Übersicht Schützenjahr 2018

Lfd. Nr. Datum Anlass
01. 07.01.2018 Delegiertenversammlung in Ahrweiler
02. 18.02.2018 Amtseinführung Diözesanpräses Dr. Malburg in Kaisersesch
03. 04.03.2018 Bezirkseinkehrtag in Bad Breisig
04. 11.03.2018 Bundesvertreterversammlung in Leverkusen
05. 18.03.2018 Bezirksjungschützentag in Sinzig (Seb. Sinzig)
06. 22.04.2018 Bundeskönigsfest in Miesenheim

07.

24.04.2018 Todestag Karl Nonn, Brohl
08. 08.05.2018

Siegerehrung RWK 2017-2018 und                                                   Bezirksmeisterschaft 2018 in Löhndorf

09. 12.-13.05.2018 Bundesköniginnentage in Westenholz, Stadt Delbrück,
10. 27.05.2018 Diözesanjungschützentag in Kürrenberg, BV Maria-Laach
11. 07.07.2018

Qualifikationsschießen der silbertragenden Könige

in Heimersheim

12. 25.08.2018 Festabend 125 Jahre St. Hub. Westum mit Königsball
13. 14.-16.09.2018 Bundesfest mit Königsschießen in Xanten
14. 11.09.2018 Schießmeistertagung / Sportausschusssitzung in Löhndorf
15. 07.10.2018 Schützenfest / Jubiläum 125 Jahre  St. Hubertus Westum
16. 14.10.2018 69. Bezirkskönigs- und Prinzenvogelschießen in Rheineck
17. 21.10.2018 Diözesankönigsfest, Bruderschaft des Diözesankönig/in 2018
18. 26.-28.10.2018 Bundesjungschützentage in Stukenbrock-Senne

 

01.     Delegiertenversammlung am 07.01.2018 in Ahrweiler

 

Delegierte der Schützen des Bezirksverbands Rhein-Ahr trafen sich in Ahrweiler

Personalplanung und Weiterbildung standen im Mittelpunkt der Delegiertenversammlung 2018 des Bezirksverbands Rhein-Ahr 1931 e.V.

 

Ausrichter dieser, einmal jährlich, stets im Januar, stattfindenden Mitgliederversammlung war der größte, mitgliederstärkste Verein des Bezirks, die Bürgerschützengesellschaft St. Sebastianus Ahrweiler, die als Veranstaltungsort die Zehntscheuer auf dem Ahrweiler Marktplatz gewählt hatte.
14 von 18 Mitgliedsvereinen waren der Einladung von Bezirksbundesmeister Sigi Belz gefolgt und nahmen mit bis zu drei stimmberechtigten Mitgliedern an einer informativen, interessanten Veranstaltung teil.

 

Sitzungsleiter Sigi Belz begrüßte in seinen einleitenden Worten den Bezirkspräses, Herrn Pfarrer Herbert Ritterrath, die beiden Bezirksmajestäten, den historischen König Rudolf Sprach von den Hubertusschützen aus Rheineck sowie den Scheibenkönig Joachim Pogacar (St. Seb. Bad Bodendorf) und das Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Theo Hempel (St. Hub. Löhndorf). Er dankte den Organisatoren der Bürgerschützengesellschaft Ahrweiler an deren Spitze Hauptmann Jürgen Knieps für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die organisatorischen Vorarbeiten.

 

Ereignisreiches Schützenjahr

Der Tätigkeitsbericht des Bundesmeisters verwies auf ein ereignisreiches Schützenjahr 2017, das von einem besonderen Highlight, dem 150. Gründungsjubiläum der Schützenbruderschaft St. Matthias Brohl überstrahlt wurde.  Belz betonte, dass trotz der sich weiter klar erkennbaren  Tendenz  des Mitgliederschwunds immer noch 14 Schützenfeste im Bezirk gefeiert werden. Mit 82 Startern konnte man beim Bezirkskönigsschießen in Brohl die gleiche Teilnehmerzahl wie im Vorjahr verzeichnen. Nicht ganz ohne Stolz berichtete er, dass sich der Bezirksverband im abgelaufenen Jahr auf allen überregionalen Veranstaltungen mit einer repräsentativen Zahl an Teilnehmern präsentierte. All das ein Beweis, so Belz, dass die Pflege der Tradition und des Schützenbrauchtums noch funktionierten. Er appellierte jedoch eindringlich an die Vereine, mit allen Kräften dem scheinbar stärker werdenden Zeitgeist entgegenzutreten, der die Selbstbespaßung in den Vordergrund stellt und Verantwortung für das Allgemeinwohl ablehnend gegenübersteht. Dies sei, so Belz, eine durchaus ernst zu nehmende Gefahr für das Fortbestehen der Vereine.

 

Sportlich aktive Schützen

Bezirksschießmeister Johann Kappl stellte in seinem Bericht die sportlichen Aktivitäten des Bezirksverbands dar. Zahlreiche Schützen nutzten das Wettkampfangebot. Die in den Wintermonaten in Hin- und Rückrunde ausgetragenen Rundenwettkämpfe boten, so Kappl, zum einen die Möglichkeit zum direkten sportlichen Vergleich, und trugen gleichzeitig aber auch zum Erhalt und der Vertiefung der Kameradschaft zwischen den Vereinen bei. In der abgelaufenen Meisterschaftssaison erzielten Schützen aus dem Bezirk auf Diözesanverbands- und auf Bundesebene zum Teil hervorragende Ergebnisse.

Vielfältige Möglichkeiten für die Schützenjugend

Die Jugendarbeit beleuchtete der stellv. Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller. Er verwies auf die diversen Möglichkeiten  Kinder und Jugendliche an die Ideale des Schützenwesens heranzuführen. Hierzu zählt unter anderem der jährlich im Frühjahr stattfindende Jungschützentag ebenso, wie das Angebot, sich in schießsportlichen Wettkämpfen mit Gleichgesinnten zu messen. Als besonders erwähnenswert stellte er heraus, dass ein Jungschütze des Bezirksverbands, Maximilian Dräger von den Bad Bodendorfer Sebastianusschützen 2017 den Titel des Diäzesanjungschützenprinzen errang. 

Über eine zufriedenstellende Kassenlage konnte die beiden Schatzmeister des Bezirks, Franz P. Fuchs und Jörg Lindner die Versammlung in Kenntnis setzen. Mit den verfügbaren Haushaltsmitteln, lassen sich, nach deren Aussagen, die geplanten Vorhaben für 2018 sicher realisieren. Die stimmberechtigten Mitglieder der Versammlung erteilten dem Bezirksvorstand einstimmig die Entlastung, nachdem die Kassenprüfer Herbert Beu (Seb. Heimersheim) und Irma Fromm (Seb. Sinzig) von einer übersichtlich geführten, beanstandungsfreien Kasse berichtet hatten. Beide Kassenprüfer erklärten sich bereit ihr Amt ein weiteres Jahr auszuführen. Die Zustimmung der Delegierten hierzu erfolgte wiederum einstimmig.

 

Weiterbildende Maßnahmen in Sachen Waffenrecht.

Vor dem Hintergrund häufig gestellter Fragen in Zusammenhang mit waffenrechtlichen Vorgaben trug Bezirksschießmeister Johann Kappl, Mitglied im Unterbau des Bundeslehrstabes des BHDS, zu den Themenbereichen Schießaufsicht und Waffenerwerb vor. Ziel seines Vortrages, so Kappl, war es, eine Sensibilisierung der Vereinsführungen für diese ernst zu nehmenden Bereiche zu erreichen. So stellte er die Anforderungen an Verantwortliche Aufsichten beim Schießen und die Aufgabe der Vorstände bei der Auswahl geeigneter Personen ebenso plastisch dar, wie die gesetzlich verankerten Voraussetzungen für den Erwerb einer Sportwaffe. Last but not least ging er auf den häufig auftretenden Fall des Waffenerwerbs durch eine Erbschaft ein, und die in diesem Zusammenhang zu beachtenden Fristen und Vorgaben nach dem Waffengesetz. Die lebhafte Diskussion zu den behandelten Punkten war der Beweis für die Notwendigkeit dieser Art der Weiterbildung.

 

Personalplanung für die „Zeit nach Sigi Belz“

Bezirksbundesmeister Sigi Belz hatte den Punkt Vorstandswahl im Jahre 2020 und die Kandidatensuche aus besonderem Grund auf die Tagesordnung gesetzt. Er stellte klar, dass er ab 2020 für das Amt des Bundesmeisters nur noch dann zur Verfügung stünde, wenn bis dahin ein geeigneter Kandidat / eine geeignete Kandidatin für das Amt des Stellvertreters gefunden würde. Diese Person solle im Zeitraum der kommenden „Legislaturperiode“ (2020 bis 2025) soweit in die Amtsgeschäfte eingearbeitet werden, dass ab 2025 ein reibungsloser Führungswechsel an der Spitze des Verbands stattfinden kann. Sollte dies nicht gelingen, stellte Belz klar, werde er nicht für weitere fünf Jahre als Bundesmeister zur Verfügung stehen. Seine Bitte an die Versammlung war, sich im Kreise der Vereine über mögliche Kandidaten Gedanken zu machen. Nur so könne der Fortbestand des Verbands in der derzeitigen Form sichergestellt werden.

 

Mit diesen deutlichen, aufrüttelnden Worten sowie einigen weiteren Informationen an die Mitglieder beendete Belz die Versammlung. Nicht, ohne sich bei allen Teilnehmern für die  konstruktive Mitarbeit, vor allem aber bei der gastgebenden Bürgerschützengesellschaft Ahrweiler für die Bewirtung und die Gastfreundschaft bedankt zu haben.

02.    Amtseinführung von Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg am 18.02.2018 in Kaisersesch, BV Maria Laach

 

Teilnahme des Bezirksverbandes Rhein-Ahr an der Amtseinführung von Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg an diesem Sonntagnachmittag in Kaisersesch. Ausrichter war die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaisersesch e.V. zusammen mit dem Bezirksverband Maria Laach, weil Dr. Malburg in Kaisersesch als Priester tätig war und derzeit amtierender Bezirkspräses im Bezirksverband Maria Laach ist.

 

Mit einer Abordnung von 19 Mitgliedern unseres Bezirksverbandes darunter Bezirkskönig Rudolf Sprach (hist.), Bundesmeister Sigi Belz mit Begleitung, sowie je eine größere Abordnung aus den Mitgliedsvereinen von St. Hub. Rheineck, St. Matthias Brohl, St. Hub. Königsfeld, St. Hub. Westum und St. Seb. Heimersheim nahmen an der Amtseinführung von Regens Dr. Volker Malburg teil.

 

Im Rahmen eines Festhochamtes in der Pfarrkirche St. Pankratius wurde der ehemalige Kaisersescher Pastor Regens Dr. Volker Malburg, unter großer Teilnahme von Schützenschwestern und Schützenbruder aus dem ganzen Diözesanverband Trier nebst Fahnenabordnungen als Diözesanpräses des Diözesanverbandes Trier in sein Amt eingeführt.

Am 20. Oktober 2017 war Regens Dr. Volker Malburg bereits durch den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in dieses Amt berufen worden, worauf jetzt die aktuelle Amtseinführung folgte.

 

Bei der offiziellen Zeremonie war neben Diözesanbundesmeister Hubert Mohr auch Bundespräses, Monsignore Robert Kleine anwesend.

 

Der Tag klang mit einer Gratulationsrunde und einem kleinen Imbiss im Schützenhaus St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaisersesch aus.

03.    Einkehrtag am 04.03.2018 in Bad Breisig

 

Zum traditionellen Einkehrtag im Schützenjahr 2018 hatte der Bezirksbundesmeister Sigi Belz die Mitglieder aus den 18 Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr 1931 e.V. sowie interessierte Gäste nach Bad Breisig eingeladen.

 

Die dortige Bruderschaft von St. Hubertus Rheineck 1877 e.V. war Gastgeber des Einkehrtages 2018, einer Veranstaltung der Schützen des Bezirksverbandes Rhein-Ahr bei dem es einmal nicht um Wettkampf und Schießergebnisse sondern ausschließlich um Besinnung, innere Einkehr und das Bekenntnis zum sozialen Engagement ging.

Traditionell in der Fastenzeit findet dieser Einkehrtag bei dem Mitgliedsverein statt, die den amtierenden Bezirksschützenkönig (historisch), König aller Mitgliedsvereine im Bezirksverband stellt.

 

Der Tag beginnt stets mit einem Festgottesdienst, der von Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath in der Bad Breisiger Pfarrkirche St. Marien zelebriert und musikalisch von der Sopranistin Andrea Ernst mitgestaltet wurde.

 

Die Zugehörigkeit des Schützenverbandes zur katholischen Kirche bzw. zu einer christlichen Gemeinschaft wird unter anderem auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass neben der Bezirksstandarte des Bezirksverbandes auch die Fahnen der dem Bezirksverband angeschlossen Bruderschaften während der Messe den Altar umrahmen.

 

An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus den Mitgliedsvereinen von Heimersheim, Kripp, Brohl, Westum, Oberbreisig, Remagen, Königsfeld, Seb. Sinzig, Marien Bad Breisig, Oberwinter, Franken sowie aus Rheineck teil.

 

Bundesmeister Sigi Belz konnte nach dem Messbesuch rund 65 Schützenbrüder und Schützenschwestern sowie interessierte Gäste im Pfarrsaal der Gemeinde von St. Marien Bad Breisig willkommen heißen, den die Rheinecker Schützen, unter der Leitung ihres neuen Brudermeisters Hans Oskar Degen und des amtierenden Bezirksschützenkönigs Rudolf Sprach mit viel Liebe zum Detail geschmückt hatten. Leider mussten einige Mitgliedsvereine krankheitsbedingte Ausfälle hinnehmen oder sagten ganz ab.

 

Nach der Begrüßung aller Majestäten und der Ehrengäste MdL Guido Ernst, Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und Bezirksschützenkönig Rudolf Sprach erinnerte er die Schützenschwestern und Schützenbrüder daran, ab und zu einmal auf die Website des Bezirksverbandes unter der Rubrik „Geistlicher Impuls“ zu schauen. Dieser „Geistliche Impuls“ soll zum Nachdenken, zur Findung des inneren Friedens und zum gegenseitigen Verständnis seiner Mitmenschen beitragen. Dazu erzählte er, quasi zum Einstieg in die heutige Veranstaltung eine Erzählung, die einen Bogen zu dem Vortrag von der Vorsitzenden der Telefonseelsorge Bad Neuenahr/Ahrweiler Frau Maria Magdalena Saltzmann spannen soll, von dem er hoffe, dass die Inspiration, die aus ihr hervorgeht, auch bei den Zuhörern ankommt.

 

Die Geschichte hat folgenden Titel:

 

Ich kann nicht mehr

 

Ein eisiger Wintermorgen. Ich will losfahren und drehe den Schlüssel zum Starten. Da aber macht der Anlasser nur ein paar müde Umdrehungen, und dann ist alles still. Ich versuche es noch einmal - nichts mehr. Gestern war ich noch problemlos gestartet, und jetzt brauche ich nötig Hilfe.

Wie viele Leute leiden heute an dem sogenannten Burn-out-Syndrom. Die Batterie des Lebens, ihre Schaffenskraft, ihr Schwung, ihre Ideen für ihre Arbeit - alles ist auf einmal vorbei. Wie ist das möglich? Nun, bei einer Batterie ist der Schaden leicht zu erklären. Ich hatte täglich mehr Strom entnommen, als ich mit der Lichtmaschine hineingepumpt hatte. Außerdem ist eine Batterie im Winter nur halb so gut wie im Sommer. Auch viele Menschen leben kräftemäßig über ihre Verhältnisse und merken erst, wenn es zu spät ist, dass sie sich verausgabt haben, besonders, wenn es "kalt" um sie wird. Solange sie in der "Wärme" geordneter Familienverhältnisse und in der "angenehmen Temperatur" wirtschaftlicher Unabhängigkeit lebten, schienen ihre Kräfte un-erschöpflich. Als aber das eine oder andere wegbrach und sie der kalte Wind des Versagens und der Einsamkeit anblies, reichten die seelischen Kräfte nicht mehr aus.

Christen dürfen sich vom Ehrgeiz und von äußeren Zwängen nicht dazu bringen lassen, dass sie keine Zeit habe, die geistliche "Batterie" täglich frisch aufzuladen. Wenn sie morgens mit allen ihren Lasten zu Gott kommen und sich ihm anbefehlen, können sie immer wieder erleben, dass die Zusage unseres Tagesspruchs (Wie deine Tage, so deine Kraft! - 5. Mose 33, 25) auch bei ihnen Wahrheit wird. Fangen wir doch gleich damit an!

 

Quelle: Hermann Grabe, in: Leben ist mehr

 

Anschließend leitete der Bezirksbundesmeister zum zweiten Hauptteil des Tages über. Er hieß Frau Maria Magdalena Saltzmann sowie die stellvertretende Vorsitzende Frau Inga Fischer-Morckel herzlich willkommen.

 

Mit einem fesselnden, sehr informativen Vortrag stellten Frau Saltzmann, unterstützt von Frau Fischer-Morckel den Verein und praktische Arbeit unter dem Motto „Anonym, Kompetent, Rund um die Uhr“ die Telefonseelsorge Bad Neuenahr/Ahrweiler vor.

 

Inhaltlich stellten beide u.a. dar, dass die Telefonseelsorge in unserem Kreis eine von über 100 Stellen in Deutschland ist. Im Gegensatz zu den übrigen Telefonseelsorgestellen ist sie jedoch vollkommen ehrenamtlich verwaltet. Bezahlte Personalstellen für Sekretariat oder Leitung gibt es hier nicht. Die Kosten für Räume, Ausstattung, Ausbildung etc. werden teilweise aus freiwilligen Zuwendungen des Kreises und der Kirchen bestritten. Da entstehen immer wieder finanzielle Engpässe, wenn es um zusätzliche Fortbildungsveranstaltungen oder auch die gestiegenen Fahrtkosten für die Mitglieder geht.

 

Damit dennoch seit fast 40 Jahren hier im Kreis die Telefonseelsorge fortbestehen kann, leisten die Mitglieder ca. 12 Stunden im Monat ehrenamtlich Dienst am Telefon und verzichten teils sogar auf die Erstattung der Fahrkosten so Frau Saltzmann.

 

Etwa 10000 Gespräche werden im Jahr allein in der Dienststelle Bad Neuenahr-Ahrweiler von zurzeit ca. 60 Mitgliedern geführt. Rund um die Uhr sind Telefonseelsorger da, damit Menschen in Krisensituationen anrufen und anonym über ihre Sorgen und Nöte sprechen können. Einsamkeit, Ängste, Gewalt in der Familie, Mobbing belasten die Anrufer. Lösen kann die Telefonseelsorge solche Probleme selbstverständlich nicht. Aber schon dadurch, dass jemand zuhört, antwortet und nachfragt, entdecken viele Anrufende, dass sie mehr Kraft und Möglichkeiten haben als sie dachten.

Dabei sind die Anonymität der Anrufenden und die strikte Verschwiegenheit der Mitglieder wesentliche Grundsätze für die Telefonseelsorge.

 

So arbeitet sie fast im „Verborgenen“ - anders als beispielsweise der Hospizverein oder die Tafel.

 

Seit einigen Jahren tritt der Verein aber verstärkt in die Öffentlichkeit, um auf sein Angebot des stützenden Gesprächs am Telefon hinzuweisen und ganz besonders, um Interessenten für die Mitarbeit am Telefon zu gewinnen.

Eine qualifizierte Ausbildung bereitet auf die Tätigkeit am Seelsorgetelefon vor. Diese Ausbildung ist für die persönliche Weiterentwicklung sehr wertvoll und verbessert unter anderem die Fähigkeit der Gesprächsführung gewinnbringend.

Lust auf persönliche Veränderung, Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, psychische Stabilität und natürlich Zeit sind Voraussetzung für dieses Ehrenamt. Die Kosten für diese Ausbildung müssen im Wesentlichen durch Spenden gesichert werden. Deshalb ist auch jede Spende, ob einmalig oder als Fördermitgliedschaft, willkommen und wird dringend benötigt.

 

Ende dieses Jahres wird wieder eine neue Ausbildungsgruppe beginnen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte unter Telefon 02641-3709306 oder per Mail an: info@ts-aw.de. Mehr Informationen im Internet auf www.ts-aw.de.

 

Nach dem Referat und verschiedenen sehr ausführlichen Diskussionsbeiträgen, informierte der Bezirksbundesmeister die Besucher über Informationen aus dem Diözesanverband und Bund. So u.a. über das neue Mitgliederverwaltungssystem „eVewa“, das ab 09.03.2018 online gehen und das alte Mitgliedersystem BAStian ablösen soll. Ferner berichtete er über verbandsinternen Schriftwechsel zwischen Bezirksverband und Bundesvorstand zur Optimierung dem „Wir-Gefühl“ im Verband, wonach Auffassung des Bundesvorstandes die Bezirksverbände stärker eingebunden werden und somit den Bundesmeistern als geborene Hauptvorstandsmitglieder im Bund ein größeres Mitspracherecht eingeräumt werden soll. Hierauf gab er aktuelle Hinweise auf kommende Veranstaltungen, darunter die Bundesvertreterversammlung am 11. März in Leverkusen, den Bezirksjungschützentag am 18. März bei St. Sebastianus Sinzig sowie das Bundeskönigsfest zu Ehren des Bundeskönigspaares Hermann Josef Degen und seiner Königin Dorothea am 22. April in Miesenheim im Bezirksverband Pellenz. Hierzu richtete er einen dringlichen Appell an alle Schützen, an den vorgenannten Veranstaltungen sich aktiv daran zu beteiligen, vor allem an der Teilnahme an der Bundesvertreterversammlung, bei der es wieder um wichtige Themen geht, u.a. das neue Mitgliederverwaltungssystem „eVewa“.

 

Am Ende bedankte sich Sigi Belz bei den Mitarbeiterinnen der Telefonseelsorge Bad Neuenahr/Ahrweiler Frau Maria Magdalena Saltzmann und Frau Inga Fischer-Morckel mit einem Blumengebinde, aber auch bei den zahlreichen Helfern der Bruderschaft von St. Hubertus Rheineck, im Besonderen dem neuen Brudermeister Hans Oskar Degen, die durch ihr Engagement diesen Tag in dieser Form erst ermöglicht hatten und wünschte allen einen guten Heimweg und auf ein gesundes Wiedersehen bei den anstehenden Veranstaltungen im Schützenjahr 2018.

 

04.   Bundesvertreterversammlung

         am 11.03.2018 in Leverkusen

 

Der Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm begrüßte besonders zahlreich erschienenen Vertreter der Bruderschaften und Bezirke des Bundes. (Unter den anwesenden Schützen eine Abordnung von 7 Personen aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr).

 

Dem Zelebranten der Messe, Bundesjungschützenpräses Pfr. Wolfgang Pütz, dankte er für die morgendliche Messe mit Predigt und der Feuerwehrkapelle Leverkusen für die musikalische Begleitung.

 

Die Kollekte erbrachte einen Betrag von rund 1.600,00 Euro. Um auf den glatten Betrag zu kommen haben die Mitglieder des caritativen Ausschusses den Betrag aus der eigenen Tasche aufgestockt. Der Hochmeister dankte allen, die hierzu beigetragen haben. Das Geld wird dem caritativen Projekt des Bundes für die Bekämpfung der Pest im Kongo zur Verfügung gestellt.

 

Der Hochmeister begrüßte ganz herzlich die Diözesankönige aus Aachen, Essen und Trier. Der Hochmeister begrüßte ganz herzlich die Vertreter der befreundeten Verbände: Der Bundesoberst des Sauerländer Schützenbundes Andreas Tillmann, der Referenten für Recht und Verbandsorganisation, Herrn Robert van Eisern vom Rheinischen Schützenbund, Präsident des Westfälischen Schützenbund Hans-Dieter Rehberg und der stellv. Präsident des Oberbergischen Schützenbundes Horst Jaques.

 

Von der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) der Regionalpräsident Bernhard Adams und der Regionalsekretär Friedhelm Pauen. Der Regionalpräsident Adams sprach für die Verbände ein Grußwort. Er lud die Bruderschaften herzlich ein, am diesjährigen Europafest vom 17. bis 19. August in Leudal (NL) teilzunehmen.

 

Einen ganz herzlichen Willkommensgruß richtete der Hochmeister an das Mitglied des Präsidiums des Malteser Hilfsdienstes, Daisy Gräfin von Bernstorff. Der Bund übergab den Maltesern eine Spende über 10.000 Euro für das Pest-Projekt der Malteser im Kongo und 5.300 Euro für die Hospizhilfe. Der Betrag stammte u.a. aus den Kollekten der Festmessen beim Bundesfest und Bundesköniginnentag sowie aus den Erlösen der Altkleidercontainer. Gräfin Bernstorff bedankte sich in einer kurzen Ansprache und schilderte die Aufgaben bei der Bekämpfung der Pest im Kongo und die Arbeit des Hospiz- und Palliativdienstes der Malteser.

 

Gegen die Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit erhob sich kein Widerspruch. Die Beschlussfähigkeit der Versammlung wurde festgestellt. Zur Hauptvorstandssitzung sind 255 von 357 (71 %) und zur Bundesvertreterversammlung 1.543 von 3.208 (48 %) Stimmen anwesend. Die in der Februarausgabe 2018 im Schützenbruder abgedruckte Tagesordnung zur gemeinschaftlichen Sitzung von Bundesvertreterversammlung und Hauptvorstand wird in der veröffentlichte Form genehmigt. Ebenfalls wurden die Niederschrift der Bundesvertreterversammlung vom 14. März 2017 und die Niederschrift des Hauptvorstandes vom 11. November 2017 in der im Schützenbruder veröffentlichten Form einstimmig genehmigt.

 

Die Verbandsberichte der Vorsitzenden der Ausschüsse wurden mit der Einladung in der Februar-Ausgabe 2018 der Verbandszeitschrift "Der Schützenbruder" veröffentlicht.

 

Der Bericht des Bundesschützenmeisters Emil Vogt wurde in der April-Ausgabe 2018 des Verbandsorgans "Der Schützenbruder" abgedruckt. Der Hochmeister dankte dem Bundesschützenmeister für den Bericht.

 

Der Bericht des Bundesjungschützenmeisters Stephan Steinert wurde in der April-Ausgabe 2018 des Schützenbruders abgedruckt. Der Hochmeister dankte dem Bundesjungschützenmeister Stephan Steinert für den Bericht.

 

In der Aussprache und Anfragen zu den Verbandsberichten stellte der Schützenbruder Ulrich Eckardt von der St. Seb. Bruderschaft Obermendig ONR 60910 die Anfrage, warum der Finanzausschuss und der caritative Ausschuss in Ihren Berichten auf Ergebnisse aus 2016 eingehen und warum nicht auf das Jahr 2017. Der Bundesschatzmeister Hoffmann erläuterte, dass der Tätigkeitsbericht des Finanzausschusses für das Jahr 2017 nur die Behandlung des Abschlusses 2016 umfassen kann. Der Abschluss 2017 wird erst auf der heutigen Sitzung vorgetragen. Der Bundesschützenmeister erläuterte, dass die Rückmeldungen der Fragebögen so schleppend sei, dass eine Berichterstattung zu 2017 bereits heute schlechterdings nicht möglich sei, eine auszugsweise Veröffentlichung wäre wenig aussagefähig.

Zudem frug Schützenbruder Eckardt an, warum man erst im Nachgang von der Abschaltung von BAStian im Schützenbruder berichtet habe. Der Bundesschützenmeister erläutert, dass dies aufgrund des frühen Redaktionsschlusses nicht mehr möglich war.

 

Der Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Monschau, Kurt Bongard, frug nach dem Hintergrund des Schreibens an die Bezirksbundesmeister, die an der Hauptvorstandssitzung im November 2017 nicht teilgenommen hatten.

Der Bundesschützenmeister Emil Vogt erläuterte, dass ihn die Tatsache dazu bewogen habe, da mehr als die Hälfte der Bezirksbundesmeister gefehlt habe. Viele Bezirksbundesmeister hätten krankheits- oder berufsbedingt gefehlt. Gleichzeitig hätten die Rückantworten auch gezeigt, dass eine Vertretung im Bundesstatut nicht vorgesehen sei. Dies sei bei der nächsten Anpassung des Bundesstatuts zu berücksichtigen.

 

Der Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Geilenkirchen, Josef Kouchen, regte an, die Sitzung des Hauptvorstandes auch mit mehr Inhalten zur Diskussion zu versehen. Bezirksbundesmeister Kurt Bongard (Bezirksverband Monschau) und Karl- Wilhelm Hahnen (Bezirksverband Düsseldorf-Mitte) zeigen sich enttäuscht von der aus Ihrer Sicht zu geringen Beteiligung von Seiten der Schützen bei der Beisetzung des Ehren-Bundesschützenmeisters Hermann Macher.

Es lagen keine weiteren Anfragen zu den Berichten vor.

 

Nach der Mittagspause nahmen die Ausrichter der diesjährigen Bundesveranstaltungen die Gelegenheit wahr, um für ihre Veranstaltungsorte und die dort geplanten Programmpunkte mittels Bildvorträgen Werbung zu machen. Der Hochmeister gab die Entscheidung des Präsidiums bekannt, dass der Bundesköniginnentag 2021 in Gindorf und das Bundesfest 2022 in Ostenland stattfinden wird.

 

Den Mitgliedern von Hauptvorstand und Bundesvertreterversammlung wurden die Bilanz, die Gewinn- und Verlust-Rechnung, die Gewinnverwendung für 2017 und der Etat 2018 bei der Anmeldung ausgehändigt. Der Bericht des Bundesschatzmeisters zur Jahresrechnung 2017 wurde in der April-Ausgabe 2018 des Schützenbruders veröffentlicht.

 

Die Nachfrage, warum in der GuV negative Werbungskosten angefallen sind, erläutert der Bundesschatzmeister mit der Erklärung, dass die Ausgaben und Einnahmen des Schützenbruders auf die zwei Bereiche "Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb" und "ideeller Bereich" mit Hilfe eines vorgegebenen Schlüssels verteilt werden müssen. Der Schützenbruder Ulrich Eckardt (St. Seb. Bruderschaft Obermendig ONR 60910) frug an, welche Kosten durch das neue EDV-System entstehen. Der Bundesschatzmeister berichtet, dass die hierfür im Etat angesetzten 75000 € benötigt werden.

 

Entsprechend den Berichten des Kassierers und der Kassen- und Rechnungsprüfer, beantragten die beiden Kassenprüfer die Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes und des Präsidiums. Dem Antrag der Kassenprüfer stimmt die Bundesvertreterversammlung diesem bei Enthaltung der Betroffenen zu.

 

Nach der Wiederwahl von Robert Nitsch zum Kassenprüfer des Bundes, befasste man sich mit drei Anträgen zur Bundesvertreterversammlung.

Der Bezirksverband Maria Laach stellte den Antrag den Beschluss des Präsidiums, die Stellvertreterregelung zum Bundeskönigsschießen aufzuheben und somit Stellvertreter wieder zuzulassen. Die Bundesvertreterversammlung lehnte den Antrag nach kurzer Diskussion mit großer Mehrheit ab.

 

Es lag ein Antrag des Präsidiums vor, die Anzahl der Pflichtabonnemente gestaffelt nach Mitgliederzahl neu zu regeln. Es lag ein Antrag des Bezirksverbands Paderborn-Land vor, die Beschlussfassung nicht vorzunehmen, da noch eine Reihe Fragen ungeklärt seien.

Der Bundesschützenmeister erklärte für das Präsidium das Einverständnis, dass beide Anträge im Hauptvorstand beraten werden und dort eine Beschlussvorlage für die Bundesvertreterversammlung 2019 erarbeitet wird.

 

Der Vertreter des Bezirksverband Paderborn-Land erklärte zu dieser Vorgehensweise sein Einverständnis. Die Bundesvertreterversammlung beschloss ergänzend, dass diejenigen Bruderschaften, die derzeit gar kein Abo des Schützenbruders beziehen, ab sofort mindestens ein Exemplar zu beziehen haben.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt Mitteilungen und Anregungen stellte der Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Monschau, Kurt Bongard, die Frage, welche Schulungsmaßnahmen für das neue System geplant sind. Der Bundesgeschäftsführer wies daraufhin, dass unter dem YouTube-Kanal des Bundes zu jeder neuen Anwendung kurze Lehrfilme abgerufen werden können. Diese können unter www.youtube.com mit Eingabe von "BHDS eVEWA" angezeigt werden. Wenn man den You­Tube-Kanal des Bundes abonniert und das entsprechend hinterlegt, erfolgt aus YouTube eine Benachrichtigungsmail, sobald ein neues Lehrvideo eingestellt wurde.

 

Schützenbruder Ulrich Eckardt (St. Seb. Bruderschaft Obermendig ONR 60910) regte an, aktuelle Themenstellungen zum neuen System im Schützenbruder darzustellen. Gleichzeitig regte er an, die Auszeichnungen durch den Bundesvorstand im Original unterzeichnet werden sollten. Der Hochmeister erläutert, dass dies bei Bestätigungen, Urkunden zu den Hochmeisterplaketten und den hohen Auszeichnungen tatsächlichen so gehandhabt wird. Bei den anderen Auszeichnungen sei dies wegen der großen Anzahl leider nicht möglich.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, schließt der Hochmeister die Versammlung um 15.00 Uhr und dankt für die gute Beteiligung.

05.   Bezirksjungschützentag am 18.03.2018 in Sinzig bei St. Seb. Sinzig

 

Zum alljährlichen Prinzenschießen und weiteren spannenden Schießwettbewerben traf sich der Nachwuchs der Schützen im Bezirksverband Rhein-Ahr, an diesem Sonntag auf dem Schützenplatz bei der Schützenbruderschaft von St. Sebastianus Sinzig in der Koisdorfer Straße.

Nach der Begrüßung durch den Bezirksbundesmeister Sigi Belz und den stellv. Bezirksjungschützenmeister Karsten Eller, die in Zusammenarbeit mit dem Bezirksvorstand sowie dem ausrichtendem Verein St. Sebastianus Sinzig den Bezirksjungschützentag vorbereiteten, stimmte der Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath mit einem Wortgottesdienst, in dem die Anwesenden Jung und Altschützen mit eingebunden wurden, in den Tag ein.

Im Anschluss konnten die Nachwuchstalente aus den Ortsvereinen von Bad Bodendorf, Heimersheim, Rheineck und die des ausrichtenden Vereins St. Sebastianus Sinzig an den Start gehen und ihr Können unter Beweis stellen.

Den abtretenden Jugendmajestäten bei den Schülern Benjamin Sauer (St. Seb. Sinzig) bei der Jugend Maximilian Dräger (St. Seb. Bad Bodendorf) wurde eine kleine Aufmerksamkeit als Dank und Anerkennung für die im vergangenem Jahr überregionale geleistete Präsentation des Bezirks (z.B. Bad Hönningen Diözesanjungschützentag den Maximilian Dräger erfolgreich als neuer Diözesanprinz besuchte) überreicht.

Bei den Schießsportwettbewerben des Bezirksjungschützentages (BJT) in Sinzig wurden die neuen Majestäten ermittelt.

Die St. Seb. Bad Bodendorf und der Verein die St. Seb. Sinzig stellen 2018 die Jugendmajestäten im Bezirksverband Rhein-Ahr.

Alina Beu aus Bad Bodendorf ist neue Jungschützenprinzessin. Sie setzte sich mit 21 von 30 möglichen Punkten mit dem Luftgewehr, stehend freihand, gegen starke Konkurrenz durch.

Schülerprinz wurde Fabian Schig aus Sinzig, der mit 3 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt, das Ergebnis mit 29 von 30 Ringen erzielte. Die beiden Sieger werden, zusammen mit den jeweils Zweitplatzierten, Ben Frömbgen aus Heimersheim bei den Jugendlichen und Joshua Könen aus Bad Bodendorf in der Schülerklasse, am 27. Mai in Kürrenberg bei Mayen, den Bezirksverband Rhein-Ahr beim dortigen Diözesanjungschützentag vertreten.

Neben den beiden Prinzenschießen konnten in verschiedenen Wettbewerben alle Anwesenden ihre Treffsicherheit beweisen und in diversen Serienschießen um Sachpreise und Pokale antreten.

Die Schützenbruderschaft Sinzig, als Ausrichter des BJT 2018 der Jugendlichen des Bezirksverbands Rhein-Ahr im noch recht jungen Schützenjahr, hat unter der Regie von Brudermeister Berthold Winkens und Jungschützenmeister Jürgen Beyer ein sehr abwechslungsreiches Programm, wie z.B. Kicker, Hufeisenwerfen, Lasergewehrschießen und noch einiges mehr auf die Beine gestellt.

Das Serienschießen der Schüler entschied Kai Hengsberg vom St. Seb. Bad Bodendorf mit 97 von 100 möglichen Punkten für sich. Im gleichen Wettbewerb siegte in der Jugendklasse Ben Frömbgen aus Heimersheim mit 99 von 100 Punkten.

Beim Mannschaftsserienschießen in dem auch die Betreuer der Jugendlichen in die Teams integriert waren, siegte die Mannschaft von St. Seb. Bad Bodendorf in der Besetzung: Maximilian Dräger, Alina Beu und Frank Beu mit 149 von 150 möglichen Punkten mit einem fast perfekten Ergebnis.

Nachdem die Schießwettbewerbe des Bezirksjungschützentag (BJT) in diesem Jahr in Sinzig beendet waren, verständigte man sich darauf, zu einem späteren Zeitpunkt im Losverfahren den Austragungsort für die Veranstaltung 2019 unter den teilnehmenden Mitgliedsvereinen, mit Ausnahme der jetzt gastgebenden Schützenbruderschaft aus Sinzig, neu zu vergeben.

06.    Bundeskönigsfest am 22.04.2018 in Miesenheim,

         Bezirksverband Pellenz

 

An diesem Sonntagvormittag, bei sommerlichen Temperaturen, veranstaltete die St. Hubertus Schützenbruderschaft Miesenheim, im Bezirksverband Pellenz, zu Ehren ihres Mitglieds, dem amtierenden Bundeskönig Hermann Josef Degen und seiner Königin Dorothea in der Von-der-Leyen-Halle zu Saffig den Bundeskönigstag.

Nach dem festlichen Hochamt, zelebriert von Diözesanpräses Regens Dr. Volker Malburg sowie den Bezirkspräsides Pellenz Pater Ralf Birkenheier, unserer Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath (er war übrigens drei Jahre in Miesenheim als Vikar tätig) und Diakon Winfried Stadtfeld ging es in einem großen Festzug, über 500 Teilnehmer, durch Miesenheim. Aufgrund der Entfernung Miesenheim-Saffig war Auflösung des Festzuges in Miesenheim und die Anreise nach Saffig erfolgte per Pkw zur Von-der-Leyen-Halle.

Dort angekommen wurde sich zunächst mit einem guten Essen gestärkt. Die Schützen aus Miesenheim hatten alles optimal vorbereitet. Musikalisch bestens begleitet wurde

dieses Fest durch den Musikverein Lonnig.

Unter den vielen auswärtigen Diözesankönigspaaren und vielen Ehrengästen, war es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir dieses Fest mit einer großen Abordnung aus unserem Bezirksverband besuchten. Es waren 34 Teilnehmer, an der Spitze Bezirkskönig (hist.) Rudi Sprach, Bezirkspräses Pfarrer Herbert Ritterrath und Bundesmeister Sigi Belz sowie Mitglieder aus den Vereinen, St. Matthias Brohl, St. Hubertus Rheineck, St. Hubertus Königsfeld, St. Sebastianus Sinzig, St. Hubertus Westum und St. Sebastianus Heimersheim dabei. Die An- und Abreise erfolgte übrigens in eigener Regie.

Gratulationsreden kamen unter anderen von Diözesanbundesmeister Hubert Mohr, von Landrat Alexander Saftig, Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, der Bruderschaften und vielen weiteren Gästen, u.a. unser BBM Sigi Belz und mehr.

Herausragende Erfolge verdienen es, in einem angemessenen Rahmen gebührend gefeiert zu werden, so Klaus Bell in seiner Rede. Im Schießsport ist das Erreichen der Bundeskönigswürde des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ein herausragender Erfolg, den Hermann-Josef Degen von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Miesenheim im wahrsten Sinne des Wortes erzielen konnte, so Bell weiter. In den vergangenen 45 Jahren konnte Hermann-Josef Degen zahlreiche Erfolge erzielen. Jeweils sechs Mal erreichte er die Würde des Vogelkönigs und des Scheibenkönigs der St. Hubertus Schützenbruderschaft Plaidt sowie 2009 die Kaiserwürde der Bruderschaft. Im September 1998 wurde er im Rahmen des Bundesfestes des Bezirksverbands Pellenz in Plaidt mit dem St. Sebastianus-Ehrenkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet. Nach seinem Wechsel zur St. Hubertus Schützenbruderschaft Miesenheim erreichte er im vergangenen Jahr die Königswürde des Bezirksverbands Pellenz, verbunden mit der Qualifikation für das Bundeskönigsschießen. In der Pellenz hat der Schießsport eine lange Tradition. Im 1996 gegründeten Bezirksverband Pellenz haben sich 15 historische Schützenbruderschaften zusammengeschlossen, darunter die St. Hubertus Bruderschaft Miesenheim sowie drei Bruderschaften aus der Verbandsgemeinde Pellenz, Kruft, Nickenich und Plaidt. Bis ins späte Mittelalter reicht die Geschichte der St. Sebastianus Schützenbruderschaft zurück, die seit 1380 besteht und mit zu eines der ältesten Schützenbruderschaft in Deutschland zählt.

Viele weitere Auszeichnungen wie zum Beispiel das Ehrenzeichen in Gold, die Ehrengabe des Diözesanverbandes Trier, Ehrengabe des Schützenbunds Bezirksverbandes Maifeld wurden Bundeskönig Hermann-Josef Degen und seiner Königin Dorothea Leßnich überreicht. Für unseren Bezirksverband überreichte unser BBM die Ehrengabe des Bezirksverbandes Rhein-Ahr, verbunden mit dem Wunsch, auf einen Gegenbesuch des Bundeskönigspaares zu den Jubiläumsfeierlichkeiten bei unserem Mitgliedsverein der St. Hubertus Schützengesellschaft Westum die am 25. August 2018 ihr 125 jähriges Bestehen feiert.

Doch nun wurde erst einmal der Bundeskönig 2017/ 2018 gefeiert und wie sagte Hermann-Josef Degen abschließend in seiner Dankesrede: „Für mich ist es heute ein sehr anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Das Schießen in Heinsberg war spitze und ich freue mich über diese großartige Teilnahme heute beim Bundeskönigsfest.“

Als Resümee kann festgehalten werden: „eine gelungene, straff organisierte Veranstaltung, an die wie gerne zurückblicken, besonders der Bundeskönig Hermann Josef Degen und seiner Königin Dorothea.

Wir hoffen, den Bundeskönig Hermann Josef Degen mit seiner Königin Dorothea in unseren Bezirksverband zu den Jubiläumsfeierlichkeiten 125 Jahre St- Hubertus Westum am 25. August 2018 begrüßen zu können.

07.  Todestag von Schützenbruder Karl Nonn,

     (St. Matthias Brohl) am 24.04.2018

An diesem Tag verstarb aufgrund seiner über einem Jahrzehnt fortschreitenden Krankheit, plötzlich und unerwartet das Ehrenmitglied der St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl und ehemaligen Bezirkskönig von 1960 im gesegneten Alter von 95 Jahren.

Sein Leben galt vornehmlich seiner Familie, seinem Handwerk und traditionell den St. Matthias Schützen und dem Kirchenchor Cäcilia, welche ihm für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Nicht aus militärischer Begeisterung, sondern weil es bei Nonns seit Vereinsgründung so üblich war, schloss sich der am 7. Februar 1923 geborene Karl Nonn aus christlicher Überzeugung und aus alter Tradition her den St. Matthias Schützen an.

Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass er bis zu seinem Ableben zu den nach 76 Mitgliedsjahren ältesten Schützen des Bundes der historischen deutschen Schützen zählen dürfte.

Seine Begeisterung für das Schützenwesen war beispielhaft. „Glaube, Sitte, Heimat“ – die Leitgedanken der Historischen Schützenbruderschaften waren für den Verstorbenen nicht nur Worte; er lebte dieselben. Seine von zu Hause vorgegebene christliche Erziehung fand nicht nur in der Bruderschaft Widerhall. Er war Schütze mit Leib und Seele, welches er auch beim Wiederaufbau der Brohler Matthias Schützenbruderschaft nachhaltig zum Ausdruck brachte.

Er errang auch sportliche Meriten, so war Karl Nonn im Jahr 1960 erster Brohler Bezirkskönig und im Jahre 1972 trug er als 92er König das Königssilber der Brohler Matthias Schützenbruderschaft.

Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde er 1961 mit dem Silbernen Verdienstkreuz, 1983 mit dem Hohen Bruderschaftsorden, 1996 mit dem Sebastianus Ehrenkreuz (SEK) und 2002 mit dem Schulterband zum SEK ausgezeichnet. Im Jahre 2002 ernannten die Brohler Matthias Schützen ihn zu ihrem Ehrenmitglied und für seine 70jährige Mitgliedschaft im Jahre 2012 erhielt er aus den Händen von Diözesanbundesmeisters Hubert Mohr die seltene Auszeichnung des St. Sebastianus-Ehrenschildes. Diese Auszeichnung der Sonderklasse war ihm eine Erfüllung seines Schützenlebens.

Die St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl verliert mit Karl Nonn eine Leitfigur. Wir trauern mit den Angehörigen und wünschen ihnen die Kraft, besonders seinem Sohn Peter, dem Brudermeister der St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl, den Verlust zu überwinden.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Karl Nonn am Mittwoch, dem 02.05.2018 zu Grabe getragen.

Zunächst fand um 14:00 Uhr ein Sterbeamt in der Pfarrkirche St. Sankt Johannes d.T. statt. Im Anschluss gaben ihm eine nicht zu zählende Schützenschar aus nah und fern das letzte Geleit auf den Brohler Friedhof zu seiner letzten Ruhestätte. Die Bürger und seine Schützenkameraden werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

08.   Siegerehrung Rundenwettkämpfe 2017 / 2018 und

      Bezirksmeisterschaften 2018 am 08.05.2017 in Löhndorf

 

Die Bezirksschießmeister Johann Kappl und Helmut Ockenfels ehrten im Löhndorfer Schützenhaus die Sieger der Rundenwettkämpfe 2017/18 sowie die Sieger der Bezirksmeisterschaften 2018.
Wie in den letzten Jahren üblich, erhielten auch 2018 die Einzel- aber auch die Mannschaftssieger der Bezirksmeisterschaften Urkunden und je eine Siegernadel.
Mit Siegernadeln und Urkunden ausgezeichnet wurden ebenfalls die Sieger in den Rundenwettkämpfen.
Bezirksschießmeister Kappl sprach von fairen Wettkämpfen, sowohl bei den Meisterschaften, als auch bei den Begnungen im Rahmen der Rundenwettkämpfe.
Es sind durchweg ansprechende Ergebnisse erzielt worden. Besonders erwähnte er die Leistung von Thomas Pieper, der in der Altersklasse in der Disziplin Luftgewehr aufgelegt bei der Bezirksmeisterschaft die Maximalpunktzahl von 300 erzielte. Mit dem gleichen Resultat, nämlich einer glatten 300 als Durchschnitt aus fünf gewerteten Wettkämpfen lag er am Ende in der Einzelwertung der Bezirkliga A, ebenfalls auf dem ersten Platz.

Eine mannschaftliche Spitzenleistung stellte Kappl noch heraus. Der verlustpunktfreie Sieg der Brohler Luftgewehrmannschaft in der Bezirksliga C bedeutet den direkten Wiederaufstieg in die B-Klasse.
Die offene Schützenklasse, welche Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit bietet, im sportlichen Wettstreit mit dem LG gegeneinander anzutreten, erfreute sich auch 2018 wieder großer Beliebtheit.
Zu bedauern ist jedoch, dass
in der Schülerklasse 2017 lediglich 3 Mannschaften am RWK teilnahmen. Die in den letzten Jahren ständig abnehmende Zahl bei den Schülerschützen lässt für den Herbst 2018 wenig Gutes erwarten.


Bezirksschießmeister Kappl dankte allen freiwilligen Helfern, die dafür gesorgt hatten, dass die Bezirksmeisterschaften ohne Probleme über die Bühne gingen, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass auch in der kommenden Saison wieder zahlreiche Schützen zu den Wettkämpfen antreten werden.

 

Die Siegernadel, kreiert von Bezirksschießmeister Kappl zeigt den Schutzpatron der Brohler Matthias-Schützen. Mit freundlicher Erlaubnis des Designers des Logos, Schützenbruder Norbert Degen, erinnert die Nadel damit an das 150 jährige Vereinsjubiläum der St. Matthias Schützenbruderschaft Brohl im Jahre 2017.