weiteren Anfragen zu den Berichten vor.

 

Nach der Mittagspause nahmen die Ausrichter der diesjährigen Bundesveranstaltungen die Gelegenheit wahr, um für ihre Veranstaltungsorte und die dort geplanten Programmpunkte mittels Bildvorträgen Werbung zu machen. Der Hochmeister teilte mit, dass zur Ausrichtung des Bundesköniginnentages 2022 und des Bundesfestes 2023 keine Bewerbungen vorliegen.

Den Mitgliedern von Hauptvorstand und Bundesvertreterversammlung wurden die Bilanz, die Gewinn- und Verlust-Rechnung, die Gewinnverwendung für 2018 und der Etat 2019 bei der Anmeldung ausgehändigt. Der Bericht des Bundesschatzmeisters zur Jahresrechnung 2018 wurde in der April-Ausgabe 2019 des Schützenbruders veröffentlicht.

 

Für die beiden Kassenprüfer stellt Wilfried Bordelius den Bericht der Kassen- und Rechnungsprüfer für das Wirtschaftsjahr 2018 vor. Die Prüfer beantragen die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und des Präsidiums.

Die Bundesvertreterversammlung beschließt einstimmig die Feststellung der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2018.

Ferner beschließt die Bundesvertreterversammlung einstimmig die Feststellung der Verwendung der Überschüsse und der Auflösung bzw. Neubildung von Rücklagen gemäß vorgelegter Aufstellung. Der Bundesvorstand wird ermächtigt, die Bildung der freien Rücklage in vollem Umfang nach den steuerlichen Möglichkeiten durch Umbuchungen anderer Rücklagen zusätzlich noch mit Wirksamkeit für das Wirtschaftsjahr 2018 vorzunehmen.

Auf Antrag der Kassenprüfer, dem Präsidium und dem geschäftsführenden Vorstand Entlastung zu erteilen, stimmt die Bundesvertreterversammlung bei Enthaltungen der Betroffenen zu.

Bundesschatzmeister Peter-Olaf Hoffmann stellte die Eckdaten des Etats für das Jahr 2019 vor, der wie immer sehr vorsichtig kalkuliert sei. Die Bundesvertreterversammlung genehmigte den Etat für das laufende Jahr mit einstimmigem Beschluss.

Die Amtszeit von Kassenprüfer Wilfried Bordelius endete nach zwei Jahren. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Bundesvertreterversammlung wählte Wilfried Bordelius in offener Abstimmung einstimmig für zwei weitere Jahre als Kassenprüfer.

 

Es lagen keine Anträge zum Hauptvorstand und zur Bundesvertreterversammlung vor.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Anregungen stellte der stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke die Änderungen vor, die sich aus dem Referentenentwurf zur Umsetzung der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie ergeben würden.

Diese betreffen zusammengefasst:

  • Regelmäßige Befürwortungen aller Waffen auf der WBK
  • Fristen der Regelüberprüfung für Schießstände.

Der Bund hat gemeinsam mit dem Deutschen Schützenbund und anderen Schießsportverbänden eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schloss der Hochmeister die Versammlung um 14.10 Uhr und dankte für die gute Beteiligung.

03.         Diözesanvertreterversammlung und Diözesan-

              bruderratssitzung am 30.03.2019 im Schützen-

              haus in Leutesdorf am Rhein, BV Linz-Neuwied

 

Am 30.03.2019 fand im Schützenhaus der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leutesdorf in Leutesdorf im Bezirksverband Linz-Neuwied die Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratssitzung statt.

 

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen die Berichte, des Diözesanbundesmeisters, der Diözesanschatzmeisterin, des Diözesanjungschützenmeisters und der Vortrag des Bundesgeschäftsführers Ralf Heinrichs zum Thema „Neuerungen im Bereich Datenschutz nach Wirksamwerden der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Weitere Tagesordnungspunkte waren, die Berichte der Bezirksbundesmeister, die zusätzliche Schulung „Prävention sexuelle Gewalt“ auf Diözesanebene sowie Punkt Verschiedenes mit Aussprache zu verschiedenen Themen und Bekanntgabe der schon bekannten Termine und Jubiläen in 2019.

 

Zunächst begrüßte der Diözesanbundesmeister Hubert Mohr alle Anwesenden. Sein besonderer Gruß galt Diözesankönig Dirk Schwartz und dem Diözesanpräses Dr. Volker Malburg. Hierauf  dankte er der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Leutesdorf für ihren Einsatz in der Vorbereitung der Veranstaltung und für die Sicherstellung der Versorgung der Sitzungsteilnehmer. Anträge zur Änderung / Ergänzung der Tagesordnung wurden nicht gestellt. Die Tagesordnung

war somit genehmigt.
 

Anschließend wartete der Diözesanbundesmeister zu Beginn der Sitzung noch mit einer kleinen Überraschung auf. Er überreichte Diözesanpräses Regens Dr. Malburg die neu geschaffene Amtskette.

 

In seinem geistlichen Grußwort ging der Diözesanpräses Dr. Volker Malburg auf die vierzigtägige Fastenzeit ein, die als vorösterliche Bußzeit auf das wichtigste Fest in der Christenheit vorbereitet - dem Fest der Auferstehung von Jesus Christus.

 

Anschließend gedachten die Teilnehmer der Verstorbenen des Diözesanverbands Trier.
Diözesanbundesmeister Mohr erinnerte noch einmal besonders an die im Jahre 2018 verstorbenen Schützenbrüder Alwin Backes (Stellv. Diözesanbundesmeister), an den ehemaligen Diözesankönig Manfred Bell von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Bell sowie an den ehemaligen Diözesanpräses OStR i. R. Pfarrer Erich Jamann.

 

Hierauf gab der Diözesanbundesmeister einen ausführlichen Bericht über seine Aktivitäten im Zeitraum zwischen November 2018, der letzten Tagung des Diözesanbruderrates und März 2019.
 

Einer besonderen Erwähnung bedürfen jedoch folgende Punkte:

 

An der Hauptvorstandssitzung des BHDS, die im November 2018 stattfand nahmen lediglich 8 (acht) Bezirksbundesmeister bzw. Stellvertreter teil.

Gleiches Bild bot sich bei der Bundesvertreterversammlung am 10.03.2019 in Leverkusen, an der aus dem gesamten Diözesanverband Trier, trotz persönlicher Einladung an alle Brudermeister, nur ca. 30 Schützen teilgenommen haben.

An der Beisetzung des ehemaligen Diözesanpräses nahmen nur 6 von 12 Bezirksverbänden teil.

Bedauerlich auch, so Mohr, die sehr geringe Teilnahme von Schützen aus dem Verband an der Beerdigung von Alwin Backes.

Mohr forderte in diesem Zusammenhang dazu auf, sich Gedanken zu machen über den Zusammenhalt innerhalb der Schützenfamilie und über die möglichen Folgen, wenn die Schützen selber für eine in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrzunehmende Außenwirkung sorgen.
 

Weiter wurde das Thema Schulung zur Prävention sexualisierter Gewalt diskutiert. Eine Lagefeststellung hat ergeben, dass es offenbar nach wie vor noch Bedarf gibt, Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt durchzuführen, weil längst nicht alle Vereinsvorstände an entsprechenden Lehrgängen teilgenommen haben.
 

Es wurde daran erinnert, dass alle, im geschäftsführenden Vorstand eines Vereins Tätigen nach dem Bundeskinderschutzgesetz verpflichtet sind, an einer derartigen Schulung teilzunehmen.
Diözesanbundesmeister Mohr lässt daher den tatsächlichen Bedarf in den Bezirksverbänden prüfen, um eine Entscheidungsgrundlage für die evtl. Durchführung eines Lehrgangs schaffen, der dann noch in 2019 durchgeführt werden soll.

 

Zum Präventionsschutzkonzept wies der Diözesanbundesmeister darauf hin, dass jeder Verein verpflichtet ist, ein derartiges Konzept zu haben. Er kündigt an, dass im Diözesanverband von BHDS u. BdSJ gemeinsam ein Musterschutzkonzept als Hilfestellung erstellt wird, welches dann als Grundlage für die Erstellung eines Konzepts auf Bezirks- und Vereinsebene dienen kann.

 

Folgend erstattete der Diözesanschießmeister Harald Schmitz einen kurzen Bericht über die Diözesanmeisterschaften 2019 im Laufe des März auf den Schießständen in Neuwied-Nodhausen, Niederzissen, Polch und Oberbreisig durchgeführt wurden.
 

Es lagen 900 Anmeldungen aus 11 Bezirksverbänden zu Starts bei den Meisterschaften vor. 700 Starter (Doppel und Mehrfachstarter eingerechnet) traten zu den Wettkämpfen an.
Schmitz wird bei der nächsten Bezirksschießmeistersitzung einen verbindlichen Verteilerschlüssel einfordern, die alle Bezirksverbände verpflichten, Personal zur Unterstützung bei der Durchführung der künftigen Diözesanmeisterschaften zu stellen.

 

Er beklagte zum einen den allgemeinen Rückgang bei den Teilnehmerzahlen an den Schießwettbewerben, insbesondere aber im Bereich der Kurzwaffen. So seien von 45 gemeldeten Schützen in der Disziplin Großkaliber Standardpistole gerade mal 15 Schützen zum Wettkampf erschienen. Der Diözesanschießmeister wies darauf hin, dass offenbar sich viele Kurzwaffenbesitzer nicht ausreichend über den Ernst der Lage bewusst sind. Noch ist zum Nachweis des Bedürfnisses lediglich die Mitgliedschaft in einem Verein, in dem die jeweilige Waffenart geschossen wird, erforderlich. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Behörden in Zukunft auch entsprechende Leistungsnachweise einfordern könnten. Er appellierte daher an die Bezirksbundesmeister in diesem Bereich die Schützenbruderschaften zu sensibilisieren. Schmitz behielt sich vor, die Bedürfnisse für Kurzwaffen vor allem bei den Schützen zu überprüfen, die mit der Begründung an Meisterschaften auf höherem sportlichem Niveau teilnehmen zu wollen, eine Zweit-Kurzwaffe beantragt und genehmigt bekommen haben.

 

Danach gab der Diözesanjungschützenmeister Timo Stahlhofen einen Bericht zu seinem und den Aktivitäten des BdSJ im Berichtszeitraum ab. So u.a.  über die Veranstaltung Schützenjugend on Ice am 10. Februar 2019 in Neuwied. Sie war wie jedes Jahr ein Highlight für Kinder und Jugendliche aus dem gesamten DV-Trier und somit ein großer Erfolg.

Ferner zu den Vorbereitungen zum Diözesanjungschützentag in Salm (BV Eifel). Sie laufen auf Hochtouren. Eine Besprechung hierzu fand u.a. am 16.03.2019 vor Ort statt. Es wird eine Veranstaltung, bei der alles fußläufig zu erreichen sei. Neben den Schießwettbewerben wird den Kindern und Jugendlichen ein interessantes Rahmenprogramm geboten.

Weitere Themen war die  „72 Stunden-Aktion“, die 2019 das Motto trägt „Uns schickt der Himmel“ werden sich mit Stand März 2019 insgesamt drei Gruppen beteiligen. Darauf findet am Samstag, 04. Mai 2019 der Jugendtag im Rahmen der Heilig-Rock-Tag in Trier statt. Anmeldeschluss ist der 08. April 2019 und nach den Sommerferien soll eine Sommerbiathlonveranstaltung stattfinden, die ausschließlich für Bambini gedacht ist. Veranstaltungsort ist auf der Insel Niederwerth.
Einzelheiten hierzu folgen in der Einladung bzw. können auf der Homepage des BdSJ Koblenz entnommen werden.

Abschließend berichtete der Diözesanjungschützenmeister, dass seit der Tagung des Diözesanjungschützenrats im März 2019 der Vorstand nunmehr auf allen Posten besetzt ist.

 

In ihrem Kassenbericht informierte die Diözesanschatzmeisterin Petra Schmitz die Versammlung von einer sehr zufriedenstellenden Kassenlage. Anschließend bescheinigten die Kassenprüfer der Schatzmeisterin eine ordentliche, übersichtliche Kassenführung, die keinerlei Anlass zu Beanstandungen gibt. Kassenprüfer Clemens Welling als Sprecher der Kassenprüfer beantragte die Entlastung der Schatzmeisterin und des gesamten Vorstandes. Die Entlastung erfolgte einstimmig. 

 

Wegen der Wahl von Norbert Steffens zum 3. Stellv. Diözesanbundesmeister im November 2018 war die Neuwahl von zwei Kassenprüfern erforderlich. Bei der anschließenden Kassenprüferwahl wurden Clemens Welling und Eric Stumm einstimmig gewählt.

 

Nach einer kurzen Pause trug der Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs zum Thema Datenschutzgrundverordnung vor. Einzelheiten des Vortrages sind nicht Gegenstand dieses Berichts.

 

Anmerkung des Chronisten:

Die wesentlichen Aussagen zur Datenschutzgrundverordnung können auf der Homepage des BHDS nachgelesen werden. Darüber hinaus sagte der Bundesgeschäftsführer zu, dem Diözesanverband Trier die Inhalte seines Vortrages per Mail zukommen zu lassen. Diözesanbundesmeister Mohr wird diese Informationen an die Bezirke weitergeben.

 

Nach den Berichten der Bezirksbundesmeister wurde unter Punkt „Verschiedenes“ die Termine und Jubiläen in 2019 bekanntgegeben. Nach dem noch einige verbandsintere Themen diskutiert wurden bedankte sich der Diözesanbundesmeister für die harmonische Versammlung und beendete die Sitzung.

04.        Einkehrtag am 31.03.2019 in Heimersheim

 

Zum traditionellen Einkehrtag im Schützenjahr 2019 hatte der Bezirksbundesmeister Sigi Belz die Mitglieder aus den 17 Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr 1931 e.V. sowie interessierte Gäste nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, TO Heimersheim eingeladen.

 

Die dortige Bruderschaft von St. Sebastianus Heimersheim 1928 e.V. war Gastgeber des Einkehrtages 2019, einer Veranstaltung der Schützen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr bei den es einmal nicht um Wettkampf und Schießergebnisse sondern ausschließlich um Besinnung, innere Einkehr und das Bekenntnis zum sozialen Engagement ging.

 

Der Tag beginnt stets mit einem Festgottesdienst, der von Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath in der Heimersheimer Pfarrkirche St. Mauritius zelebriert und musikalisch von den Cäcilienchören Heimersheim unter der Leitung der Chorleiterin Ekaterina Londarenko mitgestaltet wurde.

 

Die Zugehörigkeit des Schützenverbandes zur katholischen Kirche unter anderem auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass neben der Bezirksstandarte des Bezirksverbandes auch die Fahnen der dem Bezirksverband angeschlossen Bruderschaften während der Messe den Altar umrahmen.

 

An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus den Mitgliedsvereinen von Heppingen, Bad Bodendorf, Kripp, Brohl, Westum, Oberbreisig, Oberwinter, Remagen, Königsfeld, Löhndorf, Seb. Sinzig, Oberwinter, Rheineck sowie von Heimersheim teil.

 

Bundesmeister Sigi Belz konnte nach dem Messbesuch rund 80 Schützenbrüder und Schützenschwestern sowie interessierte Gäste im Pfarrsaal der Gemeinde von St. Mauritius Heimersheim willkommen heißen, den die Heimersheimer Sebastianus-Schützen, unter der Leitung ihres Brudermeisters Marco Schmieding und des amtierenden Bezirksschützenkönigs Helmut Beu mit viel Liebe zum Detail geschmückt hatten.

 

In seiner Begrüßungsansprache hatte Bezirksbundesmeister Sigi Belz, auf die besondere Bedeutung dieses Tages hingewiesen und dankte den zahlreichen Gästen für deren Kommen und wertete dies als Beweis dafür, dass die Schützengemeinschaft nach wie vor bereit ist, sich mit den Idealen des christlichen Glaubens zu identifizieren. Er betonte, für die Beibehaltung dieses Tages der Einkehr zu sorgen, so lange er den Bezirksverband führt.

Dieser Tag der Besinnung im Bezirksverband Rhein-Ahr geht zurück auf das Jahr 1958, in dem die damaligen Verantwortlichen die Veranstaltung aus der Taufe hoben. Seit nunmehr 61 Jahren also ist der sogenannte Einkehrtag ein fester Bestandteil des Schützenjahres, der immer bei der Schützenbruderschaft stattfindet, aus deren Reihen der jeweilige Bezirkskönig (historisch) kommt. Der Einkehrtag dient auch seit jeher der Besinnung auf christliche Werte und des Dialogs und stärkt - so die Zielsetzung der Initiatoren - die Ideale der Schützen.

Nach der Begrüßung aller Majestäten und dem Dank für den würdevollen Einstieg an Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath sowie für die musikalische Mitgestaltung an die Cäcilienchöre aus Heimersheim unter Leitung Ekaterina Londarenko und Bezirksschützenkönig Helmut Beu erinnerte er die Schützenschwestern und Schützenbrüder daran, ab und zu einmal auf die Website des Bezirksverbandes unter der Rubrik „Geistlicher Impuls“ zu schauen.

 

Dieser „Geistliche Impuls“ soll zum Nachdenken, zur Findung des inneren Friedens und zum gegenseitigen Verständnis seiner Mitmenschen beitragen. Dazu erzählte er, zur Einstimmung in die Veranstaltung eine Erzählung, von der er hoffe, dass die Inspiration, die aus ihr hervorgeht, auch bei den Zuhörern ankommt.

 

 

Die Geschichte hat folgenden Titel:

Ein neuer Anfang

 

Jeder Anfang übt einen Zauber aus. Ein neues Jahr beginnen, ein neues Buch aufschlagen, eine neue Aufgabe anpacken, ein neues Land betreten, alles Neue weckt große Hoffnungen. Wie viele Sehnsüchte und Träume, Wünsche und Erwartungen leben auf am Beginn eines neuen Jahres und einer neuen Zeit!

Hier ein Zitat von Hermann Hesse. "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft zu leben!"

Aber in die Neugier und Faszination mischen sich auch Angst und Schrecken. Neben das Geheimnisvolle tritt das Unheimliche. "Aller Anfang ist schwer!" Was wird das neue Jahr bringen? Werden wir alle Aufgaben bewältigen, und wird das Leben halten, was wir uns von ihm versprochen haben?

Der Zauber des Anfangs lässt uns träumen von einer großen Liebe, einer schönen Reise, einer wunderbaren Erfüllung und einem bleibenden Erfolg. Die Angst vor dem Neuen lässt uns in der harten Lebenswirklichkeit aufwachen. Die Übermacht der Verhältnisse und die Ohnmacht des einzelnen lassen uns bang und verzagt werden.

Zwischen Zauber und Angst, Faszination und Furcht hindurch brauchen wir eine ganz neue Sicht: Der Anfang ist schon vor uns da.

Gott ist vor uns da, seine Lebensmacht, seine alles überwindende Liebe, seine Vorsorge für unser Leben sind schon da. Gott hat schon lange vor uns angefangen. Wir treten nur ein in seinen Anfang. Nicht wir machen einen neuen Anfang und sind zwischen Zauber und Angst hin - und hergerissen. Nein, wir treten in Gottes Anfang ein, halten uns an seine Geschichte. So wird das neue Jahr das Beste, was es überhaupt werden kann, ein Jahr des Herrn mit uns. Wir stellen uns in Gottes Anfang hinein und sind bei ihm aufgehoben und gehen mit ihm auf eine Vollendung des Lebens zu.

"Ich bin der festen Zuversicht, dass der, welcher das gute Werk in euch angefangen hat, dieses auch vollenden wird bis zum Tag Christi."

Geschrieben 1. Kapitel des Philipperbriefes 1,6    

 

Quelle: Axel Kühner

 

 

Hierauf begrüßte er besonders Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg, der mit seinem Besuch zunächst seine Verbundenheit zu den Schützen dokumentierte sowie seinen zugesagten Antrittsbesuchen in den jeweiligen Bezirksverbänden des Diözesanverbandes startete. Des Weiteren war es ihm, so Dr. Malburg, eine Herzensangelegenheit, den Ausführungen des Referenten zu folgen und mit den anwesenden Gästen zu diskutieren.

Anschließend leitete der Bezirksbundesmeister zum zweiten Hauptteil des Tages über. Er hieß den Leiter des Synodenbüros des Bistums Trier Herrn Christian Heckmann herzlich willkommen.

 

Einleitend zum Thema sagte der Bundesmeister, dass die Umsetzung der Ergebnisse der Synode im Bistum Trier, die von 2013 bis 2016 getagt hat, steht vor einem entscheiden Schritt. Am 1. Januar 2020 sollen die ersten 15 von geplanten 35 Pfarreien der Zukunft errichtet werden. Hierüber berichtete anschließend Christian Heckmann vom Synodenbüro. „Diese Strukturreform hat im Besonderen nachhaltige Auswirkungen für alle unsere Mitgliedsvereine. Deshalb ist es wichtig, dass wir von Anfang an, diesen Prozess der Veränderung mitgestalten und begleiten.“, so Sigi Belz, in seiner Einleitung.

 

Heckmann erläuterte, dass die Pfarreien der Zukunft eine neue Arbeitsweise in der Seelsorge fördern sollen. „Wir schauen vor allem auf die Orte von Kirche. Das sind nicht nur Kirchengebäude oder Dörfer mit einem Kirchenturm. Orte von Kirche sind Gruppierungen, Einrichtungen, Kreise, Vereine und Verbandsgruppen, die christliches Leben in vielfältiger Hinsicht gestalten.“, so Heckmann. Das Engagement der 17 Mitgliedsvereine sei vorbildliches Wirken im Sinne der Synodenumsetzung. Heckmann gab angesichts der weiter fortschreitenden gesellschaftlichen Veränderung den Schützen aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr den Hinweis mit, mit sich mit dem Herz an der Schützentradition zu orientieren, aber auch mit offenen Augen in die Gesellschaft zu blicken.

 

Bei der anschl. Zum Teil sehr lebhaften Diskussionsrunde blieben einige Fragen unbeantwortet. Die die Schützen am dringendsten interessierte Frage, ist die nach der künftigen Rolle der Pfarrer als Präsides bei den Schützenvereinen. Hierauf gibt es heute keine universelle Antwort. Es wird von Fall zu Fall zu prüfen sein?!? Wie können sich Gruppierungen wie Schützenvereine als Ort der Kirche in die Pfarrei der Zukunft einbringen? Antwort: Es müssen drei Voraussetzungen vorliegen. 1. Anerkennung des Rahmenleitwerkes, 2. Akzeptanz der Gremienordnung und 3. Formulierung des Beitrages. Gerade in letzterem haben die Schützenvereine den entscheidenden Vorteil, dass sie von der Tradition her der Kirche eng verbunden sind.

 

Der Appell des Diözesanpräses lautet, die Veränderungen die entschieden sind und umgesetzt werden, zu akzeptieren und positiv in die Zukunft zu blicken. Mit dieser Einstellung wird auch der Umbruch in der kath. Kirche für die Schützenbruderschaften gelingen. Dr. Malburg plädiert für eine territoriale Zuordnung der Präsides für die jeweiligen Schützenbruderschaften.

 

Weitere Informationen zum gesamten Themenkomplex finden sich auf https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/generalvikar-zu-den-info-veranstaltungen/.

 

Nach dem Referat und verschiedenen sehr ausführlichen Diskussionsbeiträgen, informierte der Bezirksbundesmeister die Besucher über Informationen aus dem Diözesanverband und Bund. So u.a. über die am 10.03.2019 in Leverkusen stattgefundene Bundesvertreterversammlung und über die am gestrigen Tag durchgeführte Diözesanvertreterversammlung und Diözesanbruderratssitzung in Leutesdorf am Rhein. Besonders kritisierte er hierzu, das an beiden Veranstaltung geringe Interesse und die mangelhafte Teilnahme aus den Mitgliedsvereinen.

 

Ferner warb er um rege Teilnahme am Stiftungsfest aus Anlass ihres 125jährigen Jubiläums mit Jubiläumskönigsball bei der St. Hubertus Schützengesellschaft Westum am 06.04.2019 in deren Schützenhalle und für den diesjährigen Bezirksjungschützentag, der im Rahmen des ersten Schützenfestes bei St. Sebastianus Bad Bodendorf am 28.04.2019 auf deren Schützenplatz stattfinden wird.

 

Am Ende bedankte sich Sigi Belz beim Leiter des Synodenbüros Herrn Christian Heckmann mit einem Weinpräsent. Ferner dankte er auch den zahlreichen Helfern aus der Bruderschaft von St. Sebastianus Heimersheim, hier im Besonderen bei den Schützenfrauen, die durch ihr Engagement diesen Tag in dieser Form erst ermöglicht hatten und wünschte allen einen guten Heimweg und auf ein gesundes Wiedersehen bei den anstehenden Veranstaltungen im Schützenjahr 2019.

05.         125 Jahre St. Hubertus Westum

              Stiftungsfest mit Jubiläumskönigsball

              am 06.04.2019 im Schützenhaus in Westum

                 

Die St. Hubertus Schützengesellschaft 1893 e. V. feierte in diesem Jahr ihr 125. Stiftungsfest mit Jubiläumskönigsball, das im vorigen aus unterschiedlichen Gründen abgesagt und auf dieses Jahr verschoben werden musste.

 

Es war ein grandioses Fest, so etwas hat Westum und besonderes die Hubertusschützen schon lange nicht mehr erlebt, resümierte die Westumer-Brudermeisterin Marlies Roos gegenüber dem Chronisten.

 

Damit meinte sie das 125-jährige Jubiläum der Westumer Schützengesellschaft, das an diesem Samstag, den 06.04.2019 mit einem knappen Jahr Verspätung mit über 200 Schützen aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr im Schützenhaus gefeiert wurde. Gleichermaßen wurde auch der Königsball zu Ehren des Jubiläumskönigspaares Erwin Nachtsheim und seiner Königin Beate gefeiert.

 

Schirmherr der großen Jubiläumsfeierlichkeit war der Bezirksbundesmeister Sigi Belz, den Brudermeisterin Roos als ersten mit Begleitung Kati begrüßte.

Der herzliche Dank galt Sigi Belz für seine Unterstützung und seinen Rückhalt, der ihr unglaublich wichtig sei. Wichtig war Marlies Roos aber auch, dass sie die vielen Menschen in den „grünen Röcken“, die sie so liebe, begrüßen könne, und das auch noch in den frisch renovierten Schützenhaus.

 

In einer großen Runde der Ehrengäste grüßte sie alle Majestäten und Ehrengäste von Sankt Sebastianus und Sankt Hubertus Sinzig, die Mannen des Sankt Josefs-Gesellschaft Sinzig, sowie die Majestäten und Ehrengäste aus Heimersheim, Remagen, Oberwinter, Löhndorf, Schuld, Brohl, Rheineck, Heppingen, Kripp, Bad Bodendorf und Königsfeld.

 

Der besondere Gruß galt dem Bundeskönig 2017/18 Hermann Josef Degen mit seiner Königin Dorothea, dem Diözesankönigspaar Dirk Schwarz und seiner Königin Nancy, dem Bezirkspräses Pastor Herbert Ritterrath, dem Ortsvorsteher von Westum Wolfgang Kistner und dem ersten Beigeordneten der Stadt Sinzig Bernd Kriechel, dem stellvertretenden Diözesanbundesmeister Norbert Steffen, dem Bezirkskönig historisch Helmut Beu und der Bezirkskönigin sportlich Helena Bollig beide aus Heimersheim.

 

Vor angetretener Ehrenrunde konnte dann auch das amtierende Westumer Jubiläumskönigspaar Erwin und Beate Nachtsheim einmarschieren und gemeinsam mit den weiteren Majestäten den Ehrentanz aufs Parkett legen. Ehre galt natürlich auch den Prinzen aus Westum, Max und Lisa Offergeld.

 

Die Festrede hielt im Anschluss Bezirksbundesmeister Sigi Belz, der anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Westumer Sankt Hubertus Schützenbruderschaft allen dankte, die das Schützenwesen in Westum in 125 Jahren mit Leben erfüllt hätten. Der Bezirksbundesmeister verlieh seinem Stolz und seiner Freude darüber Ausdruck, dass er Schirmherr des Jubiläums sein dürfe. Die Schützen würden christliche, soziale, liberale und ökologische Ideale verfolgen, die unter den Grundsätzen Glaube, Sitte, Heimat den Schützen seit Jahrhunderten Kraft und Rückhalt geben würden. Fest verankert seien die christlichen Werte und die Nächstenliebe „So möge der Geist dieses Festes auch von diesen Werten geprägt sein“, so der Bezirksbundesmeister. Er wünschte sich für die Jubiläumsschützen-gesellschaft, dass diese Ideale weiter verfolgt würden und dass das Schützenwesen weiterhin von Freundschaft und Zusammenhalt geprägt sei.

 

Und natürlich gab es bei einem solchen Jubiläum auch Ehrungen.

Unter dem Applaus aller Schützen wurde Franz Fuchs sen. für seine 50-jährige Mitgliedschaft von Brudermeisterin Marlies Roos und Sigi Belz ausgezeichnet. Mit dem Silbernen Ehrenkreuz ehrte Belz die völlig überraschte Maria Ullrich für ihre 15-jährige engagierte Treue und stete Hilfsbereitschaft zu den Schützen im Namen des Bundes der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften. Ebenfalls völlig überrascht waren Werner Roos und Willi Sablowski, die für ihr enormes Engagement bei der Renovierung und Instandsetzung des Schützenhauses sowie des Schießstandes mit besonderen Plaketten ausgezeichnet wurden. Für die Schützengesellschaft Westum gab es aus den Händen vom

Stellvertretenden Diözesanbundesmeister Norbert Steffens die Hochmeister-Plakette des Bundes der Deutschen Historischen Schützen-bruderschaften, die Brudermeisterin Marlies Roos stolz entgegennehmen durfte.

 

Nach dem offiziellen Teil feierten die Schützen aus Nah und Fern gemeinsam mit der Westumer Schützengesellschaft das125-jährige Jubiläum und den Jubiläumskönigsball bis in die Morgenstunden.

 

Drei wichtige Feste stehen in diesem Jahr noch bei den Westumer Schützen an: am 20. Juni das traditionelle Königsschießen, am 26. August der Königsball für den neuen König und am 6. Oktober enden die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum mit dem Jubiläums-Schützenfest.

06.        Bezirksjungschützentag am 28.04.2019

             in Bad Bodendorf im Rahmen des

             Schützenfestes bei St. Seb. Bad Bodendorf

 

Zum alljährlichen Prinzenschießen und weiteren spannenden Schießwettbewerben traf sich der Nachwuchs der Schützen im Bezirksverband Rhein-Ahr, erstmalig im Rahmen des ersten Schützenfestes, an diesem Sonntag den 28. April 2019 auf dem Schützenplatz bei der Schützengesellschaft von St. Sebastianus Bad Bodendorf in der Schützenstraße.

 

Nach der Begrüßung durch den Bezirksbundesmeister Sigi Belz und den Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller, die in Zusammenarbeit mit dem Bezirksvorstand sowie dem ausrichtendem Verein St. Sebastianus Bad Bodendorf den Bezirksjungschützentag im Rahmen ihres Schützenfestes vorbereiteten, starteten die Altschützen mit ihren Geldvogelschießen und Anwesenden Jung und Schülerschützen mit dem Prinzen- bzw. Serienschießen.

 

Beim letztgenannten konnten die Nachwuchstalente aus den Ortsvereinen von Heimersheim, Remagen, Oberwinter, Seb. Sinzig, Rheineck, Westum und des ausrichtenden Vereins St. Sebastianus Bad Bodendorf an den Start gehen und ihr Können unter Beweis stellen.

 

Den abtretenden Jugendmajestäten bei den Schülern Fabian Schig (St. Seb. Sinzig) bei der Jugend Alina Beu (St. Seb. Bad Bodendorf) wurde für ihr Auftreten im Bezirksverband und für ihr Engagement im Interesse unserer gemeinsamen Sache, so der Bundesmeister in seinen Dankesworten, besonders herzlich gedankt.

 

Bei den Schießsportwettbewerben des Bezirksjungschützentages (BJT) in Bad Bodendorf wurden die neuen Majestäten ermittelt.

 

Die gastgebende Schützengesellschaft von St. Seb. Bad Bodendorf und die Schützenbruderschaft von St. Seb. Heimersheim stellen 2019 die Jugendmajestäten im Bezirksverband Rhein-Ahr.

 

Colien Pokuta aus Heimersheim ist neue Jungschützenprinzessin. Sie setzte sich mit 17 von 30 möglichen Punkten mit dem Luftgewehr, stehend freihand, gegen starke Konkurrenz im Teiler durch.

 

Schülerprinzessin wurde Jana Hengsberg aus Bad Bodendorf, die mit 3 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt, das Höchstergebnis 30 von 30 möglichen Ringen erzielte. Die beiden Sieger werden, zusammen mit den jeweils Zweitplatzierten, Janek Krause aus Oberwinter bei den Jugendlichen und Max Offergeld aus Westum in der Schülerklasse, am 19. Mai in Salm (Bezirksverband Eifel), den Bezirksverband Rhein-Ahr beim dortigen Diözesanjung-schützentag vertreten.

 

Spannende Wettkämpfe, auch im Rahmenprogramm

 

Die Schützengesellschaft von St. Seb. Bad Bodendorf, als Ausrichter des Schützenfestes, im noch recht jungen Schützenjahr, hat unter der Regie von Brudermeister Daniel Dräger ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Neben den beiden Prinzenschießen konnten in verschiedenen Wettbewerben alle Anwesenden ihre Treffsicherheit beweisen und bei diversen Serienschießen um Sachpreise kämpfen.

 

Beim Serienschießen wurden die besten Schützen ermittelt um die Mannschaft in Salm in der Nähe von Daun beim Diözesanjungschützentag aufzustellen.

Hier die fünf besten Schützen, die die Mannschaft in Salm stellen und an den Start gehen im Einzelnen: 

 

Max Dräger (St. Seb. Bad Bodendorf) mit 50 von 50 möglichen Ringen, gefolgt von Katharina Zimperfeld (St. Seb. Remagen) mit 49 von 50 möglichen Ringen (Teiler 281), auf dem dritten Rang folgt Ivonne Gerhartz (St. Seb. Heimersheim) mit 49 von 50 möglichen Ringen (Teiler 288). Auf dem vierten und fünften, Colien Pokuta (St. Seb. Heimersheim) mit 48 von 50 möglichen Ringen und Tobias Brenner (St. Seb. Remagen) mit 47 von 50 möglichen Ringen.

 

Sollte von den vorgenannten Jugendschützen, einer oder mehrere aus irgendwelchen Gründen verhindert sein, so besteht die Möglichkeit, das die nächstplazierten, Lara und Jana Hengsberg (beide St. Seb. Bad Bodendorf), Lisa Offergeld (St. Hub. Westum) sowie Joshua Könen und Maximilian Pogacar (beide St. Seb. Bad Bodendorf) startberechtigt sind und die entstandene Lücke schließen können.

 

Nachdem die Schießwettbewerbe des Schützenfestes und Bezirksjungschützentages (BJT) beendet waren, wurde nochmals der Beschluss vom 12.11.2018 anlässlich der letzten Bezirksjungschützenmeistersitzung in Heimersheim bestätigt, dass die nächsten Bezirksjungschützentage vorerst, bis auf Widerruf zusammen mit dem Schützenfest in Bad Bodendorf (letztes Wochenende im April) stattfinden. 

07.       Siegerehrung Rundenwettkämpfe 2018 / 2019 und

            Bezirksmeisterschaften 2019

            am 15.05.2019 in Löhndorf

 

Die Bezirksschießmeister Johann Kappl und Helmut Ockenfels ehrten im Löhndorfer Schützenhaus die Sieger der Rundenwettkämpfe 2018/19 sowie die Sieger der Bezirksmeisterschaften 2019.
Dabei erhielten die Einzel- sowie die Mannschaftssieger der Bezirksmeisterschaften Urkunden und Siegernadeln entsprechend der erzielten Platzierung in Gold, Silber oder Bronze.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Mannschafts- und Einzelsieger in den Rundenwettkämpfen.
Bezirksschießmeister Kappl sprach von fairen Wettkämpfen, sowohl bei den Meisterschaften, als auch bei den Begegnungen im Rahmen der Rundenwettkämpfe.
Die erzielten Ergebnisse bewegen sich zum Teil auf gehobenem Niveau.
Besonders zu erwähnen war die Leistung von Thomas Pieper, St. Seb. Remagen, der im Rundenwettkampf mit dem Luftgewehr aufgelegt beständig hochklassig schoss, und die maximal erreichbare Durchschnittspunktzahl von 300 Ringen erzielte.
Den direkten Wiederaufstieg in die A-Klasse schafften die Frankener Schützen, nachdem sie in der B-Klasse verlustpunktfrei als Sieger hervorgingen. Aus der C-Klasse in die B-Klasse wird Hub. Löhndorf II aufsteigen.
Die offene Schützenklasse, welche Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, im sportlichen Wettstreit mit dem LG gegeneinander anzutreten, erfreute sich auch 2019 wieder großer Beliebtheit. Hier konnte mit 40 Schützen eine neue Rekordbeteiligung verzeichnet werden.

Zu bedauern ist jedoch, dass in der Schülerklasse mit der SG Franken-Westum und der Mannschaft von St. Seb. Bad Bodendorf lediglich 2 Mannschaften am RWK teilnahmen. Ein erneuter Rückgang um eine Mannschaft gegenüber dem Vorjahr.

Bezirksschießmeister Kappl dankte allen freiwilligen Helfern, die dafür gesorgt hatten, dass die Bezirksmeisterschaften ohne Probleme über die Bühne gingen, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass auch in der kommenden Saison wieder zahlreiche Schützen zu den Wettkämpfen antreten werden.

Die Siegernadeln, kreiert von Bezirksschießmeister Kappl, zeigen den Schutzpatron der Sebastianusschützen.

(Dargestellt, beispielhaft die Siegernadel für die BZM-Einzelsieger).

08.       Diözesanjungschützentag am 19.05.2019

            in Salm bei Daun, Bezirksverband Eifel

 

Bericht nach der Veanstaltung über BdSJ Trier