1964

 

Nach der Neugründung im Jahre 1962 tritt die St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheineck am 01.03.1964 anlässlich der Delegiertenversammlung im Weinhaus Stein in Oberwinter als 19. Mitglied dem Bezirksverband Rhein-Ahr bei.

 

Bei diesem Delegiertentag erfolgte die Wahl eines Bezirksjungschützenmeisters und erstmalig dessen Vertreter auf 1 Jahr. Hans Schmitz von St. Marien Bad Breisig wird zum Bezirksjungschützenmeister und Hermann Hoffmann von St. Hubertus Sinzig zu seinem Stellvertreter gewählt. Neben den Berichten, erfolgte wieder die Siegerehrung der Sportschützen im Bezirksverband durch Bezirksschießmeister (sportlich) Matthias Schaaf von St. Hubertus Sinzig.

 

Diözesanversammlung in Koblenz, Generalpräses Erpenbach und Bundesschießmeister Güld waren anwesend. 130 Bruderschaften in 11 Bezirksverbänden werden verwaltet. Das Thema Bildung eines Bezirksverbandes " Mittelmosel" wird diskutiert. Hier sollen Wittlich, Klotten Gevenich, Eller und Rödelhausen eingebaut werden. Die Einsetzung einer eigenständigen Jugendverwaltung in der Diözese wird angedacht.

 

1964 wird erstmalig im Bezirksverband Rhein-Ahr ein Ausscheidungsschießen der Schützenjugend von 1964 bis 1976 in einer Klasse Schüler + Jungschützen ausgeschossen. Teilnahmeberechtigt sind alle amtierenden silbertragenden Jugendprinzen aus den Mitglieds-vereinen. Sie ermitteln bei diesem Ausscheidungsschießen ihren Bezirksprinzen (Prinz der Prinzen) für das 1. Diözesanprinzenschießen am 12.09.1964 in St. Sebastian im Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel. 1. Bezirksprinz und damit qualifiziert zur Teilnahme am Diözesanprinzenschießen, Heinz Peter Linden von St. Hubertus Sinzig.

 

Das 1. Diözesanprinzenschießen (alte Form - nur Qualifikationsschießen von 1964 bis 1970) findet am 12.09.1964 in St. Sebastian im Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel statt. Den Titel des 1. Diözesanprinz der Diözese Trier errang Heinz Peter Linden von St. Hubertus Sinzig aus unserem Bezirksverband. Er qualifizierte sich damit für das 12. Bundesfest vom 26.09. - 27.09.1964 in Siegburg um die Würde eines Bundesprinzen.

 

Das im Bezirksverband ausgetragene Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige findet bei St. Sebastianus Sinzig für das 12. Bundesfest vom 26.09. - 27.09.1964 in Siegburg statt. Sieger und damit qualifiziert, Johannes Faßbender von St. Sebastianus Remagen.

 

Im gleichen Jahr stößt der Saarländische Schützenverein Wustweiler zum Bezirksverband Trier. Der Bezirksverband Eifel wird von Peter Caspers bis 1978 geführt. Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Neustadt gründet sich.

 

Vom 26.- 27.09.1964 findet in Siegburg das 12. Bundesfest mit Königs- und Prinzenschießen statt. Bundeskönig wird Karl Zell von St. Medart-Tell Schützen in Bendorf/Rhein.

 

1. Bundesprinz im Diözesanverband Trier wird Manfred Heinz von St. Sebastianus Koblenz-Metternich im Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel. Beim Bundeskönigsschießen erreichte Johannes Faßbender von St. Sebastianus-Schützen aus Remagen, aus unserem Bezirksverband Rhein-Ahr die Würde des Diözesankönigs.

 

15. Bezirkskönig -historisch- wird 1964 Alfons Hansen von St. Sebastianus Bad Bodendorf. (Das Fest findet am 20.09.1964 bei St. Sebastianus Heimersheim statt).

 

Im Dezember des Jahres löst Wilhelm Treffert Boppard, den aus Altersgründen zurückgetretenen Bundesmeister Wilhelm Steffen, im Amt ab.