Übersicht Schützenjahr 2014

Lfd. Nr. Datum

Anlass / Ereignis                        

01.

12.01.2014      

Delegiertenversammlung 2014 in Westum

02. 18.02.2014 Todestag von Schützenbruder Alfred Oppenhoff        (St. Seb. Ahrweiler / St. Seb. Heimersheim)
03. 05.03.2014

Todestag von Schützenschwester Elisabeth Belz (Gattin von BBM Sigi Belz St. Seb. Heimersheim)

04. 16.03.2014

Einkehrtag 2014 in Heimersheim

05. 23.03.2014

Bundesvertreterversammlung in Leverkusen

06. 26.03.2014

Todestag von Schützenbruder Franz Liedke                (St. Seb. Sinzig)

07. 06.04.2014

Bezirksjungschützentag in Remagen

08. 12.04.2014

Diözesanvertreterversammlung in Kaisersesch

09. 14.05.2014

Siegerehrung Bezirksmeisterschaften 2014 und Rundenwettkämpfe 2013 / 2014

10. 18.05.2014

Diözesanjungschützentag in Trier-Ehrang

11. 31.05.-01.06.2014  Bundesköniginnentag Königshoven, mit Amtseinführung des neuen Bundespräses Monsignore Robert Kleine
12. 06.07.2014 Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige zum Bundeskönigsschießen
13. 24.07.2014

Todestag von Schützenbruder Josef Schwan              (St. Seb. Remagen)

14.                              10.09.2014 Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung in Löhndorf
15. 14.09.2014 Verabschiedung Bezirkspräses Dechant Dr. Meyer
16. 19. - 21.09.2014 Bundesfest in Kerkrade-Hannrade (NL)
17. 03. - 05.10.2014 Bundesjungschützentage in Damme
18. 12.10.2014 Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen in Heimersheim
19. 19.10.2014 Diözesankönigsfest in Nitztal / Mayen

 

01.  Delegiertentag am 12.01.2014 in Westum

 

Zahlreiche Vertreter aus den dem Bezirksverband Rhein-Ahr angeschlossenen Vereinen nahmen erstmalig an diesem Sonntag die Gelegenheit wahr, um sich im Westumer Schützenhaus bei der Delegiertenversammlung 2014 des Bezirksverbandes über die Verbandsarbeit zu informieren. Bundesmeister Sigi Belz stellte eine erfreulich gute Beteiligung fest, die damit auch die Beschlussfähigkeit der Versammlung garantierten. Aktiv mitbestimmen konnten die Delegierten über die personelle Zusammensetzung der Vorstandschaft bei einer Ergänzungswahl, in der die seit Juli 2013 amtierenden Jungschützenmeister Gerd Bollig und dessen Stellvertreter Hubert-Josef Bahles satzungsgemäß in ihrem Amt zu bestätigen waren. Damit schloss die Delegiertenversammlung formell eine personelle Lücke im Vorstand.

Positive Bilanz in allen Bereichen

 

Aus den Berichten des Vorstandsgremiums war zu entnehmen, dass das Jahr 2013 überwiegend zufriedenstellend verlaufen ist.

 

Bundesmeister Sigi Belz berichtete von einem abwechslungs- und ereignisreichen Schützenjahr, das gespickt mit war mit Höhepunkten. Als einer davon sei das Bezirkskönigsschießen erwähnt, bei dem im Oktober vergangenen Jahres zum ersten mal in der Geschichte des Bezirksverbandes, mit ihm in Person, ein Bundesmeister mit den Insignien des Bezirkskönigs ausgezeichnet werden konnte.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Ehrung, die ihm mit der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland Pfalz im Rahmen eines Festaktes in der Kreisverwaltung im Juni des vergangenen Jahres zuteil wurde. Belz betonte, er betrachte diese Ehrung als Auszeichnung, stellvertretend für alle Schützen des Bezirksverbandes, die sich im Ehrenamt betätigen.

 

Mit einem Ausblick auf die Zukunft, wies er auf die im Januar 2015 bevorstehende Neuwahl des Bezirksvorstandes hin, bei der einige personelle Änderungen zu erwarten sein werden, und appellierte an die Vertreter der Vereine sich aktiv und mit der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in den Prozess der Kandidatensuche einzubringen.

 

Die sportlichen Highlights des Jahres erläuterte Bezirksschießmeister Johann Kappl. Er sprach von zum Teil sehr beachtlichen schießsportlichen Erfolgen der Sportschützen des Bezirksverbandes, die sogar bei den Bundesmeisterschaften zu Platzierungen auf dem Podium gereicht hatten.

 

Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig stellte die Jugendarbeit im Bezirk dar und verwies darauf, dass der Bezirksverband den Schüler- und Jungschützen mit der Möglichkeit der Teilnahme an Schießwettbewerben, einem abwechslungsreich gestalteten Jungschützentag, der Möglichkeit zur Teilnahme an Jugendtagen des Diözesanverbandes und auf Bundesebene, einen interessanten Rahmen bietet. Bollig, der mit Unterstützung durch seinen Stellvertreter Bahles und den Jungschützenmeistern der Vereine die Jugendlichen seit Juli 2013 betreuen, berichtete von großer Zustimmung seiner Zielgruppe, bezogen auf das Angebot.
Von einer zwar ausgeglichenen Kassenlage, die aber im kommenden Jahr keine "großen Sprünge" erlaube, konnte Schatzmeister Franz Fuchs berichten. Die Kassenprüfer bestätigten den Schatzmeistern eine ordentliche, stimmige Kassenführung und veranlassten die Entlastung des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr.

 

Bezirksjungschützenmeister nun auch Mitglied im Bezirksvorstand.
Mit der Ergänzungswahl zum Bezirksvorstand bestätigten die Delegierten aus den Vereinen die beiden Jungschützenmeister Gerd Bollig und dessen Vertreter Hubert-Josef Bahles, beide von St. Seb. Heimersheim, mit großer Mehrheit in ihrem Amt als Bezirksjungschützenmeister. Die beiden sind damit auch formell Mitglied im Bezirksvorstand. Bundesmeister Belz gratulierte den beiden und betonte die Wichtigkeit Ihrer Aufgabe, da sie mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Beitrag dafür leisten, dass Jugendlichen die Werte und Ideale der Schützengemeinschaft vermittelt werden.
 
Endlich "online"
Zum Abschluss des Delegiertentages konnte Bundesmeister Belz, die seit langer Zeit erwartete, und bis dato nicht realisierte Internetpräsenz des Bezirksverbandes vorstellen. Die Homepage des Bezirksverbandes ist ausschließlich ein Verdienst des rührigen Bundesmeisters, der schließlich, nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen von externer Seite, die nie zum Ziel führten, im Dezember 2013 selber die Initiative ergriff und eine Homepage programmierte, die allen Anforderungen gerecht wird. Nicht zu Unrecht stolz präsentierte daher der Vorsitzende "seine Homepage" den Vertretern der Vereine.
 
Unter http://www.bezirksverband-rhein-ahr-1931.de/ kann sich ab sofort jeder über das Schützenwesen im Bezirksverband Rhein-Ahr im Web informieren. Dort sind auch alle aktuellen schießsportlichen Ergebnisse aus den zurzeit laufenden Rundenwettkämpfen zu finden. Ein Besuch lohnt sich.

02.  Todestag von Schützenbruder Alfred Oppenhoff

       (St. Seb. Ahrweiler / St. Seb. Heimersheim)

        am 18.02.2014

 

An diesem Tag verstarb nach langer Leidenszeit der ehem. stv. Bezirksgeschäftsführer (2005-2010) Alfred Oppenhoff im Alter von 84 Jahren.

 

Er war viele Jahre sehr eng mit dem Schützenwesen verbunden. Jahrzehntelanges Mitglied bei den Ahrweiler St. Sebastianus Bürgerschützen und bei den Heimersheimer St. Sebastianus-Schützen.

Sein Wissen und seine Erfahrung behielt "Oppi" wie er liebevoll genannt wurde nicht für sich. So mancher Schützenschwester bzw. manchem Schützenbruder verhalf er das journalistische Geschäft zu erlernen. In Schützenkreisen galt er nicht nur als anerkannter "Chronist" sondern sein Fachwissen war in Schützenkreisen stets begehrt.

 

Er war einer der Garanten dafür, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 75jährigen Bestehens des Bezirksverbandes im Jahre 2007 mit ihrer umfassenden Chronik bis heute noch zu einem begehrten Nachschlagewerk avancierte.

 

Nach dem Sterbeamt am 25.02.2014 fand im engsten Familienkreis die Urnenbeisetzung statt.

03.  Todestag von Schützenschwester Elisabeth (Liesel) 

        Belz  (St. Seb. Heimersheim) am 05.03.2014

 

An diesem Tag verstarb im Alter von 62 Jahren, plötzlich und völlig unerwartet Elisabeth Belz, von ihren Freunden und engen Bekannten liebevoll "Liesel" genannt, die Gattin des amtierenden Bundesmeisters Sigi Belz.

 

Sie war viele Jahre sehr eng mit dem Schützenwesen verbunden und unterstützte ihren Mann unauffällig, nie im Vordergrund, in der Ausübung seiner Amtsgeschäfte.

 

Durch ihre ruhige, bescheidene Art, ihre unaufdringliche Präsenz bei Veranstaltungen des Bezirksverbandes, hatte sie sich viel Ansehen und Anerkennung in den Kreisen der Schützen erworben. 25 Jahre lang war sie Mitglied bei den Heimersheimer St. Sebastianus-Schützen.

 

Nach dem Sterbeamt am 13.03.2014 in der Pfarrkirche St. Mauritius Heimersheim fand die Beisetzung auf dem Heimersheimer Friedhof im Familiengrab statt. Die zahlreiche Beteiligung von Schützen aus Nah und Fern sowie vieler ihrer Freunde und Bekannten drückte die hohe Wertschätzung aus, die Liesel Belz genoss.

04.    Einkehrtag am 16.03.2014 in Heimersheim

          Schützen hielten ihren Einkehrtag

 

Reflexion über das Leben des Menschen aus religiöser Sicht stand im Mittelpunkt des diesjährigen Tages der Einkehr der Schützen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr an diesem Sonntag, den 16. März 2014.

 

Traditionell beginnt jeder Einkehrtag mit einem Gottesdienst, der diesmal in der Pfarrkirche St. Mauritius Heimersheim von Abt Benedikt, dem Leiter der Abtei Maria Laach zelebriert wurde. Als Konzelebranten unterstützen ihn Diözesanpräses, Oberstudienrat Erich Jamann, ehemaliger Ortspfarrer in Heimersheim sowie der Präses der ortsansässigen Schützen, Pastor Herbert Ritterrath.

Vor dem liturgischen Teil des Gottesdienstes, stimmte Pastor Herbert Ritterrath die Schützen, aber auch die Gäste aus dem persönlichen Umfeld des Bezirkskönig auf den Tag ein.

Der Heiligen Messe schloss sich ein Vortrag von Abt Benedikt an. Sein Referat, das er mit "Wovon lebt der Mensch?" betitelte, sollte die Zuhörer zum Nachdenken über den Sinn des menschlichen Lebens bewegen, das ohne Gott und ohne christliche Werte nicht funktioniert. Diesem Vortrag folgten rund 70 interessierte Gäste, die sich im Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde eingefunden hatten.

In seiner Begrüßungsansprache hatte Bezirksbundesmeister und amtierender Bezirkskönig Sigi Belz, auf die besondere Bedeutung dieses Tages hingewiesen und dankte den zahlreichen Gästen für deren Kommen und wertete dies als Beweis dafür, dass die Schützengemeinschaft nach wie vor bereit ist, sich mit den Idealen des christlichen Glaubens zu identifizieren. Er betonte, für die Beibehaltung dieses Tages der Einkehr zu sorgen, so lange er den Bezirksverband führt.

 

Dieser Tag der Besinnung im Bezirksverband Rhein-Ahr geht zurück auf das Jahr 1958, in dem die damaligen Verantwortlichen die Veranstaltung aus der Taufe hoben. Seit nunmehr 56 Jahren also ist der sogenannte Einkehrtag ein fester Bestandteil des Schützenjahres, der immer bei der Schützenbruderschaft stattfindet, aus deren Reihen der jeweilige Bezirkskönig kommt. Der Einkehrtag dient auch seit jeher der Besinnung auf christliche Werte und des Dialogs und stärkt - so die Zielsetzung der Initiatoren - die Ideale der Schützen.

 

Unter besonderen, wenig positiven, Vorzeichen stand der diesjährige Einkehrtag. Eine große Zahl von Schützen hatte erst am 13. März der Gattin des Bezirkskönigs das letzte Geleit gegeben, nachdem diese am 5. März plötzlich und völlig überraschend, im Alter von nur 62 Jahren, verstorben war.

Den Einkehrtag dennoch durchzuführen stand für Sigi Belz erst nach einer ausführlichen Diskussion mit Pastor Herbert Ritterrath fest. Tief bewegt nahm Belz die Gelegenheit wahr, sich bei "seinen Schützen" für deren Anteilnahme und die Worte des Trostes, die ihm in den schweren Stunden viel Kraft gegeben haben, zu bedanken.

 

Der Heimatverein des diesjährigen Bezirksschützenkönigs die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heimersheim hatte die Organisation des Einkehrtags übernommen. Die Heimersheimer Schützenschwestern und Schützenbrüder bewiesen, dass sie nicht nur gut mit historischem Schießgerät und Sportwaffen umgehen können, sondern, dass sie auch gute Gastgeber sind. Eine reibungslose Versorgung der Anwesenden sorgte für zufriedene Gesichter unter den Gästen.

 

05.  Bundesvertreterversammlung am 23.03.2014

       in Leverkusen

 

An diesem Tag fand in Leverkusen die Bundesvertreterversammlung unter der Leitung von Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm in Leverkusen bei ansprechender Beteiligung aus unserem Bezirksverband (10 Personen), statt.

 

Der Hochmeister begrüßte im Forum Leverkusen rund 450 BHDS - Führungskräfte sowie einige Ehrengäste zur alljährlichen Sitzung des Hauptvorstandes und der parallel laufenden Bundesvertreterversammlung. Das Plenum repräsentierte insgesamt 1.491 von 3.062 Stimmen zur Bundesvertreterversammlung und 279 von 363 zur Hauptvorstandssitzung.

 

Die Berichte des Bundesschützenmeisters Heinzgerd Dewies, des Bundesschatzmeisters Peter-Olaf Hoffmann und des Bundesjungschützenmeisters Mario Schäfer unterstrichen die grundsätzlich positive Gesamtbilanz des Bundes, trotz der momentanen BdSJ-Querelen.

 

Der Hochmeister unterstrich in seiner markigen Rede, dass er die Abspaltungsvorstellungen gewisser BdSJ-Funktionäre nicht tolerieren würde und mahnte zur Vernunft. Zudem betonte er, dass es sich das BHDS-Präsidium vorbehalte, für diese BdSJ-Funktionäre die Aberkennung von Orden wegen vereinsschädigenden Verhaltens zu beantragen.

 

Das Plenum entlastete den geschäftsführenden Vorstand sowie das Präsidium und beschloss den vorgelegten Etatentwurf 2014 einstimmig. Die Kollekte bei der Feier der hl. Eucharistie erbrachte erstaunliche 931 Euro für die Pesthilfe im Kongo.

 

Anschließend erfolgte die Einnahme eines gemeinsamen Mittagessens sowie die Vorstellung (Präsentation der Gastgeber) von verschiedenen Veranstaltungen des Bundes im Schützenjahr 2014.

Nach der Kassenprüferwahl wurde der langjährige Kassenprüfer Norbert Hünemeyer für seine Verdienste in zwölf Amtsjahren vom Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm,

 

Bundesschützenmeisters Heinzgerd Dewies und Bundesschatzmeisters Peter-Olaf Hoffmann mit dem Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet.

 

06.  Todestag von Schützenbruder Franz Liedke

       (St. Seb. Sinzig) am 26.03.2014

 

An diesem Tag verstarb nach langer Krankheit im Krankenhaus Remagen der ehem. Brudermeister Franz Liedke im Alter von 61 Jahren.

Mit Franz Liedke verloren die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig einen Schützenbruder der sich in der Bruderschaft besonders verdient gemacht hat.

Franz Liedke gehörte seit 1968 der Bruderschaft an und war ein äußerst aktiver und treffsicherer Schütze. Er führte über 20 Jahre bis 2010 als 1. Brudermeister die Geschicke des Vereins. In dieser Zeit fiel das 700-jährige Jubiläum und der Neubau des Küchentraktes.

Er war König des Schützenvereins, 1989 wurde ihm der hohe Bruderschaftsorden und 1999 das St. Sebastianus-Ehrenkreuz verliehen.

Leider war die Krankheit stärker als er. In den Reihen der Schützenbrüder und Schützenschwestern hinterlässt er eine schmerzliche Lücke. Mit ihm hat die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Sinzig nicht nur einen engagierten Schützenbruder verloren sondern auch einen guten Freund.

Nach dem Sterbeamt am 02.04.2014 in der Pfarrkirche St. Mauritius Heimersheim fand unter großer Beteiligung der Schützen die Urnenbeisetzung auf dem Heimersheimer Friedhof statt.

07.  Bezirksjungschützentag am 06.04.2014 

       in Remagen

 

Die St. Sebastianus Schützengesellschaft Bad Bodendorf und der namensgleiche Verein aus Remagen haben für ein Jahr die Jugendmajestäten in ihren Reihen.

Mit Maximilian Dräger, der sich Bezirksschülerprinz im sportlichen Schießen nennen darf, haben die Bad Bodendorfer Sebastianus-Schützen gar einen "Doppelprinzen", denn im Herbst vergangenen Jahres hatte Max Dräger auch im historischen Schießen die Bezirksschülerprinzenwürde errungen. Er kann sich, zumindest bis zum September dieses Jahres, aussuchen, welche Prinzenkette er sich umhängt.

Etwas bescheidener aber sehr glücklich über ihren Erfolg zeigt sich die neue Bezirksjungschützenprinzessin im sportlichen Schießen. Sie heißt Nadine Decroupet und gehört der sehr erfolgreichen Jungschützengruppe der Remagener Sebastianus-Schützen an. Beide werden nun, zusammen mit den jeweils Zweitplazierten, Fabian Schig (St. Seb. Sinzig) in der Schülerklasse und Colien Pokuta (St. Seb. Heimersheim) bei den Jungschützen ihre Vereine und den Bezirksverband Rhein-Ahr als Repräsentanten beim Diözesanjungschützentag in Trier-Ehrang am 18. Mai vertreten.

In einem spannenden Wettbewerb konnte sich Max Dräger mit 27 von 30 möglichen Ringen in der Schülerklasse mit dem Luftgewehr (Disziplin LG-aufgelegt) gegen seine Konkurrenten und Konkurrentinnen durchsetzen. Ebenso treffsicher, allerdings im deutlich schwierigeren freihändigen Anschlag, erwies sich Nadine Decroupet in der Jugendklasse (16 bis 24 Jahre). Sie lag am Ende mit 24 Ringen deutlich vorne.

Das Reglement sieht es vor, dass die Prinzenkandidaten bis zur Siegerehrung nicht wissen, wie sie ihr erzieltes Schießergebnis einschätzen können, da sie keinen Vergleich zu den Leistungen der Mitbewerber haben.

So wird die Spannung sowohl unter den Aktiven als auch unter den Besuchern der Veranstaltung bis zur letzten Minute hoch gehalten. zu den ersten Gratulanten zählten neben Bezirksbundesmeister und amt. Bezirkskönig (hist.) Sigi Belz, die Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig und Hubert-Josef Bahles, denen es auch vorbehalten war, in Abwesenheit des Bezirkspräses Dechant Dr. Johannes-Georg Meyer den neuen Würdenträger die Prinzenketten umzuhängen.

Mit Serienschießen sowohl im Einzel- als auch in einem Mannschaftswettbewerb hatten die Jugendlichen aus Sinzig, Heimersheim, Bad Bodendorf, Oberwinter und Remagen beste Gelegenheit, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Die moderne, elektronisch gesteuerte Schießanlage der Schützengesellschaft St. Sebastianus Remagen und die reibungslos funktionierende Organisation boten hierfür die besten Voraussetzungen. Als klare Angelegenheit für die gastgebende Schützengesellschaft Remagen entwickelte sich das Serienschießen in der Schülerklasse, denn mit Alexandra Zimperfeld, die die Maximalpunktzahl von 50 Ringen erzielte, Elias Wickord und Andrè Schabo, die beide jeweils 48 Ringe erreichten, nutzten gleich drei Mitglieder der Schülergruppe der Remagener Sebastianus Jungschützen ihren Heimvorteil und standen am Ende auf dem Siegertreppchen.

Die Jugendklasse entschied Renè Schmieding von St. Seb. Heimersheim für sich. Er erzielte ebenfalls 50 Ringe und ließ die Mitstreiter Jennifer Lennertz (St. Seb. Bad Bodendorf) mit 49 Ringen und Sascha Gerhartz (St. Seb. Heimersheim) mit 48 Ringen hinter sich. Spannungsreich verlief auch das Mannschaftsserienschießen, bei dem auch die Betreuer der Jugendlichen gefordert waren, da in jede Dreier-Mannschaft jeweils ein Erwachsener als Mannschaftsmitglied integriert werden musste.

Gewinner dieses Wettbewerbes ist die Mannschaft 1 von St. Seb. Remagen, die mit 144 von 150 möglichen Ringen, gefolgt von zwei Heimersheimer Mannschaften, die mit jeweils 143 erzielten Punkten mit den Plätzen zwei und drei Vorlieb nehmen müssen.

Die Ergebnisse in der Gesamtübersicht sind auf dieser Homepage unter Rubrik "Jugend - Bezirksjungschützentag" nachzulesen.

Nachdem der Bezirksjungschützentag (BJT) nunmehr zum wiederholten Mal in Remagen ausgetragen worden war, beschloss der Bezirksvorstand, den Austragungsort für die Veranstaltung 2015 unter den teilnehmenden Mitgliedsvereinen, mit Ausnahme der jetzt gastgebenden Schützengesellschaft aus Remagen, neu zu vergeben. In einem Losverfahren ermittelte man St. Seb. Bad Bodendorf als nächsten Ausrichter.

08.  Diözesanvertreterversammlung

       am 12.04.2014 in Kaisersesch im

       Bezirksverband Maria Laach

 

An diesem Samstagnachmittag fand in Kaisersesch, die Diözesanvertreterversammlung und die Sitzung des Diözesanbruderrates in der Schützenhalle der St. Hubertus Schützenbruderschaft e.V. Kaisersesch in Kaisersesch, Bezirksverband Maria Laach statt.

 

Diözesanbundesmeister Hubert Mohr begrüßte alle Anwesenden. Ein besonderer Gruß galt Bundes-schießmeister Walter Finke, Bundesjungschützenmeister Mario Schäfer, Diözesankönig Mario Oster, Präses Erich Jamann und Charlotte Neuser als neue stellv. Bezirksbundesmeisterin vom Bezirk Mittel-rhein Untermosel.
Mohr bedauerte allerdings, dass trotz der interessanten Vorträge und wichtigen Informationen der Be-such der Versammlung eher überschaubar sei. Er bitte darum, dass diese Termine in Zukunft besser wahrgenommen werden.
Mohr berichtete, dass für die Altschützen in Zukunft ein Arbeitsplatz in der BdSJ Geschäftsstelle in Kob-lenz zur Verfügung steht. Das bestätige auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Jung- und Alt-schützen im Diözesanverband Trier. Ferner bedankte er sich bei Klemens Welling, der sich als Bezirks-bundesmeister (Bezirk Mittelrhein Untermosel) nicht einer erneuten Wiederwahl gestellt hat, für viele gemeinsame Jahre im Diözesanbruderrat.
In seinem Grußwort ging Präses Erich Jamann auf die gesamtgesellschaftliche Situation ein. In dem zunehmenden Glaubens- und Gottesverlust sieht er die zentralen Probleme der heutigen Gesellschaft. Das Geld - der "schnöde Mammon" - wird heute zum Gottesersatz. Das wiederum führt dazu, dass die Menschen heute häufig keinen "Angelpunkt" mehr haben und sich in der Weite des Konsums verlieren. Auch der Versuch, selbst bei den kleinsten Widrigkeiten eine "Weltuntergang" herbeizubeschwören sei ein besonders Übel unserer aktuellen Gesellschaft. Jamann rät dazu, sich an Papst Franziskus zu ori-entieren, der die Menschen durch sein Handeln wieder vom Glauben überzeugen will.

 

Ein ganz besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Vorstellung der Ergebnisse von "Lust auf Zukunft". In diesem Projekt der Alt- und Jungschützen sollen Konzepte für die Zukunft der Bruderschaf-ten erarbeitet werden. In einer exzellenten, überzeugenden Präsentation konnten Björn Oberhausen (Diözesanjungschützenmeister) und Frank Senger (sein Vertreter) erste Ergebnisse der Befragung vor-stellen. Walter Finkes Vortrag verdeutlichte nochmals eindringlich, welche hohe Verantwortung bei den Betreibern von Schießständen liegt. Vielen Brudermeistern ist offensichtlich nicht wirklich bewusst, dass dies allein in ihre Verantwortung fällt. Auch auf Grund solcher wichtigen Informationen sollten zumindest alle Führungskräfte diese Termine wahrnehmen. Ansonsten keine weiteren Themen.

09.  Siegerehrung Bezirksmeisterschaften 2014

       und Rundenwettkämpfe 2013 / 2014

       am 14.04.2014 in Löhndorf

 

Am 14.04.2014 fand im Löhndorfer Schützenhaus die Siegerehrung zu den Bezirksmeisterschaften 2014 und den Rundenwettkämpfen 2013 / 14 statt.

 

  • Kurzübersicht BZM 2014:

    • 85 Starts in den Disziplinen KK 3 Stellung, Olympisch Match, LG stehend, LG-aufgelegt, KK-aufgelegt, Luftpistole, und in den drei KK-Pistolendisziplinen SpoPi, FP und StPi

  • Besonderheit: erstmals zwei Sonderklassen

    • Sonderklasse 1 LG aufgelegt für Schüler 15 und 16 Jahre alt

    • Sonderklasse 2 LG aufgelegt in der Jugendliche und Schützenklasse in gemischten Mannschaften antreten konnten.

  • Herausragende Leistungen:

    • LG freihand, 276 Ringe erzielt durch Nicole Decroupet, St. Seb. Remagen

    • LG-aufgelegt, AK 299 Ringe erzielt durch Robert Lathe, St. Hub. Rheineck

    • Olympisch Match AK 593 Ringe erzielt durch Bernd Lück; St. Viktor Oberbreisig

    •  

Kurzübersicht RWK 2013 / 14

  • Austragung in zwei Disziplinen:

  • KK-aufgelegt 13 Mannschaften, 66 Einzelschützen

  • LG aufgelegt 26 Mannschaften; 113 Einzelschützen

  • 5 Schülermannschaften mit 27 Einzelschützen
    (Hinweis auf Kripp und Heppingen)

    • Besonderheit:

      • Seniorenklasse fand nach einjähriger Pause wieder statt

      • Erstmals LG aufgelegt für Jugendliche und Schützenklasse mit 4 teilnehmenden Mannschaften mit insgesamt 26 Schützinnen und Schützen.

    • Herausragende Leistungen:

      • Mannschaften:

        • KK-aufgelegt, verlustpunktfrei mit 8 Siegen: St. Seb Heimersheim

        • LG-aufgelegt, verlustpunktfrei mit 10 Siegen: St. Viktor Oberbreisig

      • Einzelwertung:

        • KK aufgelegt: Lothar Schnitzler erzielte 146,8 Ringe

        • LG aufgelegt: Gereon Wickord erzielte 298,2 Ringe

 

10.  Diözesanjungschützentag am 18.05.2014

       in Trier-Ehrang, Bezirksverband Trier

 

Mit einem starken Kontingent von 21 Teilnehmern präsentierte sich der Bezirksverband Rhein-Ahr beim Diözesanjungschützentag 2014 am 18. Mai in Trier-Ehrang, wo es galt die neuen Schützenmajestäten bei den Schülern und Jungschützen zu ermitteln.


Die amtierende Diözesanschülerprinzessin Saskia Welter von St. Seb. Heimersheim durfte gemäß der Regeln ihren Titel vom vergangenen Jahr nicht verteidigen. Für sie ging damit in Trier ihr Jahr als Diözesanschülerprinzessin zu Ende. Als Vorjahressiegerin hatte sie sicher den einen oder anderen Tipp an die mitgereisten Kandidaten parat.


Zu einem Titel reichten die Schießleistungen der startberechtigten Schüler und Jugendlichen des Bezirksverbandes dieses Mal jedoch nicht. Zwei von ihnen erwarben sich dennoch, durch gute Platzierungen, die Berechtigung, Anfang Oktober, bei den Bundesjungschützentagen im niedersächsischen Damme (Kreis Vechta) zu starten. Mit seinem 4. Platz, den er sich mit 29 (von 30 möglichen) Punkten sicherte, gehört der 14 jährige Schülerschütze Maximilian Dräger von St. Seb. Bad Bodendorf ebenso dazu, wie die drei Jahre ältere Jungschützin Colien Pokuta von den Sebastianus-Schützen aus Heimersheim, die 27 Punkte erreichte, und in ihrer Klasse den 3. Platz belegte.
Bei einem parallel ausgetragenen Mannschaftswettbewerb erzielte die Mannschaft des Rhein-Ahr-Bundes 235 von 250 Punkten, und belegte mit Rang 5 in der Besetzung: Ivonne Gerhartz, Saskia Welter, Elias Wickord, Maximilian Dräger und Sascha Gerhartz einen ansprechenden Mittelplatz unter 12 Konkurrenten.
Bezirksbundesmeister und amtierender Bezirkskönig Sigi Belz zeigte sich ebenso wie Jungschützenmeister Gerd Bollig hocherfreut über die guten Leistungen ihrer Jugendlichen.

Sie vertreten den Bezirk beim Bundesjungschützentag 2014.

Max Dräger und Colien Pokuta

Im Hintergrund der stolze Jungschützenmeister Gerd Bollig

11.     Bundesköniginnentag in Königshoven vom

          31.05. bis  01.06.2014 - mit Amtseinführung

          des neuen Bundespräses

          Monsignore Robert Kleine

 

Bundesköniginnentag in Königshoven – Gastgeber St. Sebastianus Schützenbruderschaft Königshoven 1496 e.V., Diözesanverband Köln, Bezirksverband Bergheim-Nord.

 

Rund 200 Schützenköniginnen aus den Diözesen Aachen, Essen, Köln, Münster, Paderborn und Trier, darunter einige Vertreter aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr trafen sich zum 59. Bundesköniginnentag in Königshoven.

 

Der Bundesköniginnentag fand erstmals 1956 statt. Der Startschuss zu dieser Veranstaltung erfolgte zu einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften ausschließlich männliche Mitglieder hatten. Es war damals ein mutiger und richtungsweisender Schritt. Heute sind mehr als 30.000 Schützenschwestern aktiv, sagte Schirmherrin Elisabeth Gräfin von Mirbach-Harff und betonte: Der Bundesköniginnentag unter-streicht die Bedeutung der Frau in den Schützenbruderschaften und in der Gesellschaft.

Die Abordnung des Bezirksverbands Rhein-Ahr erlebte ein sehr gut organisiertes Bundesfest, das sei-nen Höhepunkt in dem mehr als 2500 Teilnehmer umfassenden Festumzug fand.

 

Im Rahmen des Bundesköniginnenfests 2014 wurde während des Festhochamtes am Sonntag, dem 01.06.2014 in einem feierlichen Zeremoniell der Kölner Stadtdechant Robert Kleine, selbst in der Bru-derschaft in Neuss aktiv, von Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm zum neuen Bundespräses ernannt.

 

Für die Schützenfamilie im BHDS ist der 47-jährige Robert Kleine kein Unbekannter. Bereits seit 2001 fungiert er für die Schützenjugend als Bundesjungschützenpräses. In seiner Heimatstadt Neuss mar-schiert Robert Kleine übrigens schon seit 1986 in den Reihen der Schützen mit und zudem Präses der St. Jakobus Scheibenschützengesellschaft von 1415. Sein Wechsel in das neue Amt als Bundespräses wurde durch die Ernennung des Amtsvorgängers Dr. Heiner Koch vom Kölner Weihbischof zum Bischof von Dresden-Meißen notwendig. Monsignore Robert Kleine wurde 1993 zum Priester geweiht und ist Stadtdechant von Köln sowie Domdechant und Mitglied des Kölner Domkapitels. Robert Kleine unter-streicht: "Unsere Schützenbruderschaften sind seit Jahrzehnten oder schon Jahrhunderten in unseren Städten und Gemeinden ein "Soziales Netzwerk". Gerade in unserer Zeit bleiben sie wichtig, denn sie wirken der Vereinzelung entgegen und mit ihrem Eintreten für Glaube, Sitte und Heimat leisten sie ei-nen wichtigen Beitrag für Kirche und Gesellschaft.

Der Hochmeister betonte hocherfreut: "Wir sind stolz darauf, nun mit Monsignore Robert Kleine einen derart kompetenten und mit dem Schützenwesen so vertrauten Bundespräses zu haben".

12.    Qualifikationsschießen der silbertragenden

         Könige zum Bundeskönigsschießen

         vom 19.09. - 21.09.2014 in

         Kerkrade-Hannrade (NL)

         am 06.07.2014 in Löhndorf

 

Jüngster Teilnehmer erzielt Spitzenergebnis
 

St. Matthias Brohl stellt mit Andrè Frenzel den Vertreter des Bezirks beim Bundeskönigsschießen.
 

Der Bezirksverband Rhein-Ahr hatte am Sonntag, dem 06.07. zum Qualifikationsschießen der silbertragenden Majestäten der Mitgliedsvereine nach Löhndorf eingeladen. Der Zweck dieses Wettbewerbes ist, den Vertreter des Bezirksverbandes beim Bundeskönigsschießen zu ermitteln. Nur der Beste hat die Chance am 20. September beim Bundesfest in Kerkrade (Diözesanverband Aachen) für den Bezirksverband Rhein-Ahr anzutreten. Diese Chance nutzte ausgerechnet der, mit 24 Lenzen, deutlich Jüngste unter allen Teilnehmern. 29 Ringe, ganz knapp unter dem Maximum, erzielte Andrè Frenzel, und ließ damit den Mitstreitern keine Chance.
Als Sportschütze bisher kaum in Erscheinung getreten, behielt er bei dem Wettkampf, in dem unter zeitlicher Begrenzung drei Wertungsschüsse auf eine 50 m entfernte KK-Scheibe abzugeben sind, die Nerven, und sorgte für eine faustdicke Überraschung, die selbst die Experten nicht erwartet hatten. Eher schon hatte man die etablierte Sportschützin Daniela Dräger von St. Sebastian Bad Bodendorf oder den Bezirksmeister 2014 im LG-aufgelegt Schießen, Robert Lathe von den Rheinecker Hubertusschützen, den Sieg zugetraut. Beide jedoch mussten sich mit 27 Ringen (Lathe, Platz 2) und 25 Ringen (Dräger, Platz 3) geschlagen geben.


Nachlassendes Interesse bei den Bruderschaften


Bezirksbundesmeister Sigi Belz zeigte sich zufrieden mit den erzielten Ringzahlen. Er machte jedoch keinen Hehl daraus, dass er enttäuscht ist über die äußerst schwache Resonanz die diese durchaus spannende Wettkampfart bei den Mitgliedsvereinen erzeugt. Lediglich fünf von 11 Bruderschaften, die einen amtierenden Vereinskönig hätten stellen können, hatten ihre Majestäten nach Löhndorf entsandt. Die niedrige Teilnehmerzahl spiegelt klar den abwärts weisenden Trend der letzten Jahre wieder.

v.r.n.l. Helmut Ockenfels, Johann Kappl beide Bezirksschießmeister (sportlich) Robert Lathe und Andre` Frenzel und BBM Sigi Belz

13.  Todestag von Schützenbruder Josef Schwan

        (St. Seb. Remagen) am 24.07.2014

 

Josef Schwan verstarb am 24.07.2014 im Alter von 76 Jahren plötzlich und unerwartet.

Seit dem 01. März 1956 war Josef Schwan Mitglied der St. Seb Schützengesellschaft Remagen. Er war von 1959 bis Fähnrich, und gehörte seit 1981 ununterbrochen dem Vorstand an, in dem er als Beisitzer, Jungschützenwart, Leutnant bis zum Oberleutnant in unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen tätig war. Ab 1999 übernahm er als Präsident die Führung des Vereins. 2005 ernannte man ihn zum Major.

2011 übergab er die Führung des Vereins und damit die Verantwortung in jüngere Hände.

Im Jahr 2012 erwies ihm sein Verein eine besondere Ehre, indem man ihn zum Ehrenmajor ernannte.

Wegen seines Engagements, seiner Verantwortungsfreude und seines hervorragenden Eintretens für die Ideale des Schützenwesens wurde Josef Schwan vielfach ausgezeichnet.

1985 erhielt er den Verdienstorden, 1987 den Silbernen Verdienstorden, 2000 den Hohen Bruderschaftsorden und 2003 das Sankt Sebastianus Ehrenkreuz. 2007 erhielt er als Erster in der damals 525-jährigen Geschichte des Vereins die ganz seltene Auszeichnung, das Schulterband zum Sankt Sebastianus Ehrenkreuz.

Am 31. Juli fand unter großer Anteilnahme zahreicher Schützenbrüder und -schwestern aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr, nach der Hl. Messe in der Remagener Stadtpfarrkirche Sankt Peter und Paul, die Beisetzung auf dem Remagener Friedhof statt.

14.  Schießmeistertagung und  Sportausschuss-

       sitzung am 10.09.2014 in Löhndorf

Zweck der jährlich stattfindenden Sitzung, unter Leitung der Bezirksschießmeister, war, die Rundenwettkämpfe der bevorstehenden Saison zu besprechen, und die Grundlagen für die Bezirksmeisterschaften 2015 zu legen. Einzelheiten zu RWK und BZM sind auf den entsprechenden Unterverzeichnissen nachzulesen.

Alle Ziele hinsichtlich der o.a. Themengebiete wurden einvernehmlich erreicht.

 

 

15.   Verabschiedung Bezirkspräses

        Dechant Dr. Meyer mit Hochamt

        St. Peter und Paul in Remagen am 14.09.2014

 

Feinfühliger hätte er wohl kaum ausfallen können, der Abschied unseres langjährigen Bezirkspräses Dechant Dr. Johannes Georg Meyer. Mit vielen guten Wünschen für die Zukunft und Dankesworten für seinen engagierten und stets liebevollen Einsatz in der Gemeinde wurde er an diesem Sonntagnachmittag, dem 14. September 2014 in einer Festmesse verabschiedet.

Bereits fünf Tage vorher war er als Dechant des Dekanates Remagen-Brohltal in einer Festmesse von Weihbischof Jörg Michael Peters verabschiedet worden.

Voll besetzt war bei der Festmesse das Gotteshaus. Etliche Stühle mussten in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul zu Remagen noch hinzu gestellt werden, um den vielen Gläubigen Sitzplätze zu bieten. Gefeiert wurde die Festmesse in Konzelebration von zahlreichen Geistlichen.

Mit dabei waren unter anderem der Nachfolger im Amte des Pfarrers, Frank Klupsch, der Nachfolger im Amte des Dechanten, der Sinziger Pfarrer Achim Thieser, Pfarrer im Ruhestand Alfred Becker, Pfarrer im Ruhestand Gerhard Hensel, Professor Dr. Gottfried Bitter und Pater Bartholomé von der Glaubensgemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe, Kloster Apollinariskirche.

 

Aber auch Abordnungen aller 18 Schützengesellschaften und –bruderschaften aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr, die ihren Bezirkspräses in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden wollten.

 

Feierlich begleitet wurde die Festmesse durch die Pfarrkirchenchöre Sankt Peter und Paul Remagen, Sankt Johannes Nepomuk Kripp, den Projektchor Con Spirito Remagen und die Sinziger Turmbläser unter der Leitung von Stephan Pauly (übrigens ein Abschiedsgeschenk des Bezirksverbandes mit den zwei Remagener Schützenvereinen und der Kripper Schützengesellschaft). Die Orgel spielte Dr. Michael Schmitz. Aufgeführt wurde die Missa Antiqua für Chor und Bläser von Wolfram Menschick. Die Gesamtleitung oblag Jutta Wendel.

 

Vor seiner Predigt betonte Präses Dr. Meyer, dass es ihm nicht einfach gefallen sei, für den heutigen Tag die richtigen Worte zu finden. Schon in jungen Jahren sei ihm das Wort Gottes wichtig geworden. Als Primaner habe er sich für das Theologiestudium und die Priesterweihe entschieden. In den 20 Jahren bis zur Weihe sei er vielen Menschen im Dienste Gottes begegnet. Er habe zahlreiche Priester kennengelernt mit unterschiedlichen Lebensstilen.

In den 15 Jahren in Remagen und den 30 Jahren als Priester sei er vielen Herausforderungen begegnet. Er habe sicher nicht immer alles richtig gemacht. Wo er Unrecht getan habe, bitte er zu vergeben. Wo ihm Unrecht getan worden sei, vergebe er. „Mit euch bin ich Christ, für euch war ich Pfarrer“, betonte Dr. Meyer. Die Zukunft der Gemeinde sei möglich, wenn sich die Menschen mit ihren Fähigkeiten und Neigungen in die Pfarrgemeinde einbringen würden. „Für alle Zusammenarbeit und alles Wohlwollen danke ich. Das Leben ist wie ein bunter Herbststrauß, jeder Einzelne eine bunte Blüte“, so Dr. Meyer abschließend.

 

Die Gläubigen und wir Schützen dankten dem scheidenden Bezirkspräses mit minutenlangem Applaus. Auch die Fürbitten waren auf ihn abgestimmt. Es wurde darum gebeten, dass ihm alle Mühen gelohnt werden und Gott ihn mit seinen Gnaden begleite, ihm Gesundheit, frischen Mut und heitere Gelassenheit schenke. Nach der Gabenzubereitung, der Heiligen Kommunion und dem Kommuniondank eröffnet der Pfarrgemeindevorsitzende von Remagen, Rudolf Langer, den Reigen der Grußworte und sprach dazwischen die verbindenden Worte. Dechant Achim Thieser, Pfarrer von Sinzig, sagte Pfarrer Dr. Meyer ein herzliches Dankeschön. „Du hast für uns Seelsorger immer ein offenes Ohr gehabt. Du solltest im Ruhestand nicht immer „hier' rufen, wenn du jetzt auch 'Pastor auf Reichweite bist“, so Dechant Thieser. Für die beiden Pfarrgemeinderäte Remagen und Kripp sprach der Vorsitzende von Kripp, Dr. Peter Ockenfels.

 

Er begrüßte neben den zahlreichen Gläubigen und Geistlichen Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Staatssekretärin Beate Reich, Bürgermeister Herbert Georgi, Bundesmeister Sigi Belz und die Evangelische Pfarrerin Lisa Reuter. „Traurig, aber voller Dankbarkeit vor Gott, nehmen wir heute Abschied von unserem Pfarrer Dr. Meyer.

Vor 15 Jahren bei der Einführung von Pfarrer Dr. Johannes Georg Meyer habe er davon gesprochen wie gegensätzlich die Remagener als Rheinländer und der neue Pfarrer als Sauerländer seien. Doch der Riesenknall wie bei Materie und Antimaterie sei völlig ausgeblieben. Pfarrer Dr. Meyer habe seinen Primizspruch aus dem zweiten Brief an die Korinther „Wir sind nicht Herren eures Glaubens, sondern Mitarbeiter an eurer Freude“ gelebt. „Sie haben sich anrühren lassen. Sie haben immer mit den Gremien nach den besten Lösungen gesucht.

 

Sie haben vielfältige Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Sie haben mit Respekt und Vertrauen die Zusammenarbeit gefördert“, sprach Dr. Ockenfels Lob- und Dankesworte und überreichte für die Gemeinderäte eine Glasmalerei, die ihn an Remagen erinnern soll. Für die Pfarrverwaltungsräte sprach Klaus Gansen. Dr. Meyer habe die Räte mit Souveränität geleitet. Es sei eine Freude gewesen, mit ihm zusammen zu arbeiten. „Besonders seine Aufrichtigkeit und Menschlichkeit habe ich am meisten an ihnen geschätzt“, betonte Gansen.

Pfarrerin Lisa Reuter sprach von einem Jahr des Abschieds in den unterschiedlichen ökumenischen Veranstaltungen. Seit zehn Jahren gebe es die ökumenische Partnerschaftsvereinigung in Remagen. „Dr. Meyer war stets ein fleißiger Arbeiter im Weinberg Gottes. Wenn ich die viele Arbeit von ihm mitbekommen habe, habe ich oft gedacht, gut, dass du nicht Pfarrer in der katholischen Kirche bist“, schmunzelte die evangelische Pfarrerin. „Er ist ein Freund der Kinder und der Alten, ein Mensch der kleinen Gesten mit einem großen Herzen. Der Kapitän verlässt nun sein Schiff“, hob Lisa Reuter hervor. Neben einer Schiffsreise für ihn und seine Schwester, mit der er zukünftig in einer Senioren-WG lebe überreichte sie eine Schale voller Äpfel und riet ihm mit einem Gedicht über die Vorzüge des Apfels zum ständigen Verzehr dieser Köstlichkeit.

 

Dies griff Bürgermeister Herbert Georgi in seinem Grußwort auf und meinte schmunzelnd: „Der Priester ist noch nicht ganz im Ruhestand und schon lockt Eva mit dem Apfel“. Herzhaftes Lachen war die Folge bei den Geistlichen, den Gläubigen und Dr. Meyer. Mit dem Abschied von Dr. Meyer gehe ein Teil der Identität von Remagen verloren. Für

seinen Ruhestand wünschte der Bürgermeister im Namen der Remagener Bürger alles erdenklich Gute.

Auch Landrat Dr. Jürgen Pföhler hob den unermüdlichen Einsatz des scheidenden Remagener Pfarrers und Bezirkspräses hervor, besonders seinen Einsatz gegen „Rechts“ und für die Demokratie. „Sie haben ihr Soll mehr als erfüllt“, wünschte der Landrat einen erfüllten Ruhestand.

 

Auch die Schützen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr, vertreten durch Bundesmeister und Bezirkskönig Sigi Belz und den Präsident der Remagener Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Wolfgang Strang, dankten ihrem scheidenden Bezirks- und Vereinspräses Dr. Johannes Georg Meyer von Herzen. Er habe sich unermüdlich für die Schützen eingesetzt und stets ein offenes Ohr gehabt, wenn Probleme hätten bewältigt werden müssen. Als Abschiedsgeschenk und zur Erinnerung überreichte der Bundesmeister einen Keramikteller mit der Darstellung des Bezirksverbandes.

 

(Die Rede von Bundesmeister Sigi Belz nachzulesen im Anschluss an diesen Bericht)

 

Nach dem Schlusslied hatten die Gemeindemitglieder und Schützen im Pfarrgarten die Gelegenheit sich beim scheidenden Pfarrer und Bezirkspräses Dr. Meyer persönlich zu verabschieden. In rund zwei Wochen wird Dr. Meyer Remagen verlassen und in Krefeld seinen Ruhestand am Niederrhein verbringen. Er wird dort die Gemeinde als Ruhestandspfarrer unterstützen.

 

Rede des Bundesmeisters Sigi Belz anl. der Verabschiedung von Bezirkspräses Dr. Meyer. Es gilt das gesprochene Wort.

 

Sehr geehrte Geistlichkeit, verehrte Ehrengäste, geschätzte Besucher dieses Gottesdienstes, liebe Schützenfamilie, sehr geehrter Bezirkspräses Dr. Meyer,

 

wir die Schützenfamilie aus 18 Mitgliedsvereinen aus dem Bezirksverband von Rhein und Ahr im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften wollen nun Sie Herr Dr. Meyer als unseren Bezirkspräses in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.

Kommen und gehen, es bestimmt unser Leben. Viele von Ihnen, verehrte Anwesende und ganz sicher Sie, lieber Bezirkspräses Dr. Meyer, haben heute an den Tag gedacht, an dem Sie, mit vielen Erwartungen bedacht, an einem denkwürdigen Tag, es war der 11.09.2001, von Diözesanpräses Domkapitular Stefan Schwarz den Schützen im Bezirksverband vorgestellt und als Bezirkspräses in ihr neues Amt eingeführt wurden.

Heute nun ist der Tag des Abschieds gekommen, des Abschieds von einem Amt, das sie fast auf den Tag genau, dreizehn Jahre ausgefüllt haben. In dieser Zeit haben Sie viele Höhen und Tiefen miterlebt und sind uns Schützen immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie gehen nun in den wohlverdienten Ruhestand.

Damit ist heute auch der Tag gekommen, Ihnen nochmals zu danken, für Ihr Wirken im Dienst als Vereins- und Bezirkspräses, für die Anstöße, die Sie gegeben haben, für die gute Zusammenarbeit und das offene Ohr, das Sie stets für alle hatten. Auch ich, als Bundesmeister und amtierender Bezirkskönig, möchte Ihnen, heute für die gute Zusammenarbeit recht herzlich danken.

Ihr seelsorglicher Beistand, sehr geehrter Dr. Meyer, Ihr theologisches Wissen, Ihre Begabung auf Menschen zuzugehen, wurden hoch geschätzt.

Aber gebraucht wurden auch Ihre Fähigkeiten, den Schützenalltag mit seinen unterschiedlichen Facetten treffend zu analysieren und immer dann, wenn es erforderlich war, mit klaren, unmissverständlichen Worten dafür zu sorgen, dass die teils sehr unterschiedlichen Interessenlagen der Vorstände nicht zu weit auseinander trifteten.

Sie haben damit wesentlich dazu beigetragen, dass unser Bezirksverband trotz mancher Querelen eine Einheit geblieben ist. Dafür gebührt Ihnen ein ganz besonderer Dank.

Viele Schützen aus dem Bezirksverband suchten Rat und Trost bei Ihnen, als Vereins- oder Bezirkspräses; sie wendeten sich an Sie in allen Lebenslagen.

Dazu gehörten die schönen Momente ebenso wie die schwierigen Situationen, wenn Sorgen und Nöte, wenn Trauer und Verzweiflung das Leben bestimmten. In den vergangenen dreizehn Jahren haben Sie Ihre Schützen sozusagen durch das ganze Leben begleitet. Sie haben Feste mit ihnen gefeiert, ihnen aber auch, beigestanden in dunklen Stunden. Sie haben Kinder getauft, Jugendliche zur Firmung begleitet, Sie haben Ehen geschlossen und Verstorbene zur letzten Ruhestätte geleitet.

Und Sie waren unser Ansprechpartner für alle Glaubens- und existenziellen Fragen, für Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach der Schöpfung und nach ethischen Normen.

Hier haben Sie die Antworten des Christentums angeboten. In ihm, so war stets Ihre Botschaft, sind humane, mitmenschliche Werte bewahrt, es ist der Ort für Antworten auf alle existenziellen Fragen, es stiftet Sinn.

Sie haben auf alte Wahrheiten verwiesen und alte Botschaften in eine moderne Sprache verpackt.

Sie haben es vermocht, ihre Botschaften mit hoher Glaubwürdigkeit rüberzubringen; weil jeder spürt, dass Sie hinter dem stehen, was Sie sagen und tun. Das hat Ihnen bei den Schützen im gesamten Bezirksverband Rhein-Ahr viel Hochachtung eingetragen.

Jetzt verehrter Herr Dr. Meyer streben Sie neue Ziele an, jetzt können Sie das Leben etwas geruhsamer angehen. Für diesen weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen im Namen aller Schützen des Bezirksverbandes alles Gute und Gottes Segen. (Ende)

 

16.     Bundesfest in Kerkrade-Hannrade (NL)

          vom 19.09. – 21.09.2014

 

Bundesfest bei der St. Hubertus Haanrade, , Diözesanverband Aachen, Bezirksverband der Armbrustschützen in der Euregio.

Teilnahme von Qualifikant Andrè Frenzel, St. Matthias Brohl;

 

Bundeskönig Ralf Raschke von St. Laurentius Thüle, Bezirksverband Büren, Diözesanverband Paderborn. Der 35-jährige Selbständige freut sich mit seiner Partnerin Claudia auf ein schönes Regierungsjahr bis zum September 2015.

 

Diözesankönig von Trier Andreas Schlich von St. Sebastianus Schützenbruderschaft Nitztal e.V. im Bezirksverband Maria Laach.

 

17.     Bundesjungschützentage vom 03.10. - 05.10.2014 in

              Damme, Diözesanverband Münster,

                     Bezirksverband Vechta

 

 

Eine Abordnung von 12 Schützen aus der Schützenjugend des Bezirksverbandes Rhein-Ahr unter Federführung des Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig (St. Seb. Heimersheim) hat ein hinreißendes und bewegtes Wochenende bei den Bundes-Jungschützentagen in Damme verbracht.

Gemeinsam mit dem Bezirksschülerprinzen Maximilian Dräger (St. Seb. Bad Bodendorf) und der Heimersheimer 2. Bezirksjungschützenprinzessin Colien Pokuta  machten sich die kleine Abordnung mit ihren Betreuern auf die weite Reise, um Maximilian und Colien bei ihrem Wettkampf um die Würde des Bundes-Schülerprinzen bzw. Bundes-Jungschützenprinz zu unterstützen.

Bereits im Mai hatten sich die beiden Qualifikanten auf Diözesanebene qualifiziert und die Bezirksfarben auf Bundes-Ebene vertreten.
Trotz eines hervorragenden Ergebnisses mit 29 von 30 möglichen Ringen hat es für Maximilian Dräger nur zu Platz 9. und leider nicht zum ganz großen Titel gereicht.
Auch für Colien Pokuta war die Konkurrenz zu stark. Sie kam mit 6 von 30 möglichen Ringen nicht über Platz 32. hinaus.

Wenn man bedenkt, dass dem Bund der St. Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) bundesweit insgesamt ca. 34 000 Kinder und Jugendliche angeschlossen sind – davon alleine im Diözesanverband Trier ca. 1700 in etwa 143 Schützenbruderschaften – sind die erreichten Platzierungen ein durchaus respektables Ergebnis. Unsere Hochachtung und Anerkennung.


Höhepunkt des umfangreichen Festprogramms war am Sonntag der große Festumzug mit rund 5000 Teilnehmern - darunter eine große Abordnung aus dem Diözesanverband Trier. Diese marschierten durch die Innenstadt zum Festgelände. An den Fahnenschwenkerwettbewerben in den Dammer Sporthallen hatten im Übrigen am Sonnabend und Sonntag mehr als 200 Aktive teilgenommen.

 

Aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. Gleich zwei große Zeltfeten wurden am Freitag und Sonnabend mit den Top-40-Bands „Live Sensation“ bzw. „Piccadilly“ gefeiert. „An allen drei Tagen herrschte schönes Spätsommerwetter. Nicht zuletzt deshalb ist die Veranstaltung sehr gut gelaufen“, zogen die Verantwortlichen der veranstaltenden Schützenbruderschaft St. Viktor Rottinghausen, ein positives Fazit.

 


Die Bundesmajestäten

Bundesprinz Daniel Wegmann

St. Peter und Paul Hagstedt-Halter

Bezirksverband Vechta

Diözesanverband Münster

 

 

Bundesschülerprinzessin Stefanie Greef

St. Helena Xanten

Bezirksverband Moers

Diözesanverband Münster

18.     Hochfest des Bezirksverbandes zum Abschluss des

          Schützenjahres 2014 Bezirkskönigs- und

          Prinzenvogelschießen am 12.10.2014 in Heimersheim

 

An diesem Sonntag stand beim Bezirksverband Rhein-Ahr wieder ein wichtiger Termin auf dem Kalender: Die Ermittlung des Bezirkskönigs, des Bezirksjungschützenprinzen sowie des Bezirksschülerprinzen im historischen Schießen.

 

Ausrichter dieses Höhepunktes im Jahresverlauf der Historischen Schützen im Bezirksverband Rhein-Ahr war die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heimersheim 1928 e.V..

 

Den Schießwettbewerben auf der gut gepflegten Schießanlage der St. Sebastianus Schützen aus Heimersheim war um 13:00 Uhr eine Festandacht in der Pfarrkirche St. Mauritius gehalten von Präses Pfarrer Herbert Ritterrath aus Heimersheim, der für den seit dem 01.10.2014 in Ruhestand getretenen Bezirkspräses Dr. Johannes-Georg Meyer eingesprungen war, vorangegangen.

Nach der Andacht traten die anwesenden Schützen unter den Kommandos der beiden Bezirksadjutanten Ludwig Nett (Königsfeld) und Helmut Beu (Heimersheim) an, legten auf dem Heimersheimer Friedhof am Gefallenenehrenmal ein Blumengebinde nieder und zogen im Festzug durch Heimersheim zur Schießanlage im Ziegelfeld.

 

Hier begrüßte Bezirksbundesmeister und noch amtierende Bezirkskönig Sigi Belz die anwesenden Schützen wie auch die Ehrengäste, darunter den

ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Schützenbruder Peter Krämer, die Weinkönigin aus Heimersheim Hannah I. (Möhren) mit Gefolge und den Karnevalsprinzen der KG „Närrische Landskroner“ Heimersheim Se. Tollität Prinz Werner I. Schmidt sowie den Bezirkskönig (im sportlichen Schießen) den sogenannten König der Könige, Andrè Frenzel von der St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl, seinen Bezirksvorstand ohne deren Verantwortung und Unterstützung diese Veranstaltung nicht zu verwirklichen wäre, sowie die beiden Bezirksjugendmajestäten 2013/2014, deren letzter Tag ihrer Amtszeit angebrochen war, da ihre Nachfolger bei den anstehenden Schießwettbewerben ermittelt werden sollten.

 

Allen drei, Bezirkskönig und Bundesmeister Sigi Belz, von St. Sebastianus Heimersheim; Bezirksschülerprinz Maximilian Dräger von St. Sebastianus Bad Bodendorf) und Bezirksjungschützenprinzessin Helen Assenmacher (St. Sebastianus Oberwinter galten herzliche Dankesworte für die gute Erfüllung ihrer repräsentativen Pflichten, wo und wann immer diese erforderlich waren. Ein weiterer Dank ging an Präses Pfarrer Herbert Ritterrath, der diesmal den in Pension gegangenen Bezirkspräses Dechant Dr. Johannes Georg Meyer die Andacht hielt und allen Mitwirkenden, die so für einen würdevollen Einstieg in die Veranstaltung sorgten.

 

Nach den Dankesworten der Bezirksgeschäftsführerin Beate Nachtsheim bedankte sich der scheidende Bezirkskönig und Bundesmeister Sigi Belz bei allen Schützen die ihn in seinem Bezirkskönigsjahr tatkräftig unterstützt hatten, besonders bei seinem Schützenbruder Rüdiger Heuser aus Westum, der ihn in seinem Regentschaftsjahr bei all seinen Repräsentationspflichten immer unterstützt und die Bezirksstandarte bei allen Anlässen getragen hat. Hierfür gebühren ihm ein besonderer Dank und unsere uneingeschränkte Hochachtung.

Danach begann auf der Schießanlage sodann der Wettstreit um die Königs- und Prinzenwürden. Geleitet wurden diese von den Schießmeister des Bezirks für den historischen Bereich Theo Hempel (Löhndorf) und Kurt Ockenfels (Remagen), für den Jungschützen-, sowie den Schülerbereich von Gerd Bollig und Hubert-Josef Bahles beide aus Heimersheim.

 

Von den im Bezirksverband 18 eigentlichen 14 Bruder- bzw. Gesellschaften, vier Vereine beteiligen sich nicht an diesem historischen Schießen sondern fungieren nur als reine Traditionsvereine, waren 13 Vereine mit 79 Altschützen, 15 Jungschützen und 18 Schülerschützen insgesamt 112 Schützen und Gästen anwesend. Es war eine harmonische und in allen Punkten gelungene Veranstaltung.

 

Vor der Siegerehrung bedankte sich der Bundesmeister bei der gastgebenden Schützenbruderschaft aus Heimersheim, allen voran ihrem Brudermeister und amtierenden Schützenkönig Marco Schmieding und seinen Mitgliedern für die Ausrichtung des Hochfestes im Bezirksverband Rhein-Ahr. Weiter dankte er allen Helfern, den Bezirksvorstandsmitgliedern, besonders den Verantwortlichen im administrativen Bereich, Geschäftsführerin Beate Nachtsheim (Westum) und Vertreter Jürgen Beyer (Seb. Sinzig) sowie Bezirksschießmeister (sportl.) Johann Kappl für den reibungslosen Ablauf sowie bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüder, die zum Gelingen der heutigen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Bei der Siegerehrung beglückwünschten die Schießmeister die erfolgreichen Schützen sowohl der Bestecke wie auch den Siegern. Zu den ersten Gratulanten zählten die scheidenden Majestäten und Bezirksbundesmeister Sigi Belz.

 

 

Die erfolgreichen Schützen waren:

 

65. Bezirkskönig - historisch –
Daniel Dräger - St. Sebastianus Bad Bodendorf

 

Bezirksjungschützenprinzessin - historisch –

Susanne Beu - St. Sebastianus Heimersheim

 

Bezirksschülerprinzessin - historisch –

Ivonne Gerhartz - St. Sebastianus Heimersheim

19.     Diözesankönigsfest in Nitztal / Mayen am 19.10.2014

  im Bezirksverband Maria Laach

 

Teilnahme des Bezirksverbandes am Diözesankönigsfest in Nitztal bei Mayen. Ausrichter ist die St. Sebastianus Schützenbruderschaft in Nitztal bei Mayen im Bezirksverband Maria Laach, weil aus ihren Reihen der neue Diözesankönig Andreas Schlich kommt. Mit einer Abordnung von 9 Mitgliedern unseres Bezirksverbandes darunter Bezirkskönigspaar Daniel und Daniela Dräger, Bundesmeister Sigi Belz, Bezirksstandartenträger Rüdiger Heuser, Bezirksadjutant Ludwig Nett, Bezirksjungschützenmeister Gerd Bollig und Gattin Helena, Bezirksschießmeister (sportl.) Johann Kappl sowie Schützenbruder Josef Fleischer) nahmen wir am Diözesankönigsfest aus Anlass der Inthronisierung des neuen Diözesankönigs Andreas Schlich teil.